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Das Verhältniss zu uns

Nutzer: Little_Dwhy
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geschrieben am: 09.09.2001    um 15:56 Uhr   
Erst im Hinwelken und Vergehen
lernten wir unser Leben verstehen
nicht nur von der Angst getrieben
verloren würde sein, der Weg zum Lieben.

Wie kleine Meteore leuchtete es in uns auf
was fehlschlug in unserem Lebenslauf
und blitzartig hat jeder für sich umrissen
was wir im Lauf der Zeit weggeschmissen.

So vieles blieb uns gegenseitig verborgen
verplant für den Alltag, war jeder Morgen
und Zeit füreinander stand nie zur Debatte
weil man sich durch ein Versprechen schon hatte.

Unsere Rollen spielten wir beinah perfekt
und hätten manches erst gar nicht entdeckt
wären wir nicht scharfsinnig genug gewesen
um zwischen allen Worten noch etwas zu lesen.

Das Verhältnis zu uns und der Welt
bestand nur noch aus Lust zum Geld
für den Erwerb wußten wir zu funktionieren
und vergaßen, uns im Selbst zu berühren.

Die Pforte des Todes machte es uns bewußt
und sie erschien uns verbrämt, die Lust
um das Leben selbst als Wert zu verstehen
mit dem wir so lange schon, die Jahre bestehen.

Alles Irdische wird uns mal erlösen
doch was sind wir uns selbst gewesen
haben wir uns nur in Besitz genommen
und begnügt, daß wir uns gegenseitig bekommen?

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