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Sanftmut des Geistes

Nutzer: Eygatur
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geschrieben am: 26.04.2003    um 15:36 Uhr   
„Es ist doch so einfach es dir zu zeigen“ sprach er nun mitsamt allem Hass und aller Wut die in der Seele verankert waren.
Er hatte sie gesucht und sie gefunden. Sie gehalten und gefangen. Immer fester ziehen sich schon die Fesseln in ihre Handgelenke.
„Schreie nur, doch hoffe nicht denn es ist niemand da der deine Schreie hören kann“
Er hatte sie gefangen, ihre Schlingen immer fester gezogen und begann mit einer Nadel und feinstem Garn ihre Lippen zusammen zu nähen.
„Du meinst es ist wirklich nötig meine Augen zu sehen. Wie willst du sehen wenn man dir nur die Nacht zuträgt?“
Heißer Wachs floss in glänzenden Perlen hinab und bedeckte ihre Augen. Nahm ihr das was ihr sonst so offensichtlich war.
Er hatte ihr genommen was er für unnötig erachtete, ihre Freiheit. Ihre Macht zu sprechen und die Gunst zu hören. Es war das Gehör das ihr als einziges nun noch blieb und eben dieses war sein Ziel.
„Und wenn ich dir nun das nehme was dir mehr noch Wert zu sein scheint?“ Ihre Ohren, genau diese befüllte er mit Sand und klebte sie danach zu. Nun war es doch vollbracht geknechtet lag sie so vor ihm.
„Geknechtet und Geschändet. Bleibt mir nichts was ich noch bin. Meine Liebe in sanftem Hass und meine Wut in sträubender Sehnsucht. Nun Liegst du vor mir, Herz, verachtendes.
Ich habe dich geliebt oh mein einziger Trost.“
Und so entging ihm sein Leben, denn der Körper war nun frei. Den Geist hatte er gefangen sich so ein Leben erhofft das ohne jedem Gefühl weiter ging um den Schmerz nicht mehr ertragen zu müssen. Doch Die Rache des Lebens hatte ihm die Gunst erwiesen.
Langsam nur fiehl er in sich zusammen. Geknechtet der Geist nun der Körper gefallen…
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