| "Autor" |
Gedankenfänge |
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geschrieben am: 11.09.2001 um 23:55 Uhr
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Jeden Tag, wenn die Sonne sich dem Abend neigt
Und die Nacht ihre volle Sternenpracht zeigt
Sieht man sie alleine am Fenster sitzten
Mit Zettel und Stift Worte kritzeln
Wenn sie schreibt, ein funklen in ihren Augen ist zu seh'n
Sie denkt zuviel nach, kann so vieles nicht verstehn
Schließt sich in ihrem Zimmer ein
Um nur für sich, ganz allein zu sein
Stumm schreibt sie ihre Gedanken nieder
Kaut auf ihrer Lippe
Setzt an
Schaut auf
Denkt nach
Immer und immer wieder
Wenn sie schreibt, dann darf sie keiner stören
Bemerkt andere nicht, darauf kann ich schwören
Sie ist in ihrem eignem Zauberbann
Der sie einfängt dann und wann
Und wenn man manchesmal sich Zeit nimmt
Sie oben am Fenster genauer ansieht
Dann sieht man das ihr Körper bebt
Und unter Tränen der Nacht einschläft
Sie fühlst sich oftmals so allein
Möchte dann am liebsten weit weg von dieser Welt sein
Möchte sovieles einfach vergessen
Und ein neues Leben auf Morgen setzten
Wieviele Nächte hat sie schon geweint
Bleich war ihr Gesicht im Mondenschein
Sah zu ihm hoch
Und mit Tränen träumend sie sich zu ihm erhob
Lieblich schenkt der Mond ihr sein Licht
Manche Momente das Leben nicht vergisst
Sie will frei sein nur für sich
Auf keine Stimme hören die drohend zu ihr spricht
Worte sind es die sie liebt
Worte die sie schreibt und niemals aufgibt
Buchstabenreihen die sie früh lernte
Und schon als kleines Kind davon schwärmte
In Worten kann sie sich vergessen
Muss sich dort mit niemanden messen
Kann ihre Gedanken niederschreiben
Und muss vor niemanden Aussprache halten
Worte und Gedanken gehören nur ihr
Sie niederzuschreiben ist in ihr eine ungestillte Gier
Der einzige Weg für sie zu leben
So wie für manch andere Tag für Tag zu beten...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.09.2001 um 17:55 Uhr
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grins
hab das gedicht gestern nacht tief vergraben auf n schmierzettel gefunden, wusste gar nicht mehr das ich das mal geschrieben hatte ;o)
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