| "Autor" |
- vernimmst Du auch was fühlt? |
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geschrieben am: 12.09.2001 um 16:27 Uhr
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Ihre Augen rollen nach hinten in einen grauenvollen Traumzustand.
Ich gebe keine Antwort, verloren in meinem eigenen Labyrinth von Gedanken.
Brennende Sonnenstärke mit einer Himmelsbläue von so übertriebener Tiefe, dass sie ins Schwärzliche spielt.
Dort, in der schaumig graugrünen Weite die sich zum Horizont verliert, ein Segel?
Wie nah? Wie fern? Auf schwindelerregende Weise entzieht es sich Deinem Urteil.
Und auf den zertrümmerten Körper schneit es, tagaus, tagein, still niedersinkend, bei mäßigem Frost. Doch man überdauert. Erfahrung nimmt Wind und Kälte den Stachel.
Die arktische Stille bleibt, erdrückend, gewaltig.
Mein Ruf ist dünn und leicht, Du hörst was spricht – vernimmst Du auch was fühlt?
Fux |
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