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Eingeringt! |
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geschrieben am: 17.09.2001 um 19:03 Uhr
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Eingeringt!
Etwas am Ring der Frau zog Janas Blick auf sich. Sie saß ihr gegenüber am Tisch in der Gaststube, die Hände auf die Tischplatte gelegt. Jana schaute sich diesen seltsamen Ring genauer an. Er war aus purem Gold, mit einem großen geschliffenen, reinen Opal verziert, der das Licht in tausenden Facetten wiederspiegelte. In das Gold waren alte machtvolle Runen geritzt und im Innern des Opals war... Jana rieb sich die übermüdeten Augen, um besser sehen zu können. Im Innern des Opals war...
Plötzlich hielt Jana ihr Langschwert in der Hand, ohne sich erinnern zu können, es gezogen zu haben. Bevor sie noch Gegenwehr leisten konnte gegen diesen fremden Willen, kullerte der Kopf ihres Gegenübers über den Boden. Der Ring war der Frau vom Finger gerutscht und leuchtete nicht mehr, er war jetzt stumpf und völlig normal. Als Jana den Blick wieder hob, stand vor ihr ein attraktiver Mann, in die Robe eines schwarzen Magiers gehüllt. Er bedankte sich bei Jana höflich für die Befreiung und verließ das Gasthaus.
Der Wirt kam, betrachtete die tote Frau einen Moment lang stirnrunzelnd, meinte, zu Jana gewandt: „Sie sollten sich künftig nicht mehr an den Tisch einer Ringmeisterin setzen“, und fing dann an, die Sauerei aufzuwischen. Jana hob den leeren Ring vom Boden auf und steckte ihn sich an den Finger. Er war immer noch wunderhübsch und wertvoll. Vielleicht, dachte sie vergnügt, vielleicht fang ich mir ja meinen eigenen Magier.
Rigatona Geändert am 17.09.2001 um 19:05 Uhr von Rhiannon |
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