| "Autor" |
Andererseits |
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geschrieben am: 21.09.2001 um 20:00 Uhr
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Du warst von Ungeduld getragen
und konntest nicht verstehn
daß mit jeder neuen Klage
auch die Freude muß vergehn.
Leiden durfte unsere Freundschaft
das war auch schon abzusehn
und mit jeder Forderung
hab ich mich bedrängt gesehn.
Jeder Vorschlag barg die Gefahr
daß ich mich beschnitten sah
und du zeigtest richtig Talent
herauszufordern - mein Temperament.
Die Dominanz, die dich beseelt
hat mich leider nur gequält
und ich wollte nicht einsehn
daß es so soll weitergehn.
Andererseits war mir ja klar
daß ich für dich empfänglich war
dennoch herrschte ich dich an
weil ich nicht klein beigeben kann.
Jetzt zwingen wir uns beide zurück
verzichten auf vermeintliches Glück
aber haben es nicht vergeben
was wir suchten, noch zu erleben.
Du fragst immer wieder an -
weil ich nichts vergessen kann
forder ich noch immer Geduld
du bist es leider selber schuld.
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