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*fand bis jetzt noch nichts passendes* |
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geschrieben am: 24.09.2001 um 13:35 Uhr
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An einen alten Chatter und lieben Menschen, der dies wohl niemals lesen wird und wenn doch, er sich nie angesprochen fühlen wird
...
Es ist schon spät. Alles ist dunkel und still wie im kalten Winter. Irgendwie spüre ich ihn schon in mir. Der Stress aus allem holt mich wieder ein. Einsamkeit,Ruhe und diese verdammte Kälte, die in der Luft liegt. Selbst die Musik aus dem Radio erinnert mich schon an den letzten Winter. Langsame traurige Klänge, obwohl es eigentlich die fröhlichsten Sommerlieder des Jahres sein sollten....Der Winter!
Doch da fing doch alles erst an, wonach ich mich jetzt sehne. Da fing unsere Bekanntschaft an, auch wenn wir uns eigentlich schon viel länger kannten. Nur das Schicksal führte uns wie ein Wunder wieder zusammen. Aus einer kleinen Glut wurde ein wahres Feuer. Immer spät abends bis tief in die Nacht. Stunde um Stunde erfuhr ich mehr von dir und ich ließ dir Einblick in meine kleine Welt. Es war etwas neues und geheimnisvolles. Für mich war es Spass, nichts Ernstes. Zuflucht in eine andere Welt.
Doch so näher der Tag des Abschieds drohte, zeigtest du mir, wie gern du doch das Feuer brennen lassen wolltest. Aber warum?
Für mich gab es keinen Grund. Ich kenn dich doch gar nicht. So ging es mir durch den Kopf. Es war schön dich Nacht für Nacht zu lesen, doch mehr? Schließlich hast du es doch noch geschafft. Das Feuer brannte weiter.
Anfangs noch unsicher dich zu hören und festentschlossen es zu beenden. Doch dann wurde es immer interessanter. Ich hab dir alles erzählt, was es über mich zu wissen gab. Schenkte dir mein Vertrauen. Auch ich hörte dir immer gern zu. Bei Problemen, bei Witzen oder bei den Klängen deiner Musik. Nach einiger Zeit brauchte ich es richtig. Einem doch noch so Fremden mein Herz auszuschütten oder einfach nur mit ihm Lachen und Spass haben. Oft schwiegen wir uns auch nur an. Woche für Woche ging das Stunden so und das brachte uns so manches Mal viel Ärger ein. Es war doch geheim. Das machte es so spannend. Über Monate ging es so weiter. Ich war zufrieden. Das war irgendwie was anderes. Das hatte kein anderer.
Irgendwann war es weit und du wolltest das Feuer noch weiter ausbreiten lassen. Wieder war ich skeptisch. Doch du zeigtest mir wieder den Weg. Es kam der Tag des Augenblickes, doch es bleib dunkel. Du hattest mich verstezt. Ich verzieh dir aus gutem Grund. Es war nicht dein Fehler. So ließen wir es erstmal ruhen. Hörten uns weiterhin zu. Mittlerweile war der Sommer gekommen. Wir schmiedeten Pläne. Was wäre wohl,wenn....und später einmal werden wir....
Ich genoss die Zeit so sehr. Wir hatten es geschafft einen Schritt in die richtige Welt zu machen.
Dann kam ein Anruf von dir. Du hast es geschafft. Hast ihr Herz erobert. Freute mich sehr für dich, denn schließlich gab ich dir Ratschläge. Aber irgendwie spürte ich was in mir. Es wurde ruhiger zwischen uns. Jetzt war ja jemand neues da. War ich wirklich so blind gewesen, zu glauben, dass es immer so bleibt? Willkommen in der Realität!
Gesagt habe ich dir aber nichts über meine Furcht. Ich blieb im Glauben, dass es weiterbrennt. Für mich war es längst was ganz Besonderes geworden. Eine Freundschaft?!
Auch du hast mir das versichert. Bei mir änderte sich die Furcht aber in Angst. Ich war und bin mir nicht sicher. Die Gefühle wurden stärker. Hab es immer verschwiegen. Wollte nichts aufs Spiel setzen. Und jetzt? Plötzlich Ende!
Game over?!
Du hast mich wieder versetzt. Warum? Gabst dein Versprechen und hast es gebrochen. Du hast mir die Ehrlichkeit immer so sehr ans Herz gelegt. Aber es kam alles anders. Warum?
Immer wieder dieselben Fragen.
Warum lässt du mich so im Unklaren? Will doch nur wissen, was sich für dich geändert hat. Oder war es nie sowas, wie du immer behauptest hast? Spüre Wut und Enttäuschung. Sei ehrlich mit dir selbst. Verschwendete Zeit?
Ich vermisse dich! Für mich warst du ein guter Freund. Nie hat jemand daran geglaubt und langsam glaube ich den Ungläubigen.
So langsam wird das Feuer wieder zur Glut und ich muss es verstehen um dich zu vergessen.
Doch die Hoffnung bleibt immer!
In Liebe, Lil!
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