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einfach Poesie |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:08 Uhr
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geklaut vom Peter Hille
aber ich find's klasse
dat darf nich untergehn :-)
. . . . . . (zitat)
Dummheit, erhabene Göttin,
Unsere Patronin,
Die du auf goldenem Throne,
Auf niedriger Stirne die blitzende Krone,
Stumpfsinnig erhabenes Lächeln
Auf breitem, nichtssagendem Antlitz –
Königlich sitzest:
Siehe herab mit der Milde Miene
Auf deine treuen, dir nach-
Dummenden Kinder,
Verjage aus dem Land
Die Dichter und Künstler und Denker,
Unsere Verächter,
Vernichte die Bücher – Traumbuch und Rechenknecht,
Briefsteller und Lacherbsen verschonend,
Und wir bringen ein Eselchen dir,
Dein Lieblingstier,
Dein mildes, sanftes, ohrenaufsteigendes Lieblingstier.
einfach geil ;-)
Geändert am 08.03.2003 um 14:35 Uhr von last_night |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:26 Uhr
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(zitat)geklaut vom meister thyrion
aber ich find's klasse
dat darf nich untergehn
. . . . . . (/zitat)
Ein wahrer Meister im kopieren, dieser thyrion!
Hymnus an die Dummheit
Dummheit, erhabene Göttin,
Unsere Patronin,
Die du auf goldenem Throne,
Auf niedriger Stirne die blitzende Krone,
Stumpfsinnig erhabenes Lächeln
Auf breitem, nichtssagendem Antlitz –
Königlich sitzest:
Siehe herab mit der Milde Miene
Auf deine treuen, dir nach-
Dummenden Kinder,
Verjage aus dem Land
Die Dichter und Künstler und Denker,
Unsere Verächter,
Vernichte die Bücher – Traumbuch und Rechenknecht,
Briefsteller und Lacherbsen verschonend,
Und wir bringen ein Eselchen dir,
Dein Lieblingstier,
Dein mildes, sanftes, ohrenaufsteigendes Lieblingstier.
Eine goldene Krippe dafür
Und ein purpurnes Laken von Disteln.
Peter Hille |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:33 Uhr
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| da bin ich ja mal gespannt, was das da werden wird. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:40 Uhr
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danke ;) geklaut :)) habs geändert.
fratsmaus, ich find schöne ironie supi wennse jut verpackt ist. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:46 Uhr
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Der Regenwurm und der Sonnenschirm...
wollten heiraten im Monat Mai,
was war auch schon dabei?
Man konnte sich einfach nicht entschließen!
Der eine kam, der andere nicht beim Gießen.
Dem einem war es zu heiß,
der andere leuchtete strahlend weiß,
und spannt sich voll Wonne,
auf in der Mittagssonne.
Weil sie sich gerne hatten,
beschloß der Schirm ihn zu beschatten.
Der Wurm kroch rein, der Wurm kroch raus
Und nutzte so den Schirm oft aus.
Der begab sich überspannt,
einem Psychiater in die Hand.
"Ihr Problem, das liegt am Wetter,
100 Euro, dann bis später."
Ach, ich werde niemals froh,
man fand ihn später, Fundbüro!
Der Wurm allein, in den Rabatten,
denkt das Schlimmste: Schirm-Kur-Schatten.
Dem Wurm den wurmtŽs, nie sei es ihm verziehen,
er fängt an, sich zurückzuziehen.
Kringelt sich inŽs Erdreich gleich,
oben Häufchen, klein und weich.
Alles Scheiße denkt der Kringel,
mein Sonnenschirm ist schon ein Schlingel.
Schaut nach unten, nichts schaut raus,
Wer ist das denn? Vogel Strauß!
Bist Du denn noch bei Verstand,
steckst den Kopf hier in den Sand?
Ließ man Dich denn auch im Stich?
Wurmt Dich was, dann frage mich!
Uns beide plagt das gleiche Problem,
wir sollten gemeinsam wieder ans Tageslicht gehen.
Zur Hälfte schaute er schon raus,
beim letzten Stück, da half der Strauß.
Und hätte der ihn nicht zerdrückt,
das Ende wäre wohl geglückt.
Ein Häufchen Scheiß, das schmückt die Stätte,
trocken, ach wenn man doch einen Sonnenschirm hätte.
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Lustig ist, wer vergißt, daß das Leben nicht so ist. Vergiß es!
von Herrn Müller |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:52 Uhr
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supi fratsmaus
Jörg Pfennig
Daß mein Volk
nicht ganz dicht ist
und nicht ganz denkt
geht mir zu nah.
Daß sich mein Volk
als das der Dichter
und Denker begreift
geht mir zu weit
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 14:54 Uhr
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anne steinwart
Mach einen Bogen um mich
versteck dich
wenn du mich siehst.
Ich stolpere heute
über eigene Füße
stoß mir die Knie auf
und Steine leg ich mir
selbst in den Weg.
Wenn du gescheit bist
verschwinde
laß mich in Ruh
oder sag mir
daß du mich magst
trotz alledem.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:04 Uhr
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Die Heizung hochgestellt,
trotzdem die Räume ars.ch kalt.
Meine Tannenbaumzweige lassen
die Köpfe hängen.
dein da sein ist vorbei.
Ich müsste meine Füße waschen.
Und den blinden Spiegel putzen.
Jeder Nacht ist eine Woche.
Jeder Abend eine Ewigkeit.
Ich male deinen Namen
in die Staubschicht
deiner Knochen
auf dem Schrank.
(gefunden ohne ©)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:41 Uhr
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früher war ich eitel,
heute weiß ich das ich schön bin.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:44 Uhr
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Falsche Wolke...
Sie schaute ihn kurz an -
er fand sie ungeheuer.
Gleich regte sich im Mann
die Lust aufs Abenteuer.
Er warb sofort um sie,
mit allen Tricks und Kniffen,
denn er war scharf wie nie -
sie hatt's wohl falsch begriffen.
Als dann die Tat vollbracht,
merkt' er, man lag daneben.
Er wollt' nur diese Nacht,
doch sie ein ganzes Leben.
So schaute er perplex,
als sie schwor ihn zu lieben.
Er wollt' auf Wolke Sex -
nun saß er auf der Sieben...
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Klopfstock
Poesie ist der Versuch das Leben auszumalen - Satire, der Versuch es auszuleuchten
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:48 Uhr
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wer seid ihr?
von anja bunge:
Wer seid Ihr?
Und blind laufen Sie durch die Straßen,
ohne zu wissen das Sie auf der Suche sind.
Auf der Suche nach sich selbst.
Und Sie stehen vor einer Wand aus Träumen und Hoffnung.
Sie zu durchbrechen, steht sich jeder selbst im Wege,
ohne es zu merken.
Wut und Unzufriedenheit breiten sich aus,
doch die Herkunft ist unbekannt.
So verbringen Sie Ihr Leben,
ohne richtig gelebt zu haben.
Verloren in einem Gefängnis was Sie sich selbst erschufen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 15:53 Uhr
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*lach* gute nummer maus :-))
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 16:04 Uhr
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seh ich auch so ;-)
Spiegelfechter
Komm wir streuen Reime aus
Der glatten Welt zu trotzen
Sicher gibt es auch Applaus
Und niemand wagt zu motzen
Falls es trotzdem wer versucht
Dem werde ich was geigen
Geistlos bin ich gut betucht
Und rhythmisch ist mein Reigen
Ja ich eifre Meistern nach
Was gibt's da zu bemängeln?
Lyrik - klar - das ist mein Fach
Ihr braucht auch nicht zu quengeln
Weil ich jeden Rat verlach
Von allzu frechen Bengeln
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theubner
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 16:19 Uhr
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na maus wer geigt hier was? :-))
Eine kleine Ironie
Schau, schau nur hinaus
Brauchst dich nicht zu fürchten
Schau hinaus in diese Welt
Schau, na los, schau, schau wie die Welt zu neuem Leben erwacht ist
Los, schau weiter, sage mir, was annst Du sehen?
Los, sage es mir
Hast Du Angst?
Du brauchst dich nicht zu fürchten!
Die Engelswesen auf den Friedhöfen sind auch zu neuem Leben erwacht
Endlich habe ich mich vom Baum entfernt, auf dem ich Monate lang saß
Was siehst Du noch?
Richtig, Du siehst zwitschernde Vögel
Der Klang, hör nur, der Klang der Vögel erfüllt mich mit neuem Lebensmut
Höre mich an, wie schön das alles sei,
wenn das keine Ironie sei.
Depressive Angel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 16:39 Uhr
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immer nur piano forte ;-)
Katze auf dem heißen Dach
Katze auf dem heißen Dach
gib auf deine Tatzen acht,
verweilst zu lang auf deinen Pfoten,
sind sie scharf wie rote Schoten.
Lege dich der Länge nach
auf der Vögel Schlafgemach,
guck auch mal in den Kamin,
riechÂ’ vom Rauch das Dioxin.
Siehst du was dem Satellit
in der Strahlung einst geschieht?
Kennst du denn auch das Konzept,
der Quantensuppe ihr Rezept?
mc poetry
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 18:14 Uhr
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behind the green door
nothing to hide
pink champagne
babylon
pink ecstasy
girls games women
play
insatiable
easy
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 18:25 Uhr
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ich drück die nadel hinein
es drückt mich das pochende blut
sie war als ob sie bluten könne rot
die brüste die auch nicht gespitzte flammen röten
und die roten frohen wangen
du innig rot
dein abendrot im augenlicht
in dunkelroter reife
die funkelt im sonnenrot
kein morgenrot
kein milder abendschein
es blutet der wald in gold und rot
ein rosenroter schimmer fliegt
des mohnes blätter breite tropfen blut
glührote pfeile zucken auf und nieder
rote beere schwillt am dorn
ein sanftes rot erfüllt mich ganz
langsam die spritze aus den fingern fällt
die schmerzen sind dahin
doch die träume fressen mich auf
ironie der hilfe wenn sie wird zur last
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2003 um 18:28 Uhr
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wenn das noch Ironie sein soll *koppschüttel* |
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