| "Autor" |
auszüge aus "Lied der Verbannten" |
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geschrieben am: 30.09.2001 um 18:05 Uhr
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Der Wind von der Insel ein Lied von Kummer bringt,
den Möwenschrei und das Seufzen der Wasserräume,
in alten Träumen hör ich, wie's Wasser singt,
das von den Hügeln fließt, im Land unsrer Träume.
lasst den wind eure träume verwehen,
nie mehr werden wir es sehen.
weh westlich, o Meereswind, und bring uns die Lehre
von unsrer heimat, von wahrheit und Ehre;
wachend und schlafend will ich Wässer genießen,
die im Land der Jugend von den Hügeln fließen.
lasst den wind eure träume verwehen,
nie mehr werden wir es sehen.
In diesem fernen Land des Exils wir singen,
die Pfeifen und harfen wie vorher so schön,
doch nie wird Musik so süß wie Wasser erklingen,
wie's fließt in dem Land, das nie mehr wir seh'n.
lasst den wind eure träume verwehen,
nie mehr werden wir es sehen...
[...]
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