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Die Hoffnung

Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 02.10.2001    um 00:19 Uhr   
Die Hoffnung
-------------

Die Hoffnung ist nur eine Lüge,
sie will daß ich mich selbst betrüge,
ich weiß wirklich nicht was es ist,
wohl Wärme die mein Herz vermißt,
Seelen die im Gleichtakt schwingen,
zusammen von der Liebe singen.

Doch kennt das Leben kein Erbarmen,
beschützt die Mächtigen und Reichen,
getreten werden stets die Armen,
sie sollen den Betuchten weichen.

Diese Welt kennt keine Wärme mehr,
weil Menschen doch für sich nur leben,
sie machens lieber anderen schwer,
statt Nähe zu finden und Liebe geben.

Wo scheinbar alle suchen Liebe,
befriedigen sie nur ihre Triebe,
doch da ist keine Verbundenheit,
der Traum bleibt nur für kurze Zeit,
wo Hoffnung ist der Sinn des Lebens,
träumt jemand einen Traum vergebens.


(gefrorenesHerz am 01. Oktober 2001)
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Nutzer: etoile_liberte
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geschrieben am: 02.10.2001    um 01:51 Uhr   

Die Hoffnung II


Die Hoffnung ist keine Lüge,
sie will nicht das man sich selbst betrüge.

Sie weiß wie Schlimm es manchmal ist,
wenn man alles um sich herum vergisst.

Weil einem alles um sich dreht,
weil man einfach nichts mehr versteht.

Die Hoffnung ist im Leben, der einzige Garant,
damit man weitergeht und nicht verliert den Verstand.

Ohne Hoffnung, gibtÂ’s kein Weitergehn,
ohne Hoffnung, bleiben wir auf der Stelle stehn.

Ohne Hoffnung ist das Leben Null und nichtig,
weil ohne Hoffen, ist der Rest nicht mehr wichtig.

Nur mit Hoffen und Denken für eine bessere Zeit für unser Leben,
schaffen wir die Grundlage, um uns eine eigene Zukunft zu geben.


© etoile
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 02.10.2001    um 22:54 Uhr   
Meine Leere
-----------


Ich fühle mich so furchtbar leer,
ich finde keine Richtung mehr.
Bin so erschöpft und ausgelaugt,
was hat die Kraft mir ausgesaugt?
Kann alte Stärke nicht mehr spüren,
was soll mich in die Zukunft führen?
Wo ist das was die Seele nährt?
Weshalb wird es mir denn verwehrt?
Fühl wie der Atem mir entweicht,
nichts erscheint mir nun noch leicht,
so siech ich still vor mich dahin,
verlier den Glauben an den Sinn.
Kein Opfer scheint mir mehr zu groß,
fänd ich daraus den Ausweg bloß,
ein Kelch der Leben in sich trägt,
Fühlen das nicht niederschlägt.
Weiß leider nicht es zu beschreiben,
wie ich bin kann ich nicht bleiben,
schaff ich es nicht davonzufliegen,
werd ich dem Hunger bald erliegen,
nach dem was Kraft mir wieder gibt,
ein Herz das meins genau so liebt,
wie meins es tat bevor verbrannt,
und in die Finsternis verbannt.
Die Leere die mir wurd gelassen,
nicht mal diese kann ich hassen,
Eine Flamme lodert tief in mir,
verendet grausam wie ein Tier,
im Vakuum sie nicht atmen kann,
zudem nagen noch Zweifel dran.
So bin ich planlos und verwirrt,
doch heute da ist was passiert,
als ich in ein paar Augen sah,
da wurde mir ganz plötzlich klar,
die Flamme ist nicht mehr gefangen,
doch nun plagt mich ein neues Bangen,
frag mich wie ich ein Herz gewinne,
Gefühle rauben mir die Sinne,
kann nicht vergessen diesen Blick,
Ne Explosion nicht nur ein Klick,
doch find ich keinen Mut und Rat,
die Leere mich bald wieder hat.


(gefrorenesHerz am 02. Oktober 2001)
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 19.11.2001    um 01:27 Uhr   
ich muß wohl wahnsinnig sein... oder unbelehrbar, und schon frage ich mich wieder was wird wohl in ein paar Wochen sein...

Sternentraum
---------------

In einem Traum, unendlich fern,
leuchtet mir Dein heller Stern,
der schönste den ich jemals sah,
mein Herz es fühlt sich ihm so nah.

Gern möcht ich seine Wärme spüren,
in meine Welt ihn dreist entführen,
mit Freude ihm zu Füßen liegen,
oder zu zweit zum Himmel fliegen.

Wo ist es nur das strahlend Licht?
Halt nach ihm Ausschau, seh es nicht.
Hoffe ein Zeichen bald zu finden,
wie soll den Tag ich überwinden?

Das Warten es ist gar nicht leicht,
ach hätt ich ihn doch schon erreicht,
frag mich hat er an mich gedacht,
such weiter in der dunklen Nacht.

Ich flüster leise 'Vermiß Dich sehr',
mein Herz es fühlt sich seltsam schwer,
so träum ich weiter von deinem Stern,
und hoffe er weiß, ich hab ihn gern.


(gefrorenesHerz am 18. November 2001)
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Nutzer: etoile_liberte
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geschrieben am: 19.11.2001    um 17:49 Uhr   


Leere und Sterne II


Kalte Wut, Zorn und Frust,
zum Denken keine Lust,
in sich, das Delirium,
im Geist man dreht sich nur im Kreis herum,
nicht schauen wo Wege hinführen,
nicht versuchen die Seele zu spüren,
der Blick in die Zukunft ist Leer,
denn alles geht dort verquer,
alte Hoffnungen sind meist schon verbraucht,
Seele und Körper sind ausgelaugt,
und trotzdem, Plötzlich ohne Warnung,
kommen Gefühle, kommt eine Ahnung,
kommt was, man kann es man nicht beschreiben,
man will nicht mehr in innerer Finsternis verbleiben,
will die Ketten sprengen,
die, die Brust und Herz einengen,
will Atmen und Fühlen,
nicht mehr Nachts allein Wach zu liegen,
man weiß nicht wie und warum,
aber plötzlich ist alles andersrum,
denn man schaut in ein Gesicht
und die Dunkelheit weicht dem Licht,
und plötzlich nah und nicht mehr fern,
sieht man in Augen - die Leuchten wie ein Stern,
da Spürt man, das man noch Lebt,
das es wieder Hoffnung gibt,
die alte Kraft, Sie kehrt zurück,
vielleicht auch wieder das Glück ?
man Denkt und merkt und Fühlt,
man braucht nur ein richtiges Ziel,
dann baut sich auf eine neue Kraft,
dann hat man das Gefühl das man es wieder schafft,
den Silbernen Horizont zu erklimmen,
der Finsteren Nacht zu entrinnen,
der neuen Hoffnung entgegen zu gehen,
mit Liebe, andern in die Augen zu sehen.


©etoile
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 19.11.2001    um 18:17 Uhr   

Und gäbe es keine Hoffnung mehr,
wo nähme man dann die Kraft
zum Leben her?

Das Leben ist ein Karussell
und dreht sich manchmal
viel zu schnell.

Liebe kommt, Liebe geht,
man weiß nicht mehr,
wo man steht.

Hoffnung und die Sterne
scheinen oft in weiter Ferne
und doch,
ich habe Hoffnung
und glaube gerne,
dass es irgendwie weitergeht
und für neues Glück
ist's nie zu spät.

- fratz -
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Nutzer: etoile_liberte
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geschrieben am: 19.11.2001    um 18:28 Uhr   

(oui correctement ma chère femme de la souris. ;)

©etoile celui ricola. :)
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 30.11.2001    um 20:39 Uhr   

Gib der Hoffnung eine Chance,
so erhält dein Leben eine Balance.

Die Hoffnung ist es, die uns führt,
die auch unser Herz berührt.

Hoffnung gehört zum Leben,
wie die Liebe, nach der wir streben.

Nicht immer erfüllen sich unsere Träume.
Sie sind oft zu hoch, diese Bäume,
an denen unsere Wünsche hängen.

Doch, versuchen wir, sie zu verdrängen,
sind wir ganz und gar daneben.

Also, bewahren wir sie im Herzen
und geben die Hoffnung niemals auf.
Das ist verbunden zwar mit Schmerzen,
doch das Schicksal nimmt seinen Lauf.

- fratz -
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 01.12.2001    um 19:45 Uhr   
(zitat)
Nicht immer erfüllen sich unsere Träume.
...
Doch, versuchen wir, sie zu verdrängen,
sind wir ganz und gar daneben.

- fratz -
(/zitat)
Hmmm, niemals wäre wohl besser, also was ist so schlecht daran die Hoffnung zu verdrängen?
Dann kann einem wenigstens niemand mehr weh tun.
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 01.12.2001    um 19:49 Uhr   
Ist nicht von mir, aber trotzdem gut ;-)

Das Märchen von der Traurigkeit


Es war eine kleine Frau die den staubigen Feldweg entlangkam.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: Wer bist Du?
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. Ich? Ich bin die Traurigkeit, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
Ach! Die Traurigkeit! rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
Du kennst mich? fragte die Traurigkeit misstrauisch.
Natürlich kenne ich Dich! Immer wieder einmal hast Du mich ein Stück des Weges begleitet. Ja, aber....., argwöhnte die Traurigkeit,
warum flüchtest Du dann nicht vor mir? Hast Du denn keine Angst?
Warum sollte ich vor Dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass Du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich Dich fragen will: Warum siehst Du so mutlos aus? Ich...ich bin traurig, antwortete die graue Gestalt mir brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. Traurig bist Du also, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. Erzähl mir doch was Dich so bedrückt.
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. Ach weißt Du, begann sie zögernd und äußerst verwundert, es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nunmal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken die zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.
Die Traurigkeit schluckte schwer. Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol, Essen und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.
Oh ja, bestätigte die alte Frau, solche Menschen sind mir schon oft begegnet. Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt, und all die geweinten Tränen weint, kann seine Wunden heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu. Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur, Traurigkeit, flüsterte sie liebevoll, ruh Dich aus, damit Du wieder Kräfte sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde Dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin. Aber..... aber - wer bist eigentlich Du?
Ich? sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. Ich bin die Hoffnung.

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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 01.12.2001    um 21:02 Uhr   
..nicht nur gut, sondern wunderbar :-)

..eines mußte ich mir klar machen -
auch ich habe in meinem Leben vielen Menschen weh getan.
Sie haben mich dennoch nicht weggestoßen.

Habe ich ein Recht darauf, Schmerzlosigkeit für mich zu fordern?

Nein!

Irgendwann begriff ich, wie wichtig es ist, nie die Hoffnung aufzugeben - und im HIER und HEUTE zu leben -
es mir gut gehen zu lassen - mir zum Wohle - und anderen nicht zum Schaden

und weißt Du, was mir am meisten schadet? Selbstmitleid

es grüßt
ganz
herzlich

fratz .. mit Hoffnung :-)
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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 01.12.2001    um 21:21 Uhr   
Genau das ist der Punkt fratz ;-)

Grüsst zurück und freut sich, Hoffnung verbreitet zu haben :-)

Azze
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Nutzer: vuka
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geschrieben am: 01.12.2001    um 21:32 Uhr   
Wunderschön Azze, und soooooo Wahr! ;-)
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 01.12.2001    um 21:33 Uhr   
..gefrorenes Herz .. die Wärme ist längst hier .. kannst Du es spüren? :-)

Sieh doch, all die lieben Menschen, die Dir und mir Mut zusprechen wollen ..

das ist Wärme :-)

..komm und wärm Dich auf!

fratz
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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 01.12.2001    um 21:58 Uhr   
Danke Vuki...

mich hat die Geschichte auch tief berührt. Übrigens hat Tjane mich drauf aufmerksam gemacht - ihr gebührt der Dank.

@ gefrorenes Herz

Warum speziell ist dir so kalt ? - Darfst gerne reimen ;-)

@ fratzmausi

Hast ne Art von erfrischend einfacher Sensibilität, und die Fähigkeit, Dinge mit wenigen Worten auszudrücken. Gefällt mir...

Grüsse Azze
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 03.12.2001    um 05:03 Uhr   
(zitat)
Hmmm, niemals wäre wohl besser, also was ist so schlecht daran die Hoffnung zu verdrängen?
Dann kann einem wenigstens niemand mehr weh tun.(/zitat)

..bin dabei, mir ebenfalls diese Frage zu stellen und Dich immer besser zu verstehen..
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Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 17.12.2001    um 12:43 Uhr   
(zitat)
@ gefrorenes Herz

Warum speziell ist dir so kalt ? - Darfst gerne reimen ;-)(/zitat)
Dazu hab ich schon mal gereimt, hmmmm es ist die Kälte in den Herzen der Menschen... man merkt es grade zur Zeit wieder mal sehr deutlich, hab heut Nacht auch noch was dazu geschrieben wird aber bestimmt wieder von den meisten falsch verstanden...

gefrorenesHerz am 17. Dez 2001 - 02:17:02
Draußen funkelt der Schnee eiskalt im Schein der Laternen, kein Laut, kein Mensch... irgendwie friedlich, kann das sein?
Ja der Winter scheint nun endgültig eingekehrt zu sein kurz vor dem heiligen Fest auf das sich alle so doll freuen.
Alle? Naja zumindest diejenigen für die Weihnachten ein Symbol ist, ein Symbol für das was sie das ganze Jahr mit Füßen treten, 'Besinnlichkeit' sagen sie dazu.
Aber ist jemand besinnlich der nicht weiß was Verständnis ist? Ohne die Fähigkeit zu lieben, ich meine wirklich zu lieben ohne daraus Forderungen abzuleiten insbesondere die selbst verehrt und geliebt zu werden.
Ich sehe Kinder die schon genauso menschenverachtend wie ihre Eltern sind kaum daß sie den Laufstall verlassen haben, die auch die schlechten Tischmanieren ihrer direkten Vorfahren direkt übernommen haben. Und die an Weihnachten wieder mal ne Menge Dinge bekommen die sie gar nicht brauchen und mit denen sie immer noch nicht zufrieden sein werden.
Aber es gibt auch andere, sicher doch, manche können froh sein wenn sie an Weihnachten was warmes zu essen bekommen.
Von dem geheuchtelten Mitleid unserer braven Bürger haben haben sie leider nichts, dafür aber die Fähigkeit die Herzlosigkeit hinter den lächelnden Masken der Barmherzigkeit zu erkennen.
Gier, Neid, Hass und Verachtung, das sind die wahren Geschenke die in der Weihnachtszeit geboren werden, oder zumindest weitere Nahrung bekommen, das 'Fest der Liebe' ist schon lange zu einem Fest der Massenselbstbefriedigung geworden, wenn ihr genau hinseht könnt ihr in meinen Augen lesen was ich davon halte...

Tja, und weil es sicher unschicklich ist 'traurige Weihnachten' zu wünschen laß ich es vielleicht besser einfach.

mit einem stillen Gruß,

das gefroreneHerz †

.... den Reim zur Kälte an dieser Stelle auch nochmal...

Warum ist mein Herz gefroren?

-------------------

Durch tausend Höllen bin gegangen,
für immer in meinem Schmerz gefangen,
hab meine Seele einst verloren,
und deshalb ist mein Herz gefroren.

Von falschem Glanz die Welt verblendet,
die Hoffnung und die Wahrheit endet,
Vertrauen tot, die Liebe stirbt,
Gefühle quälen, der Geist verdirbt.

Es gibt kein wirkliches Verstehen,
so tief ins Herz kann niemand sehen,
wer will schon all den Schmerz verspüren,
ganz tief im Inneren berühren.

Die Wirklichkeit ist grau und trist,
ist besser wenn man sie vergißt,
die Wünsche man auf Eis ablegt,
und keine falsche Hoffnung hegt.

Erwärmt man ein gefrorenenes Herz,
bringt es auch Kummer mit und Schmerz,
es ist ein Fluch der auf ihm liegt,
der Zweifel der fast immer siegt.

Wer denkt daß es nicht fühlen kann,
der war niemals nah an ihm dran,
es ist ein Fühlen viel zu tief,
das viel zu lange in ihm schlief.

Doch wer kann die Gefühle wecken,
die tief begraben in ihm stecken,
weil es doch niemand wirklich kennt,
darum gefrorenesHerz sich nennt.


(gefrorenesHerz am 2. September 2001)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.12.2001    um 13:48 Uhr   



warum sich hinsetzen und mal abwarten bis aussen sich was regt ? wer sonst als du selbst kannst es erwecken ?
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"Autor"  
Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 21.12.2001    um 01:22 Uhr   
..gefrorenes Herz .. was Du beobachtest, ist leider wahr.

Es kann auch kein Trost sein, wenn ich weiß, dass es noch niemals anders war und niemals anders sein wird.
Allerdings darf es für mich auch keine willkommene Ausrede werden, für meine innere Kälte.
Dagegen wehre ich mich. Ich weiß, ich bin nicht erfroren. Das werde ich auch nicht. Denn, wie kann ich meinen Mitmenschen vorwerfen, was ich selbst nicht beherrsche?
Darf ich ihnen wirklich vorwerfen, egoistisch zu sein, obwohl ich weiß, dass auch ich meine eigenen Ziele und Bedürfnisse vornanstelle?
Ist mir nicht auch mein Herzleid von Vorrang? Ja, ich bekenne!
Werde mich dessen nicht schämen, denn ich kann nicht anders.
Eines will ich mir dennoch beherzigen - ich sehe wieder mehr auf meine Mitmenschen (ich zwinge mich dazu) und nach und nach spüre ich wieder Wohlwollen und Herzlichkeit in mir - noch ganz zaghaft - aber doch vorhanden :-)

Ein Versuch, nicht zu gefrieren
Hoffnung

fratz
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"Autor"  
Nutzer: Gast_gefrorenesHerz
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geschrieben am: 03.02.2002    um 21:44 Uhr   
(zitat)warum sich hinsetzen und mal abwarten bis aussen sich was regt ? wer sonst als du selbst kannst es erwecken ?
(/zitat)
Ist zwar schon länger her aber sehs jetzt erst grade... however...

Da fällt mir eh nur eins dazu ein, nämlich wozu erwecken wenn sich aussen nix regt? Sinnlos, oder?

Nun werd ich meinem Ruf als Fatalist wieder gerecht nehm ich an *g*
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