| "Autor" |
Sternenfeuer |
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geschrieben am: 01.02.2002 um 00:38 Uhr
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Fernes Schimmern
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Stummes Glimmen
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Leises Wimmern
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Weiches Singen
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Gewaltige Heere erstrecken sich,
Lodernde Flammen brennen,
Wo Nichts eines Tages dem Raume wich
Wo Masse und Leere sich trennen.
Zu weit Entferntem blicken wir,
Friedlich wirkt es gar.
Des Himmels Tränen, eine Zier,
Als stumm ich sie nur sah.
Sonnen spenden warmes Leben
Mit Mächten, die fast ungeheuer
Doch nehmen sie's wie es gegeben,
Vernichten es im Sternenfeuer.
Wir lüstern nur nach ihren Strahlen
Bestaunen still den vollen Mond.
Und ahnen nicht welch' Höllenqualen
In jeder ihren Flammen wohnt.
Drum denk' ich nicht mehr drüber nach
Leg' einsam in der Geister Welten
Gedanken, Sinne ... alles brach
Obwohl sie doch kein' Heller gelten.
Schau kühlen Blickes weiter,
Der Himmel klar, die Sterne heiter,
Hinauf zum dunklen Firmament
Und wart, dass meine Welt verbrennt.
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Fernes Schimmern
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Stummes Glimmen
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Leises Wimmern
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Weiches Singen
Geändert am 01.02.2002 um 00:43 Uhr von Vile |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.02.2002 um 00:50 Uhr
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damit, mein guter, damit hast du dich selbst
übertroffen
*freut sich*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.02.2002 um 13:14 Uhr
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Die Winde wehen sanft umher,
Umspielen lieblich diese Welt.
Bringen dabei immer näher,
Den Wächsel, der die Eiche fällt.
Der Wasser Wellen brechen sich
Ihr Tosen füllt der Weiten Raum
An Klippenstrände niemals wich,
Doch stirbt ein jeder Welle Schaum.
Wenn Winde weh'n, die Wasser brechen,
Und Feuer durch den Himmel zieht,
Wird höchste Stimme Urteil sprechen,
Was mit dieser Welt geschieht.
Dann schießt aus jenem Schicksalstor
Des Richters Macht ganz jeh hervor
Und bricht mit Donners Kraft daher
Den menschlich Wandel erdenschwer.
Und Abseits werden Krieger stehen;
So feucht der Augen Schimmerschein.
Ihre Seelen werd'n im Wind verwehen,
Verbrennen in schwarzem Fackelschein,
Und ersäuft in finstersten Gewässern
Verdammt zum Tod und Einsamsein.
Denn sie helfen nicht.
Verbittert durch das einsam' Leben,
Wurd zerissen was so schwer erkämpft,
So könn' sie Frieden nie mehr geben,
Der Blick von Trauer still gedämpft.
Weil der Weg so steinig war
Liegen ihre Herzen offen da,
Zertreten von der Selbsucht Schritte
Hinabgezerrt in ihre Mitte,
Geschwächt durch so viel Leben,
Doch nie dem Hass ergeben,
Beten sie für ihre Welt,
Die der Hand des Richters fällt.
Voll Schmerz, voll Leid und Trauer
Auf alle jenen sauer,
Die tief, so tief, sie fallen ließen,
Sie weg aus ihrem Herzen stießen.
Sie steh'n nur da und geh'n mit ihren Wesen,
Die lang, so lang, auf dieser Welt gewesen.
So verzargt ihr Herz, das einzt so teuer
Und vergeht mit euch im Sternenfeuer.
~Vile
Engelsblut |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.07.2002 um 02:51 Uhr
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Und vielleicht dann mal ein neuer Stern entsteht.
Ich werd ihnen hüten, dass er nicht vergeht,
Bevor der Sonnen letztes Bäumen
Micht zwinkt des Schützers Platz zu räumen.
Und vielleicht werd ich nach Sternen greifen
Und lass noch weiter Traumes Worte schweifen.
Mein Licht soll wärmen, was mir teuer
Bis uns ergreifft das Sternenfeuer.
~Vile
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