| "Autor" |
Der Preis des Todes |
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geschrieben am: 08.10.2001 um 13:15 Uhr
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des Baumes Schatten erahne ich kaum
es ist zu dunkel um zu sehn
die Welt liegt gebettet im weißen Schaum
ich vermag nicht mehr zu gehn
liege hier nun im kalten Schnee
mein Blut färbt das strahlende Pulver rot
während ich um Gnade fleh
und sei diese Gnade auch der Tod
die Welt ist stumm um mich geworden
der Himmel weint weiße Flocken um mein Sein
des Messers Klinge hat mein Leben verdorben
der Ewigkeit Tränen waschen mich rein
ein schattenhafter Engel kniet neben mir
er wacht über mich ein letztes Mal
er will mich entreißen des Teufels Gier
und wird mich führen in Gottes Totensaal
die Schmerzen vestummen
es ist zu kalt
mein Tod ist gelungen
das Wimmern des Lebens ist verhallt
so endet mein Leben
fort ist die Qual
des bitteren Seins überdrüssig hab ich es gegeben
doch auch der Geschmack des Todes ist schal
nun weinen die Menschen um mich leis'
meine Erlösung brachte ihnen den Schmerz
doch dies ist des Todes leidvoller Preis
sie zahlen ihn für mein totes Herz |
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