| "Autor" |
schwarzer Mann |
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geschrieben am: 31.03.2002 um 19:15 Uhr
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Einmal
Einmal, sie war so klein
So zerbrechlich
Wie aus Glas
Nur noch zarter
Er kam
Nahm ihr,
Alles, was sie besaß
Ihre Unschuld und ihre Kindheit
Sie konnte nichts tun,
Tausend ungeweinte Tränen
Sie versiegten niemals
Sie wurde älter
Bekam neue Dinge
Jugend und Freiheit
Und sie begann zu vergessen
Doch er kam wieder
Der schwarze Mann
Er nahm ihr alles
Und wieder wurde sie geschüttelt
Geschüttelt von tausend ungeweinten Tränen
Zu denen tausend ungeweinte Tränen hinzu kamen
Sie ertrug alles
Sagte niemals etwas
Niemand würde ihr glauben
„Es gibt keinen schwarzen Mann !!!“
Aber, wenn es ihn doch gibt?
Ihre Zweifel wurden zerstreut
Und ihre Welt neu erbaut
Er verfolgte sie
In Träumen und in der Realität
Der schwarze Mann
Er nahm ihr das einzige
Das einzige was ihr geblieben war
Ihre Fantasie
Mächtig drang er in ihr Reich ein
Und suchte
Suchte sie
Fand
Und hinterließ Verwüstung
Die Türme
Erbaut mit ihrem Schweiß
Er brachte sie zum einstürzen
Während er sie weiter quälte
Und tausend ungeweinte Tränen
Mischten sich zu denen
Die bereits in ihrem Innern lagerten
Sie konnte sie nicht weinen
Er ging
Die Welt war völlig zerstört
Und sie lag zwischendrin
Ein Entschluss
Einmal gefasst
Durchbrach das Chaos
Und sie suchte
Suchte nach den Tabletten
Schluckte
Jede einzelne
Um zu sterben
Vor dem schwarzen Mann zu fliehen
Sie spürte die Freiheit
Merkte, dass er ihr nichts mehr antun konnte
Diese Welt würde er ihr nicht rauben
Nicht zerstören
Etwas riss sie zurück
Sie wurde wieder in ihren Körper gesperrt
Vom schwarzen Mann
Er hatte sie noch immer in seiner Gewalt
Und er hatte ihr auch das letzte Stück genommen
Viele Menschen kamen zu ihr
Verkündeten ihr Beileid
Als man sie abholte
Um sie in eine Klinik zu bringen
„Akute Selbstmordgefahr“
Das war die Diagnose
Noch immer hatte der schwarze Mann Macht
Viel Macht über sie
Denn er war es, der sie in die Klinik bringen ließ
In seine Klinik
Denn der schwarze Mann war Arzt
Er sollte sie heilen
Doch stattdessen brachte er ihre Welt
Ein letztes Mal zum einstürzen
Und tausend ungeweinte Tränen
Vermischten sich mit dem Blut
Dem Blut, das floss
Und das nicht versiegte
Der schwarze Mann verlor seine Macht
Stück für Stück
Und sie kam frei
Stück um Stück
Um endlich ihren Frieden zu haben
Und der Tod nahm sie in den Arm als sie kam
Er würde sie nicht mehr gehen lassen
Und er würde keinen schwarzen Mann in ihre Nähe lassen
Ihr einziger Traum war erfüllt worden
Von ihrem einzigen Freund
Und der schwarze Mann
Suchte sich ein anderes Kind
Zertrümmerte dessen Welt immer und immer wieder
Und schließlich
Kam der Tod ihn holen
Und der Alptraum des Kindes war vorbei
Während ein neuer begann ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.03.2002 um 20:59 Uhr
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Boah...ist echt gut! Gefällt mir sehr gut!
-Der schwarze Engel- bzw. Kripo |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.04.2002 um 00:42 Uhr
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ich glaube man kann nicht sagen dass das einem gut gefällt...
es ist die pure realität und das tut weh...
die schwarzen männer sollten dahin kommen wo sie merken was schmerz ist..
eine qual die man nie vergisst, die einen verfolgt, ein leben lang
soetwas kann man nicht vergessen.. egal was man tut
man wird verfolgt, ein leben lang..
und wenn es nur blanker hass ist..
vergessen tut man nie
Trurig schaut
JEFF |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2002 um 10:32 Uhr
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Stimmt Jeff,
die schwarzen Männer sollten irgendwohin kommen,
wohin .. wo ihnen das widerfährt, was sie anderen angetan haben ... oder schlimmeres ...
aber sie sollten nicht sterben dürfen ... denn der Tod ist eine Erlösung ..... und genau die sollten sie nicht haben ....
Verfolgen ... und wenn es nur Hass ist .... da hast du recht ... ich würde zwar nicht sagen, dass es einen schwarzen Mann in meinem Leben gibt ... ("nur" einen überaus dunkelgrauen *smile*) ...
aber auch ich werde niemals vergessen .... und ich hasse schon jetzt ...
Schnuck |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.04.2002 um 11:29 Uhr
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ja aba grade deswegen un wegen tausend andren gründen beschäftigt mich der tod ja so...
ich will wissen wie es zu ende oder auch weitergeht od die schwarzen männer vielleicht ein andres ende haben!
ich finde dein gedicht aba trotzdem sehr gut.
es drückt viele ängste aus,die auch mich bewegen-leider!
-kiss-
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