Auf den Beitrag: (ID: 31551) sind "32" Antworten eingegangen (Gelesen: 722 Mal).
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Für meine Aranah

Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 14.10.2001    um 18:40 Uhr   
Wenn Dianens gläserne
Leuchte spät am Abend aufgeht,
und von ihres Bruder rötlichem
Licht entzündet wird,
dann läßt der süße Zephyr
mit seinem Hauch die Wolken alle
des Himmels schwinden.
So sänftigt
der Saiten Macht die Brust
und stimmt neu
das Herz, das schwankt
unter der Liebe Zeichen.

Der heitre Strahl des Abendsterns
gibt angenehme
Feuchte
schläfernden Taus
dem Geschlecht der Sterblichen.

O wie selig ist der heilende Trank des Schlafes,
der der Sorgen und des Schmerzes Stürme still!
Wenn er sich einschleicht bei geschloßnen Öffnungen der Augen,
kommt er an Freude gleich der Süßigkeit der Liebe.

Morpheus zieht in den Sinn
den sanften Wind,
der das reife Korn bewegt,
der Bäche Murmeln über reinem Sand,
das kreisende Gehen der Mühlen,
- das stiehlt hinweg zum Schlaf das Licht der Augen.

Nach dem wohligen Venuswerk
ist müde der Stoff des Gehirns.
Daher verdunkeln sich in wunderbarem neuem Empfinden
die Augen, die im Schiff der Lider schwimmen.
Hei, wie selig ist der Übergang von der Liebe zum Schlaf,
aber seliger die Wiederkehr zur Liebe.

Vom frohgestimmten Magen strömt ein Dunst auf,
der die drei Kammern des Gehirns betaut;
er benebelt die Augen,
die zum Schlaf sich neigen,
und erfüllt die Lider mit seinem Nebelhauch,
so daß der Blick nicht weithin wandern kann.
So binden die Lebenskräfte die Augen,
die eher als Diener erscheinen.

Unterm lieblichen Laub des Baumes,
wenn klagend die Nachtigall singt,
ist süß zu ruhen,
süßer noch zärtlich zu sein
im Gras
mit dem hübschen
Mädchen.
Wenn der Duft
von allerlei Kräutern
haucht,
wenn die Rose
das Lager gibt,
dann wird des Schlummers Speise
nach erschöpftem Venuswerk
süß genossen,
wenn sie den Müden eingeträufelt wird.

O wie vielfach
wird das Gemüt des Liebenden
des schwankenden, hin und hergerissen!
Wie das haltlose Schiff auf dem Meer,
wenn es ohne Anker ist,
so wogt voll Ungewißheit zwischen Furcht und Hoffnung
der Dienst der Venus.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 15.10.2001    um 00:52 Uhr   
Wie der stöhnende Wind durch die Nacht
Stürmt mein Verlangen nach dir,
Jede Sehnsucht ist aufgewacht
Oh, du der mich krank gemacht.
was weisst du von mir!

Leise lösch ich mein spätes Licht,
fiebernde Stunden zu wachen,
und die Nacht hat dein Angesicht,
und der Wind, der von Liebe spricht
hat dein unvergessliches Lachen
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 15.10.2001    um 03:11 Uhr   
Winter, deine Strenge weicht,
die Kälte geht, die Starre, das Eis,
Frostes Wildheit und Wüten,
Schlaffheit und unrechte Trägheit,
Blässe, Gereiztheit, Kummer und Magerkeit.

Liebliches Gleißen des Frühlings ist da,
klar ohne Wolken leuchtet der Tag,
blinkt in der Nacht der Plejaden Gesicht;
Lindheit, willkommene, findet sich jetzt
und schönstes, mildestes Wetter.

Rein ist die Oberfläche der Erde,
von Kräutern duftet das Gebreite,
die Lärche zieht ihre Blättr an,
die buntgemalte Schar der Vögel sinkt,
die Wiesen grünen, die der jungen Lager sind.

Jetzt, Amor, goldner, komme bald,
mach mir die Ungebärdigen gefügig.
Ich biete die Hände, was tust du mir?
Die du mir zugedacht, die laß sie mir, ich bitte, geneigt sein,
und ein munterer Widder sei dein!
Geändert am 15.10.2001 um 03:12 Uhr von Gedalcus
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 15.10.2001    um 08:56 Uhr   
Aus goldenem Odem
Erschufen uns Himmel
Oh, wie wir uns lieben...

Vögel werden Knospen an den Ästen
Und Rosen flattern auf

Immer suche ich nach deinen Lippen
Hinter tausend Küssen

Eine Nacht aus Gold,
Sterne aus Nacht...
Niemand sieht uns

Kommt das Licht mit dem Grün,
Schlummern wir;
Nur unsere Schulter spielen noch wie Falter
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 15.10.2001    um 13:33 Uhr   
Janus schließt den Jahreskreis,
der Frühling kündet den Sommer an,
Phöbus tritt mit den Hufen hinter sich
- da er zum Stier sich wendet -
des Widders Grenzen.

Amor überwindet alles,
Amor durchdringt das Harte.

Fern sei alle
Trübsal!
Süße
Freuden
mögen der Venus Ringplatz festlich machen!
Recht istŽs, daß sich zu ergötzen
die, denen es zuteil wird, daß sie dienen
im Haus der Venus.

Amor überwindet alles,
Amor durchdringt das Harte.

Da ich als Schüler der Athene
in der Venus Schule
eintrat, sah ich unter vielen
Schöngezierten
eine, die Einzige:
von Gesicht
nach Helena
und Venus die nächste,
voller Erlesenheit,
doch keuscher.

Amor überwindet alles,
Amor durchdringt das Harte.

Sie, die anders ist als alle,
liebe ich auch anders.
Neues Feuer rast in mir
und brennt mich unablässig.
Keine wird edler,
angenehmer,
schöner und liebenswerter,
keine weniger launisch,
unbeständig,
und keck befunden,
oder in der Treue wandelbar.
Ihr frohes Leben
ist meine Freude.
Wenn ich verdiente, geliebt zu werden.
das wäre meine beseligung.

Amor überwindet alles,
Amor durchdringt das Harte.

Schone, Knabe, den Knaben!
Sei, Venus, dem zarten gut,
fache an das Feuer,
nähre du das Feuer,
damit mein Leben nicht Tod sei,
daß sie nicht sei, was Daphne für Phöbus war,
sie, der ich mich ergebe!
Einst ein Schüler der Athene,
stelle ich mich nunmehr unter dein Gesetz.

Amor überwindet alles,
Amor durchdringt das Harte.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 15.10.2001    um 15:13 Uhr   
Schaust du mich aus deinen Augen
Lächelnd wie aus Himmeln an
Fühl ich wohl, dass keine Lippe
Solche Sprache führen kann

Könnte sie's auch wörtlich sagen
Was dem Herzen tief entquillt
Still den Augen aufgetragen,
Wird es süsser nur erfüllt

Und ich seh' des Himmels Quelle,
Die mir lang verschlossen war,
Wie sie bricht in reinster Helle
Aus dem reinsten Augenpaar

Und ich öffne still im Herzen
Alles, alles diesem Blick
Und den Abgrund meiner Schmerzen
Füllt er strömend aus mit Glück


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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 15.10.2001    um 17:31 Uhr   
Wenn jemand der Musen Schar begnadet hat,
so überlasse er sich nicht der Muße des Anakreon!
Gleich der Lieder des Apoll
bin ich in des Frühlings Himmelstau.

Sie, der vor allen Mädchen ich ergeben bin,
kann Leben mir einflößen oder Todesleid.
Doch diese innere Gesittung
schätzt sie am höchsten.

Ein Ende hat gefunden der trostlose Winter;
zutiefst erfreun sich am Hervortreten der Blumen
jene, die Cypris kennen.
Sie jubeln ihr zu.

Nie war ich solchen Mutes voll, bei Jupiter,
durch Liebeshoffnung, glaub ich; mächtig
nährt mich prangendes Leben
und günstige Hoffnung.

Mit lächeln leitet die Richtschnur
eines Mädchens mich,
darum wird jetzt der Wurm
der Traurigkeit vertrieben,
der Schmerz wird ausgerissen,
zerschmettert wird die Furcht.

Der soviel Herrlichkeit
und wunderbare Liebe
und fruchtbringende Geberfreude
immer und überall
froh zu Gebote stehn,
die wünsch ich mir fürwahr.

Wundre sich keiner der Erhabenheit
einer solchen Führerin,
die mich Kraft des Wortes
kunstreicher sein läßt als zuvor,
denn reiches Geben träufelt sie.

O du Schöne,
schöner noch als Absalon
und nicht von solcher Art,
daß du sterblich
könntest sein,
einzig mir,
Jungfrau, wolle
dich nicht abweisend zeigen!
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 15.10.2001    um 23:32 Uhr   
Ihr Mädchen flieht, Damöten ja!
Als ich zum erstenmal ihn sah,
Da fühlt'ich..so was fühlt ich nie;
Mir ward...mir ward..ich weiss nicht wie
Ich seufzte, zitterte, und schien mich doch zu freu'n
Glaubt mir, er muss ein Zauberer sein!

Sah ich ihn an, so ward mir heiss,
Bald ward ich rot, bald ward ich weiss,
Zuletzt nahm er mich bei der Hand.
Wer sagt mir, was ich da empfand?
Ich sah, ich hörte nicht, sprach nichts als Ja und Nein
Glaubt mir, er muss ein Zauberer sein!

Er führte mich in dies Gesträuch;
Ich wollt ihn flieh'n und folgt ihm gleich.
Er setzte sich, ich setzte mich;
Er sprach...nur Silben stammelte ich,
Die Augen starrten ihm, die meinen wurden klein,
Glaubt mir, er muss ein Zauberer sein!

Entbrannt drückt er mich an sein Herz.
Was fühlte ich, welch süsser Schmerz.
Ich schluchzt' ich atmete sehr schwer
.....und ausser Liebe ward nichts mehr
sein Zauber mich nun an ihn gebunden,
doch Mädchen glaubt....
... ich bin froh ihn gefunden

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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 16.10.2001    um 12:14 Uhr   
Lügnerische, falsche Zunge,
freche Zunge, giftige,
Zunge, wert, sie abzuschneiden
und im Feuer zu verbrennen,

die mich nennt einen Betrüger,
einen treulosen Liebhaber,
sagt, daß die Geliebte ich verlassen
und einer anderen mich zugewendet habe!

Weiß Gott, wissen es die Götter,
dessen bin ich schuldig nicht!
Wissen es die Götter, weiß es Gott:
nicht bin dessen schuldig ich!

Drum schwöre ich bei den neun Musen,
und was noch mehr ist, bei Jupiter,
der dür Danae des Goldes
und des Stieres Gestalt nahm für Europa an,

Phoebus rufe ich, den Mars mit meinem Schwure an,
die die Kunst des Liebens kennen,
rufe dich mit meinem Schwure an, Cupido,
dessen Bogen ich sehr fürchte,

schwörŽs beim Bogen samt den Pfeilen,
die du häufig auf mich schnellst:
ohne Trug und ohne Falsch
will ich diesen Bund bewahren.

Wahren will ich diesen Bund!
Sage auch dazu deswegen:
in dem Reigen junger Mädchen
sah ich nichts so Herrliches.

So ercheinst du unter diesen
wie im Gold die Perle.
Schultern, Brust und Bauch
sind geformt, wie sichŽs gebührt.

Stirn und Kehle, Lippen, Kinn
geben der Liebe Nahrung;
in ihr Haar bin ich verliebt,
weil es blond ist.

Drum, bis die Nacht wird Tag
und die Arbeit Ruhe sein,
und bis das Wasser Feuer ist
und ohne Holz der Wald,

und das Meer ist ohne Segel
und der Parther ohne Pfeile,
wirst du stets mir teuer sein:
wirst du, wenn ich nicht betrogen werde, nicht betrogen!
Geändert am 16.10.2001 um 12:16 Uhr von Gedalcus
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 16.10.2001    um 14:57 Uhr   
.....wo du auch hingehst
mit deinen träumenden Füssen
sorgsam hingesetzt in dein gegenwärtiges Leben
seltsam beflügelt jedoch wie Merkurs Fersen
in einer ahnungsvollen Erwartung

immer wieder werden sich riesige Blöcke von Luft
wie fügsame Herden bewegen lassen durch dich
und auf mich zukommen
alle Regen, die je deine Wange treffen werden
kommen zu mir zurück
aufgelöst bist du in jedes Teilchen der Erde
mitgeteilt hast du dich allen schwebenden Wolken
und die Wälder der Blumen
sprechen in deiner Sprache

nichts kann dich mehr trennen von meinem Herzen
mit jedem Sonnenstrahl sinkst du in mich
wie ein Same über alle Wasser hinweg
bis zu den blätternden
Sternen der Windrose.....
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 16.10.2001    um 17:41 Uhr   
Schlage, Freund, die Laute mit frischerer Hand,
und laß uns zusammen singen mit hellerer Stimme!
Bin ich doch jetzt verwitwet nach dem vorigen Lieb
und entflammt für eine andere viel bessere.
Der Bolzen treibt den Bolzen aus,
Liebe wird verdrängt durch Liebe,
die Vorige ist jetzt geringgeschätzt,
denn die Neue wird geliebt,
drum gibt es frohen Grund zu singen.

Die Vorige war trotzig, arrogant, die andere ist bescheiden,
die erste frech und unverschämt, die Neue scheu und züchtig,
die erste war für alle da, die unsaubre Dirne,
diese liebt nur mich allein im züchtigen Herzen,
die erste mehr aufs Geld versessen,
habgieriger und listiger,
die Neue feiner, hübscher, edler,
fröhlicher,
..... und mehr.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 17.10.2001    um 08:57 Uhr   
Liebe - halten die Sterne
über den Küssen Wacht
Meere - Eros der Ferne - rauschen,
es rauscht in die Nacht,
steigt um Lager und Lehne,
eh sich das Wort verlor,
Anadyomene
ewig aus Muscheln vor.

Liebe - schluchzende Stunden
Dränge der Ewigkeit
löschen ohne viel Wunden
ein paar Monde der Zeit,
landen - schwärmender Glaube-
Arche und Ararat
sind dem Wasser zu Raube,
dass keine Grenzen hat.

Liebe - du gibst die Worte
weiter, die dir sagt,
Reigen - wie sind die Orte
von Verwehtem durchjagt,
Tausch - und die Stunden wandern
und die Flammen wenden sich,
zwischen Schauern von andern
gibst du und nimmst du dich.
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 17.10.2001    um 12:43 Uhr   
Svziv vrowe min,
la mih des geniezen:
du bist min ovgenschin.
Venus wil mih schiezen!
nu la mih, chuniginne, diner minne niezen!
ia nemag mih nimmer din uerdrizen.

(zu hochdeutsch:)
Süße Fraue mein,
laß mich dessen genießen:
du bist der Glanz meiner Augen.
Venus will auf mich schießen!
Laß mich, Königin, deiner Liebe genießen!
Niemals werde deiner überdrüssig werden können.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 17.10.2001    um 16:08 Uhr   
Dû bist mîn, ich bin dîn
des solt dû gewis sîn
dû bist beslozzen
in mînem Herzen
verlorn ist daz slüzzelîn
dû muost immer drinne sîn

(zu Hochdeutsch schmunzelt)

Du bist mein, ich bin dein
dessen sollst du gewiß sein
du bist verschlossen
in meinem Herzen
verloren ist das Schlüsselein
du mußt für immer drinnen sein

Geändert am 17.10.2001 um 16:11 Uhr von Aranah
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 17.10.2001    um 16:37 Uhr   
nur so zwischendurch als Dank

Das Spiel mit den Worten

Ich mache die

Wörter -

welche mir oft die

Luft zum Atmen

nehmen -

zu meinen

Verbündeten,

und gemeinsam

spielen wir das

Spiel der Dichter.
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 17.10.2001    um 16:42 Uhr   
Nichts nahm ich mir vorschnell vor
und liebte rücksichtsvoll und zart,
sie, die ich noch
in zartem Alter wußte,
und ich wagte nichts zu fordern
als des Herzens Bund.

Jetzt ist ihr Alter schon so weit,
schon ward die Liebe warm,
schon ist die Jungfrau reif,
schon heben sich die Brüste,
schon gefällt sie mir umsonst,
wenn nicht das Weitere geschieht.

So wollen wir bei vereinten Herzen
die Körper auch vereinen!
Honigsüße Umarmung
wollen wir freudig genießen!
Du Blume aller Blumen,
jetzt laß im Ernst uns ringen!

Die süße Traube pressen,
Honig aus der Wabe saugen:
was das sei, das will ich,
Jungfrau, dir auslegen.
Nicht durchs Wort, nein durch die Tat
soll diese Auslegung erfolgen.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 18.10.2001    um 09:40 Uhr   
..lächelt sanft

Das Spiel mit den Worten

Keinen Dank, ich geniesse das Spiel der Dichter
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 18.10.2001    um 09:52 Uhr   
Nur eines möcht ich nicht, dass du mich fliehst
Ich will dich hören, selbst wenn du nur klagst
denn wenn du taub wärst, braucht ich, was du sagst
Und wenn du stumm wärst, braucht ich, was du siehst

Und wenn du blind wärst, möcht ich dich doch sehn
Du bist mir beigestellt als meine Wacht
Der lange Weg ist noch nicht halb verbracht
Bedenkt das Dunkel, in dem wir noch stehn

So gilt kein "Lass mich, denn ich bin verwundet"
So gilt kein " Irgendwo" und nur ein "Hier"
Der Dienst wird nicht gestrichen, nur gestundet

Du weißt es: wer gebraucht wird, ist nicht frei
Ich aber brauche dich, wie's immer sei
Ich sage ich...könnt auch sagen wir!
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 18.10.2001    um 13:10 Uhr   
Vor nicht gar allzu langen Tagen,
meine Füße zu einer Höhle mich getragen.
Dort sah ich sie, dies hübsche Weib,
gar manch anderer wär blass vor Neid.

Gar züchtig, rein, schien alles sie zu scheuen,
sie zu lieben, nein, nie würd ich es bereuen.
So trug ich ihr meine Liebe dar,
unterm Sternenzelt, fürwahr.

Für ewig will ich lieben sie,
alleine lassen möglichst nie.
Mein Herz zu Füßen leg ich dir dar,
liebreizendes Weib, meine Aranah.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 18.10.2001    um 18:07 Uhr   
Des sternenklaren Himmels
sass ich ganz allein
vor der Bärenhöhle
der Gedanken mein

Ein fremdes Land
die Gefilde nicht mein
"werde ich immer alleine sein?"

Da schreckte ich hoch
ängstlich und scheu
vernahm eine Stimme
fremd und neu

Ein Wanderer kam
des Weges gegangen
sein freundliches Wesen
nahm mich sofort gefangen

Sein Blick so vertraut
noch nie hatte ich
so gern
in fremde Augen geschaut

Ein Moment nur der Fremde
dann ward es gescheh'n
ich fing an zu hoffen
er würd nicht mehr geh'n

Der Liebe Gefühl
schlich in mich ein
Ich liebe dich, Gedalcus

auf ewig Dein.........
Geändert am 18.10.2001 um 18:08 Uhr von Aranah
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 18.10.2001    um 19:08 Uhr   
Lange Jahre wanderte ich einsam und allein,
doch nun genießen wir zu zweit unser sein.
Und es dauert nicht mehr lang,
ein Kind in unsere Herzen gelangt.

Langsam wächst das neue Leben
in deinem Bauch, ich kann es vernehmen.
Genossen wir unser Leben zu zweien,
bald werden wir weilen zu dreien.

Unendlich, wünschte ich wär unser sein,
zusammen endlos glücklich, nie mehr allein.
Mein Herz gehört Dir für immer, fühl, hier schlägt es, da,
nur für uns, für dich, meine ewige Liebe, Aranah.
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 18.10.2001    um 22:11 Uhr   
Ja, Liebster
jetzt wandern wir zu weit
nun hier
und unter meinem Herzen
wächst ein Kind von dir

Ein Kind unserer Liebe
unseres ewigen Seins
ein Leben ohne dich
wäre nicht mehr meins

Unsere Herzen singen beide
das selbe Lied
Ich will nicht mehr sein,
wenn das nicht mehr geschieht
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 19.10.2001    um 07:16 Uhr   
Höret die Engel, lauschet den Schalmeien,
nur noch der ihre will ich sein,
und so lauschte ich ihrer anmutigen Stimme,
es schien mir, als wär ich im Himmel.

Ihre lieblichen Worte, nur für mich:
„Geda, ich liebe dich!“
„Oh Aranah, will mehr nicht sein,
als auf ewig dein.

Mich sorgen um unser Kind der Liebe,
vernachlässige dafür alle anderen Triebe.
Mit dir genießen jedes neue Morgenrot,
für dich kämpfen bis in den Tod.

Dies der einzig Wunsch, welch ich will hegen
und dich bis in alle Zeiten mit meiner Liebe pflegen.
Aranah, du bist mein Stern,
bist mir so nah, und nie mehr fern.“
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 19.10.2001    um 11:21 Uhr   
Geda, mein Liebster
ich höre Dein Wort
will verweilen
an diesem Ort

Dem Ort
unsrer Liebe
dem Orte hier

Meine Seele
meine Liebe
gehören ewig Dir

Geborgen und glücklich
werden Kind und ich sein
Im ewigen Wissen
wir sind immer Dein

Ich will Dich ehren
meine Liebe nie verwehren
und hiermit schwören,
niemals
einem anderen gehören
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Nutzer: Gedalcus
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geschrieben am: 19.10.2001    um 19:40 Uhr   
Aranah, du schönstes aller Wesen,
wirst das wertvollste mir geben,
was eine Frau einem Mann
jemals wohl schenken kann.

Deine Liebe gibst du mir,
dein Herz legst du in meine Hände,
so will ich bleiben nur mit dir,
bis an mein Lebensende.

Mein Herz, es gehört nur dir allein,
wird nur geteilt für unser Kindelein,
Auf ewig für dich sein will ich,
oh Aranah, wie lieb ich dich!
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Nutzer: Aranah
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geschrieben am: 20.10.2001    um 11:55 Uhr   
Nimm mich in deinen Arm
nur da bin ich froh
denn ich weiß
ich liebe dich so...

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