| "Autor" |
Sommer |
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geschrieben am: 17.10.2001 um 12:52 Uhr
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Der Frühling atmet aus, der Sommer legt ein anderes Kleid an
Dunkel werden die Flure, das Licht wird matt und ruhig
Ein letzter Atemzug füllt alles
Und doch, es ist vorüber. der Sommer ist gegangen.
Eben noch stand alles im Hochzeitskleid, Kinder ließen Bälle springen.
Im Rausch der Sinne tanzten Liebende, alles vergessend.
Ein letztes Lied ein letzter Tanz vielleicht?
Und doch, es ist vorüber. Der Sommer ist gegangen.
Das Licht, die Luft, das Wasser, ihr Bestes gaben sie alle
Sie rangen um die Gunst des Augenblicks, die Stunde des Glücks.
Sie hielten den Vorhang fest, das er nicht fällt.
Und doch, es ist vorüber. Der Sommer ist gegangen.
Was war geblieben von all dem Schönen. Wer hält es fest?
Herzen füllen sich mit Tränen, mit Sehnsucht nach dem Licht.
Bilder sind geblieben und heitere Lieder.
Doch sorge dich nicht, der Sommer, er kommt wieder.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.2001 um 11:06 Uhr
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Und endlich, endlich setzt er, festen Schrittes,
An um fortzugehen, tiefen, weichen Blickes.
Dann endlich, endlich dürfen wir erfahren
Die andre, dunkle Seite, voll Gefahren.
Denn was bringen Glück und wonnige Zeiten,
Wenn wir des Lebens Weg beschreiten
Und ganz vergessen, was Leid denn ist?
Endlich, endlich ... begreife, dass du nie vergißt!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.2001 um 11:26 Uhr
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Ich hiel ihn für ein welkes Blatt
im Aufwind
Dann auf der Hand
ein gelber Schmetterling
Er wird nicht länger dauern
als ein Blatt
das fallen muß
in diesem großen Herbst
und flattert doch
und streichelt meine Hand
auf der er sich bewegt
und weiß es nicht
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.10.2001 um 12:44 Uhr
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nebel ziehen, braune blätter fallen
öde alle tage, ohne glück
ein letztes mal der sonne strahl
ein abschiedslied uns gibt.
nur manchem wächst aus solchŽabschied gefallen
da er, nun eng ans blutende herz gedrückt
sträuße dunkler träume pflückt.
mit der einsamkeit kommt der winter
und bedeckt das land mit schlaf
und entführt mich fort..
doch ich will der tiefen liebe blüte wahren
und mit erinnern mich verzehren
bis nach langen wintertagen
das erwachen neu beginnt. |
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