Auf den Beitrag: (ID: 31640) sind "14" Antworten eingegangen (Gelesen: 549 Mal).
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Das Leben brennt

Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 11:39 Uhr   
Das Leben brennt
der Tod erfriert
die Menschen spielten Gott
sie nahmen Macht
und gaben Leid
die Hölle ist erwacht
der Baum ist tot
der Wald veblutet
die Erde ist von Dreck besudelt
der Hund verreckt
das Schwein erstickt
wir haben es geschafft
die Welt ist uns jetzt ganz allein
doch was hats uns gebracht???


*in dunkel bebender Wut auf den Mensch verschwindet*
Arwen
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 18.10.2001    um 11:57 Uhr   
Doch sieht er auch, was Leben schenkte
Doch sieht er auch, das Leben wirkt
Doch sieht er auch, dass er das nicht immer sehen will...

nicht mehr wütend sein will.. nie mehr...
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:20 Uhr   
Wie kann man sehen und dennoch ohne Wut sein?
Ein Pessimist ist ein Optimist, der angefangen hat zu denken...
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Nutzer: DiaryofDreams
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:23 Uhr   
Der Optimist glaubt, wir leben in der Besten aller Welten...
Der Pessimist befürchtet, dies sei wahr...

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw)
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:35 Uhr   
Die Wut geht, wenn die Einsicht kommt.

Nur wird sich die Einsicht uns nie ganz widmen...
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:37 Uhr   
Warum sollte der Pessimist etwas schönes fürchten? Die Furcht ist, und die existiert auch in einer scheußlichen Welt, dass der ach so tolleMensch in seiner Habgier die gesamte Umwelt zerstört!
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:44 Uhr   
Meine Furcht ist die Welt, die aus zwei Gruppen besteht:
Eine die alles zerstört
und die andere, die sie dafür hasst...
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 12:54 Uhr   
Furcht soll-DARF- nicht zrstörend sein. Sie hilft, für sich selbst den richtigen Weg zu finden, Liebe und Gutes zu erkennen und schenkt einem ein gesundes Maß an Wachsamkeit!

Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid!
(Yoda -Star Wars-)
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Nutzer: Vile
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geschrieben am: 18.10.2001    um 13:17 Uhr   
(zitat)Wie kann man sehen und dennoch ohne Wut sein?
Ein Pessimist ist ein Optimist, der angefangen hat zu denken...(/zitat)

Hmm.. dann bist du also schon bei der Wut angekommen? Nimm deine eigenen Worte und lerne, begreiffe sie!

(zitat) Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid!
(Yoda -Star Wars-) (/zitat)

Geändert am 18.10.2001 um 13:18 Uhr von Vile
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 13:41 Uhr   
ich verstehe die Worte, aber ich kann mich nicht gegen meine Gefühle erwehren. Wut, gepaart mit Enttäuschung, Entsetzen und Resignation bestimmen meine Gedanken über unsere Rasse.
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Nutzer: dee54
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geschrieben am: 18.10.2001    um 15:28 Uhr   
Wie kann man im Leben immer nur von einem zum anderen Extrem leben. Stellung beziehen, begreifen und lernen und auch den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren, ist etwas das Harmonie und Ausgleich erfordert. Und Anspruch an sich selbst.
Wie kannst du verurteilen, ohne objektiv zu urteilen?

54
Geändert am 18.10.2001 um 15:34 Uhr von dee54
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 16:07 Uhr   
Du kannst nichts vollkommen objektiv sehen, wenn es auch dich selbst betrifft.
Vieles was ich hier schreibe, mag so klingen, als wäre ich von Hass zerfressen. Doch das bin ich nicht. Ich bin nicht in der Lage zu hassen. Ich verachte uns Menschen, für vieles, was wir tun. Doch hat auch der Mensch seine guten Seite, da das Schlechte nicht ohne das Gute existieren kann. Nur zweifle ich in manchen Momenten daran, dass sich diese beiden Dinge die Waage halten. Und das ist es, was mich dazu verleitet, meine teilweise recht radikale Meinung über de Menschheit hier niederzuschreiben.
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Nutzer: dee54
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geschrieben am: 18.10.2001    um 17:17 Uhr   
Zweifel gehört zu allem genauso unzertrennlich wie die Seele zum Menschen. Und es gibt kein genaues Gleichgewicht, auch nicht zwischen Gut und Böse. Aber zusammen gibt alles immer einen Sinn. Den zu verstehen, liegt oft nicht in unserer Macht, aber vertau auf dein Schicksal. Man kann nicht alles erklären, noch in solche Einfachheit aufspalten, dass Verstehen einsetzt,, aber dafür gibt es Bemühung.
Alles wird irgendwo ausgeglichen, irgendwo schliesst sich der Kreis. Dann beginnt ein neuer Lauf.
So auch mit deiner Wut. Es ist gut wütend zu sein. Auch das treibt uns an. bringt uns weiter. Aber verschliesse dich nicht vor schönem, unwiderbringlichem, unbeeinflussbarem...nur aus Angst. Du bist so mächtig, wie jeder von uns. Und niemand sagt, es würde leicht werden, sich selbst zu verstehen, aber auch zu lernen. Du bist
auf dem Weg. Ich glaub an dich.

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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 18.10.2001    um 17:56 Uhr   
das Leben an sich ist intelligenter als der Mensch, deshalb werden wir es nie ganz verstehen können. Ich sehne mich nach Antwort auf meine Fragn, doc diese Antworten kann kein Mensch geben. So strebe ich nach der Allwissenheit eines Gottes, die doch so ungreifbar ist wie das Leben für den Tod.
Doch danke ich euch für die Untersützung und werde versuchen, den rechten Weg zu gehen und will mich nicht von meiner Wut blenden lassen.
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Nutzer: Gast_Arwen
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geschrieben am: 19.10.2001    um 08:51 Uhr   
Danke Fanya...das Gedicht trifft wunderbar meine Gedanken!
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