| "Autor" |
Stille |
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geschrieben am: 20.04.2003 um 15:20 Uhr
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Blausblaue Kälte kriecht in mir hoch,zartes Verlangen nach Erlösung beschleicht meine Sinne.
Einsahm ziehŽ ich meine Runden über die Felder, jeder der Schritte schmerzt,denn sie sind getränkt mit Erinnerungen an die alten Zeiten.
Ein ferner Schrei dringt an mein Ohr...Ich schaue mich um beschleichend fährt die angst in mich ein.
Die Hure mit dem vergifteten Blick spreizt die von Eis verbrannten Flügel aus und gebärt eine schwarze Schlange in den Schoß des alten Seins.Wenn dann die Nacht weint, wird es die Losung sein,welche ich vergaß, wie eunen Stuhl den man geraume Zeit vermisst...Stechend dringt das kalte Metall an meine Haut,ein Zögern, ein letzter Gruß in die Nacht, schweigende Blicke durchforsten die Flur, dann herscht berstende Stille.
Ein einziger Schwur bricht das Schweigen:
`Wir errichten nicht noch einmal ein Palastes Feierhaus auf dem alten Totenofen, unser eigen Futter...
Kleiderhauch zu Flagge hissen, engelsgemacht...
Wir sickern Perlwein bis auf bloße Knochen und tränken reine Argonie des Schicksaales in uns hinein...
Wenn wir dann weinen, wachsen Blumen unterfuß...
Das ist einmal im Jahr...`
Die Nacht zieht vorbei, gespannt und resignierend warte ich was der neue Tag bringt...
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