| "Autor" |
Dem Leben stellen |
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geschrieben am: 23.10.2001 um 14:41 Uhr
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Ein graues Fenster zu einem Hof
triste Häuser
eingekreist.
Spärliches Efeu an der Fassade
ausgedünnter Rasen
mittendrin.
Und doch eine Blume
reckt sich dem entgegen.
Stellt sich dem Kampf
um Wärme und Licht.
Und so wie die Blume nach Leben verlangt,
zeig du ihm sein Gesicht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2001 um 17:39 Uhr
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lächelt
unter einem steinernden haufen
an dem tagtäglich hunderte vorbeilaufen
sieht keiner was es da für wunder gibt
sondern sich weiter ein mensch nach dem anderen sich daran vorüber schiebt
doch sieht man nur einmal genauer hin
sieht hinter all das grau
sieht man leben unerblüht
das fast erstickt im staub
doch stark ist's
was ist schon leicht
geht nicht unter im alltagsgrau
sondern zeigt farben
schimmernd, gold, rot und blau
mit einem lächeln im gesicht
seh ich's jeden tag erblühn
kann nur mit stolzen augen ihm zeigen
meiner beachtung lohn |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2001 um 18:27 Uhr
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Wieder mal Regen, die Felder nass
der Zauber des Sommers verwischt.
Grauer Himmel und trübe Gedanken
Leichtigkeit erlischt.
Auf einmal die Sonne, ein einziger Strahl
durchbricht die lichtarme Stille
Regentropfen reflektieren tausendfach
Gottes Wille.
Und jedesmal, wenn ich nun weine
meine Haut ganz salzig schmeckt,
denk ich an die Sonne, an die Stille
- ich hab das Leben neu entdeckt. |
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