| "Autor" |
Abschied? |
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geschrieben am: 24.10.2001 um 09:53 Uhr
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Wie roter Samt
Und gold'ne Fäden,
Ein Hauch von Blau
Heut mir gegeben.
Leicht verschwommen
Doch so sanft
Der Wolken Schleier
unverkrampft.
Immer wieder neue Hoffnung
Immer wieder neue Kraft
Immer noch der Schönheit Diener
Und auch diesen Tag geschafft.
Wir klagen, meckern, halten Reden
Sind es nicht gewohnt zu Leben.
Doch gestern ich ein Auge sah
Dem Leben nicht, dem Tode nah!
Dennoch strahlte es vor Energie
Sah Freude, Liebe, Melancholie;
Ein Hoch auf sie,
will sie nicht missen
Doch frägt mich keiner...
Sie liegt weich in Kissen.
Aber bald, bald kalter Samt sie küsst
Fern von uns, die wir hier klagen
Wo ist die Freude und das Wissen,
dass wir leben, alle Chancen haben!
...
Vergessen soll Dich nie ereilen
Ich geb acht, wissend um die Kissen,
Weich geborgen, die dich halten
Mein Himmel soll Dich stets begleiten.
Wenn du dann bereit,
Schließ ruhig die Lieder.
Sorge Dich nicht,
Wir sind bei dir mehr
Als sonst irgendwo auf dieser Welt.
Nimm meine Hand,
Verlier die Angst,
Ruhe sanft,
Hab vielen Dank...
(geschrieben, unwissend, am 23.10.2001 für meine Tine)
Und bald wart heut geschehen,
Schlief tiefer als die letzte Nacht.
Friedlich konntÂ’ sie weitergehen
Mit ein wenig Glück, das ihr gebracht.
Ich misse jetzt schon, was soll ich machen?
Das süße Salz nun meine Wangen küsst.
Und langsam mit nächtlich-dunklem Schatten
Die harte Wahrheit tiefe Fugen frisst.
....
ein Hauch streift weich
die Seele,
ein Sonnenstrahl trifft sanft
dein Herz,
ein Tropfen wie Tau zergeht
seiner Wege,
ein schöner Gedanke begründet
den Schmerz.
Doch hatten wir Zeit uns die Augen zu blicken
Zeit zerrinnte in tiefem Schweigen
Und das, mein Herz, warn letztlich die Worte
Die auf immer zum Abschied uns bleiben.
So unsagbar tiefen Dank ich empfinde
Für die Zeit, die da blieb, vor deiner Ewigkeit
Und wenn eines Tages auch ich entschwinde
Am Ende der meinigen Lebenszeit,
Dann werd ich ein Licht sehn...
Dann werd ich zum Licht gehn...
Du hüllst mich in dein Leben ein
Und lehrst mich noch mal neu,
so wie du zu lachen...
(Für Christine, † 23.10.2001)
Geändert am 24.10.2001 um 14:36 Uhr von Vile Geändert am 24.10.2001 um 17:38 Uhr von Vile |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2001 um 11:29 Uhr
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| andächtig innehält, die tränen laufen lässt und eine kerze aufstellt |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2001 um 19:15 Uhr
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*aus den schatten tritt*
*und schweigt, denn schweigen ist das einzige, was angebracht ist. wie kann das sein? so vieles gehört. wie kann es sein.*
*nach einer zeit wieder in den schatten verschwindet*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2001 um 20:27 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2001 um 00:17 Uhr
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Erblickt so manche Gesichter
Erblickt auch manche nicht mehr
Zu verschwommen die eig'ne Sicht...
...
nimmt mit einem dankenden Nicken das kleine Licht das hinterlassen wurde... stellt es auf einen kleinen Sims und lässt dieses im Feucht seiner Augen spielen...
...
vielen dank...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2001 um 00:35 Uhr
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*seufzt leise...sieht andächtig auf das gedicht...legt vile einfach nur die hand auf die schulter*
du weisst ja wie du mich erreichen kannst.meine telefon ist immer an.
deine sadi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2001 um 08:16 Uhr
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| *Verneigt sich andächtig ob der tiefgehenden Worte* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2001 um 11:56 Uhr
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blickt dankend zu allen die kurz vorbeikamen...
sieht dann wieder zu dem kleinen Licht, das vor ihm steht...
Mit dem Wissen, dass alle hier aufgestellten Lichter ewig brennen werden, zündet auch er eines an und stellt es neben das erste.
Mehr Licht füllt nun die Erinnerung, betrachtet das Flackern und genießt die Wärme...
Merkwürdig wieviel Wärme zu spüren ist, von den kleinen Lichtern.
lächelt
Dann sind es wohl nicht nur die kleinen Flammen, die Wärme geben... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2001 um 14:06 Uhr
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#Erscheitn Still lauscht der Worte schaut zu Vile und schweigt nur still#.----------
Keien worte Können einen den Schmerz Nehem den man erfahren muss ......Doch ..es gibt freunde die einen halt geben können im Zeitensturm........... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2001 um 08:07 Uhr
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*lauscht dem Gedicht...sieht dann betroffen zu Vile....drückt ihn kurz lieb an sich....
Holt dann eine weitere Kerze hervor und stellt sie neben die schon brennenden...
zieht sich schweigend in eine stille Ecke zurück und schaut zu Vile....damit er weiss, dass sie für ihn da ist...jederzeit* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2001 um 21:21 Uhr
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einfach nur eine Kerze aufstellt, kurz en kopf neigt und dann wieder entschwindet...
mag auch ein licht weitergeben.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.10.2001 um 21:26 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 09:21 Uhr
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sich lautlos nähert...still nachdenklich den Worten lauscht...mit glasigen Augen eine kleine Kerze entzündet und zu den anderen stellt
Das Gute
fliegt jetzt davon
dorthin
wo alles
nicht immer
in die Vergangenheit fällt
sondern täglich
auf-und untergeht
wie die Sonne
doch ab jetzt
ohne Schmerzen
nimmt Vile sanft in den Arm
Ich bin bei dir! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.11.2001 um 02:17 Uhr
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Der Tag, an dem ich tschüss gesagt, wart schon gekommen,
Doch kam er wieder, als Du gegangen warst.
Mit all den Freunden, des Trauers Gipfel neu erklommen.
Und alle hoffen, dass Du unseren Seelen nahst.
Doch hoffe Ich auf Einsicht,
Das schwerste Stück liegt noch bereit.
Denn wenn im Leben unsere Sicht bricht,
Wenn gekommen eines Freundes Zeit,
Dann vertraue auf ein Wiedersehn
Doch nun zuerst, da lass sie gehn.
bleibt noch eine Weile vor den Kerzen sitzen, erfreut der vielen Wärme und lässt den einen Teil gehen, damit die schönen Erinnerungen ewig bleiben können...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2001 um 01:35 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2001 um 12:25 Uhr
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Der Tod ist nichts.
Ich bin nur auf die andere Seite übergegangen.
Ich bin ich, und du bist du.
Was wir füreinander waren,
Das sind wir immer noch füreinander.
Rufe mich mit dem Namen,
Mit dem du mich immer gerufen hast.
Sprich zu mir, wie du immer zu mir geprochen hast.
Nimm keinen anderen Ton an, nimm keine ernste
Oder traurige Miene an.
Lache weiter darüber, worüber wir zusammen gelacht haben.
Bete, lache, denke an mich. ...
Mein Name soll im Hause weiter genannt werden
Wie er immer genannt wurde,
Ohne Emphase, ohne einen Schatten.
Das Leben bedeutet immer noch das,
Was es immer bedeutet hat.
Das Leben ist immer noch das,
Was es immer war
Der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum sollte ich nicht mehr in deinen Gedanken sein,
Nur weil du mich nicht mehr siehst?
Nein, ich bin nicht weit,
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
Siehst du, alles ist gut.
Du wirst mein Herz wiederfinden, und du wirst darin
Auch die Zärtlichkeit wiederfinden.
Also bitte, trockne deine Tränen ...
Unsere Toten sind nicht abwesend,
Sondern nur unsichtbar
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
In unsere Augen voller Trauer
(augustinus)
*mehrt die kerzen um eine weitere, und das schweigen um ein stilles gebet zu dem, der die liebe ist...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.12.2001 um 01:45 Uhr
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| *hält andächtig stille...so einfühlsam, und es dann noch in Worte fassen können... |
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