| "Autor" |
Das zweite Gesicht |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 21:43 Uhr
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Ein Blick, wie er um keine Gleichen weiß,
Durchdringt mit haaresscharfer Schneide
Sein Herz – stößt durch geschmolznes Eis
Bis hin zum Kern: der Seele Eingeweide.
Mit großer Hast und schäumnder Lust
Dringt der Jäger ohne Name und Gesicht
Bis ans Gebein und in die linke Brust.
Denn Dummheit ist ein Selbst-Gericht.
Kein Leid besitzt das schmerzend AugÂ’
Erbarmen? – fremd! die Gier zu groß.
Man möcht fast meinen, er wär’ taub
Säß nicht ein Kind auf seinem Schoß.
Gruß
teArs. |
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