| "Autor" |
ich bin bei dir |
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geschrieben am: 26.10.2001 um 20:36 Uhr
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für jemanden
Wenn das Tageslicht schwindet, deine Masken verschwimmen,
Wenn die Dunkelheit an der Tür zu Deiner Gedankenwelt klopft,
die Maske verschwindet,
werd ich bei Dir sein.
Wenn der Schmerz
mit seiner fröstelnden Hand
beginnt,
sich hinter Deine Fassade zu schleichen
werd ich bei Dir sein
Wenn die düsteren Schwingen
der Stille um Dich
flattern, und
in Dich hinein drängen,
tränengleich deine Wangen streicheln
werd ich bei Dir sein.
Wenn dann die fröstelnde Hand zupackt,
dich von innen zerreißt,
schließ die Augen.
Wenn sie Dir die
Luft abschnürt,
schließ die Augen
Wenn sie in Dir wütet -
Bin ich bei Dir.
Wenn Deine Erinnerungen in
die Verzweiflung wachsen,
Bilder
Schatten - Licht
schwarze Farbsprenkel kreisen um Dich
sich drehend und
wendend, alles
einstürzend...nur noch
Gedanken
Schwärze
wirre Trümmer
Du -
dunkle Qualen zerstören die Nacht, doch da -
ein Schrei
durchbricht das Tosen
ich bin bei dir, lass dich fallen in dein Dunkelich halte dich, meine Ruhe umspült Dich, hüllt Dich ein in die sanften Arme des Schlafs.
Die fröstelnde Hand löst den Griff, erstarrt.
Die Schwingen verschwinden,
gefühlloser Schlaf
ich wache.
Und wenn der Morgen sein lichtes Gold - tautropfengleich - über das Dunkel fließen läst, die Trümmer mit einem schimmernden Licht umspült, öffne die Augen. Der sanfte Gesang der Angst weht noch um dich -
aber ich warte auf dich, in goldlächelnden Trümmern, ich warte auf dich, ich bin bei dir.
Neari Geändert am 26.10.2001 um 20:37 Uhr von Neari Geändert am 26.10.2001 um 20:39 Uhr von Neari Geändert am 26.10.2001 um 20:43 Uhr von Neari |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2001 um 20:38 Uhr
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| gar nicht schlecht Herr Specht |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2001 um 21:04 Uhr
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erscheint, lauscht und spricht dann leise seine Gedanken
Schlafes wacher Bruder wacht
In lichtem Schatten, bar von Licht.
Versteckt steckt tief darin noch Sinn
Doch deckt versteckter Schatten nicht,
Welch schöne Worte ich vernahm...
Und Kälte muß dem weichen.
Denn die kann nie erreichen
Die Wärme die so zu mir kam!
lächelt und entschwindet wieder
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