| "Autor" |
Versuch |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 16:13 Uhr
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Also gut, habe mich nie getraut, hier eins von meinen Gedichten reinzusetzen, weil ich denke sie sind zu schlecht. Habe sie geschrieben um mitzuteilen, dies ist ein älteres...
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gebrochendes Menschenwesen
Es war klein und hilflos
Dachten Sie!
Es war schwach und machtlos
Sagten Sie!
Es ging krumm
Bekam nur Hohn und Spott
Es war immer stumm
Bis es nur noch kroch
Seine Peiniger brachen es in zwei Hälften
Die Eine war zersplittert, jedoch
die Andere wuchs und begann zu helfen
Sich selbst und andere, ach so arme Menschenwesen
Ohne es zu merken, zog es sich in seine Welt zurück
Doch nun wurde es noch verletzlicher, als schon gewesen
Sie sagten/Es dachte es sei verrückt
Angst beherschte es
Wut auf sich, stiess empor
So behandelte es andere nun nicht mehr mit Fairness
Hass schlich langsam, unaufhaltsam hervor
Der Pfad des Hasses!
Der Keim wuchs
Die Saat ging auf
Und einen Mantel aus Kälte schuf
Für die Seele ein schwerer Lauf
Sie merkten es, griffen weiter an
Es liess es zu
Bis Es nicht mehr kann
Tiefer Hass kam im nu
Es begann sich zu wehren
Merkte die Stärke in sich
Das ohne hasserfülltes Gebährden
Doch das Leben liess es im Stich
Es war zu spät!
Sie waren durch dieses kleine Menschenwesen
Zu stark geworden
...zu stark!
Der Hass auf sich
Sie nutzten dies aus
Es starb allein
Doch so war es nicht...
Painangel
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 16:28 Uhr
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es ist wunderschön, ich bin entzückt. Es gefällt mir, wirklich...kann ich noch mehr von euch lesen? Bitte...
Eure kleine Cherry |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 22:27 Uhr
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Schön das es Dir gefällt...nagut hier ist ein recht neues, nur fiehl mir kein Titel für dieses Gedicht ein, es geht um das meist erwähnte Thema in Gedichten...;)
Zerbrech den Schmerz
der alles bestimmt
doch nur der Scherz
Ihn nimmt
Traurig ist Wahrheit
bitter sehr
süße Verlogenheit
ertrag sie nicht mehr
Seele tot
dann mach ein Ende
keine Not
im Herz entstände
Leben in Lüge
schöner Schein
keine Sühne
darf nicht sein
Ist Liebe da
So lass Sie spühren
bist dann nah
hinter Seelentüren
Dort angekommen
ist es warm
nichts verschwommen
ganz klar, nicht arm
Reiche Fülle
wird halten
weit hinter der Hülle
auf seelig schalten
Solange wahr
ist’s wunderschön
so sonderbar
vieleicht ewig ertönt
Painangel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 22:55 Uhr
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| da fällt mir nur eins ein, des lebenswahrheit... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 00:47 Uhr
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....
So zerbrochen lag es da,
So klein, so unscheinbar.
Doch schon wenig Nähe, ein wärmendes Licht
Konnt schenken gar unfassbar' Zuversicht!
Erster Schritt wart schon getan
Indem Du geschenkt von Dir her,
Was sie zuvor noch niemals sahn.
Ich dank Dir und will ich noch mehr!
~Basti
(nicht aufhörn Pain.... schlecht bedeutet was anderes!)
Geändert am 10.01.2002 um 00:50 Uhr von BastianDuMonde |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 14:41 Uhr
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| Danke Dir mein Freund, Wesen, das mir halt zum Leben gibt, hab dank... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 23:57 Uhr
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Blind
Wie blind muss man sein?
um sich der Welt zu verschliessen
um sich in sein Zimmer zu verkriechen
Wie blind muss man sein?
um sein Leben zur Hölle zur machen
um in Trauer zu schwelgen, wenn andere lachen
Wie blind muss man sein?
um die Sympatie der anderen zu ignorieren
um sich vor anderen wegen seinen Gefühlen zu genieren
Wie blind muss man sein?
um nur eine Seite zu erkennen
um sich dieser hinzugeben und anderes verbrennen
Wie blind muss man sein?
um das Leben als Strafe zu sehen
um sich nur im Kreis zu drehen
Wie blind muss man sein?
um seine Augen nicht zu öffnen
für die Welt der zwei Seiten mit vielen Geschöpfen
Painangel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.01.2002 um 01:12 Uhr
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Was nur muß geschehen sein?
Welche mächt'ge Kraft,
Welches Monstrum, Seelenpain,
Welcher tödlich Saft,
Muß träufeln, brennen, tiefer noch,
Durchfluten Mark und Bein,
Dass Mensch erträgt das Seelenjoch,
Allein will nur noch sein?
Ein Blinzeln nur, ein waches Herz
Ein Lächeln, eine Hand
Und enden wird der einsam' Schmerz,
Dich zieh'n vom Weltenrand.
Denke ruhig an alte Zeiten,
Was drückt Dich und erhebt.
Doch flieht das Jetzt in ferne Weiten,
Sind Augen blind gelebt.
~Bastian
niemand kommt blind auf die Welt
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.01.2002 um 22:30 Uhr
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Geschehen ist das Leben
Das die Kräfte nimmt
Einsamkeit hielt ein
Und forderte den Preis...
Pain
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 10:40 Uhr
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Mag sein,
dass das Leben schrecklich,
dass die Liebe hoffnungslos,
dass das Vertrauen dumm,
dass der Wunsch eine Träumerei ist,
mag sein.
Aber ist das ein Grund alles sein zu lassen?
Nein, denn ich will
leben,
lieben,
vertrauen,
wünschen und auch träumen!
...
Aber nicht alleine!
...
Willst Du mitkommen?
~Bastian
Geändert am 16.01.2002 um 10:43 Uhr von BastianDuMonde |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2002 um 23:22 Uhr
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Ich würde gern,
jedoch Angst ist ständig da,
wieder fallen gelassen zu werden
zu versagen, nicht genug da zu sein
mich zu öffnen
....
in der Ferne sehe ich Zuversicht
*streckt zurückhaltend und langsam die Hand aus*
Pain
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.01.2002 um 14:57 Uhr
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Will Dich nicht tragen müssen,
Will neben Dir geh'n.
Will nichts erwarten müssen,
Will deinen eig'nen Mut seh'n.
Gern stütz ich Dich auf jenen Wegen,
Und wenn Du fällst, helf ich Dir auf.
Doch keines ander'n Menschen Segen
Benötigst Du für deinen Lauf.
Und bald wirst Du alleine gehn,
Bald wirst Du die Hoffnung sehn,
Wirst stehen in der Freunde Kreis
Alleine und doch nicht allein.
Und ich weiß, was dann jeder weiß,
Du bist toll und willst am leben sein!
~Bastian
wartet auf ihn, seine Hand bereit
Nimmt gern sich dafür alle Zeit!
Geändert am 17.01.2002 um 15:00 Uhr von BastianDuMonde |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.01.2002 um 00:22 Uhr
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erloschen und kalt
ich bin Dein Ende
sauge Dich aus
lasse ich Dich blutend zurück
ich bin Dein Vampier
wenn ich ja sage, wirst du bluten...mit mir
ich bin der gefallende Engel der Unantastbarkeit
ich bin der Herscher der Verleumdung
morbider Wahn des Alleinseins
fahl und leer die Augenhöhlen
wende ich mich ab, weg vom Leben, doch nicht tot
knirschend und ausgelaugt
ergebe ich mich der Maske der Unschuld...beraubt
Ich bin nicht der, der ich zu sein schein
Ziehe Dich in düstere Alpträume
Fallen mit mir, in bittersüssen Qualen
die Versuche aufzustehen scheitern
flieh, solange Du noch kannst...Kälte kann nicht erheitern
bevor die Masken fallen
bereit bist Du nicht,
Schwäche überschäumend
bleibst Du zurück...
renn, dreh Dich nicht um...auf der Flucht weiche kein Stück
in Deinen Augen scheine ich schön
anders, ungewöhlich, sonderbar
doch es ist nur die Oberfläche
mein Herz sog die Dunkelheit auf
nun gehöre ich Ihr...blicke nur darauf
Friedhofstille
selbst die Bilder verblassen
dann verschwimmen
bin zerrissen
sie lebt weiter in meinen Kopf...vermissen
Tragödien jeden Tag
dies ist meine
doch mehr wie eine schlechte Komödie
vom Leben geschrieben
endet es in zerfetzten Stücken des Wahnsinns...getrieben
Pain
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.01.2002 um 15:57 Uhr
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Und tief in deiner dunklen Nacht
Ist jener winz'ge Strahl erwacht,
Der bahnt sich durch die Dunkelheit
Und Dich von deinem Leid befreit
Wenn DU dazu bereit!
Angst machst Du mir keine,
Hab Schlimm'res schon geseh'n.
Ich möcht an deiner Seite
Auf deinen Wegen geh'n!
Und langsam weicht die Dunkelheit
Bis auch Du erkennst,
Dass, wenn nur Du dazu bereit,
Du auch die Antwort kennst!
~Bastian
wird nicht weichen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.02.2002 um 23:25 Uhr
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Ich sterbe
Ich sterbe, jeden Tag mehr
Es ist nicht das, des Alterns
Es ist das hier drin, im Herzen
Ich sterbe, langsam, Stück für Stück
Es liegt nicht an der Lüge, der ich immer mehr verfalle
Es ist der Kummer, den jeder in sich trägt
Ich sterbe, so deutlich zu spüren
Es ist nicht der Körper, das Fleisch
Es wird kalt, das es unerträglich weh tut
Etwas nagt in meinen kranken Schädel
Als ob mein Innergeist verfault
Absolute Gleichgültigkeit meiner selbst
Versinke ich im Strudel
Immer tiefer, ob verborgen oder Liebenden nahe
Ertränke ich und die ich mit mir ziehe
Werden es abermals gleich tun
So verschwinde nicht nur ich
Hinfort
Sonst ist es aus
Ich verende, an einen Ort
Des Vergessens, der Hoffnung heraus
Pain† |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.02.2002 um 17:17 Uhr
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Das Wispern des Todes so nah,
ich sah so oft es geschehen,
so oft mit den Winden verwehen,
es endlos im Selben geschah,
sollte denn nicht eben der Tod
wenigstens für sich allein,
sich selbst noch beweisend
etwas gänzlich besonderes sein?
Abertausend Wege zu Sterben
hab ich für mich schon erwählt,
des Schnitters allewiges Werben
hat mir vom Vergessen erzählt.
Und wenn wir endlich verblassen,
was stirbt dann mit uns fort,
bleibt von uns Liebe, Hassen,
erinnert man sich an unser Wort?
Was ist es denn, was es wert ist,
zu kämpfen sich winden im Traum
obwohl das Leben uns auffrißt,
kümmert es uns in Wahrheit kaum.
So sind wir doch wie Wasser
von Gezeiten das Atmen geprägt
doch für mich ist der Tod blasser
solange mein Herz mir noch schlägt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 00:28 Uhr
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Sturz
geh raus, gehe ins Leben
werde stärker lerne und wachse
bleib nicht stehen
schaue voraus, werde erwachsen
nimm mit, was Du kriegen kannst
steh einfach auf
lass liegen, was du nicht tragen kannst
erhebe Dich, komm herauf
....
doch es bleibt still
....
Warum falle ich weiter, beim wieder aufbäumen
Warum geht mir alles noch näher, das es mich zerstört
Es tut so weh, warum nur, selbst in meinen Träumen
Wünsche, selbst Taten bleiben unerhört
Mein Blick starr, in Tränen gekleidet
Warum schaff ich nicht die Flucht nach vorn?
Mein gläsern Herz zerfällt, jede Scherbe mehr Wunden bereitet
Will ich nicht solange warten, bis mich trifft, der erlösende Sporn
Pain† |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2002 um 20:34 Uhr
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man kann nicht vor sich selbst davon laufen. nicht, wenn man sich selbst nicht mitnimmt.
*eine mischung aus traurigkeit und liebe in sich jetzt fühlt und es nicht besser beschreiben könnte*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.03.2002 um 02:52 Uhr
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| So gerne würde ich davon laufen, doch geht es nicht, zu sehr würde man damit Freunde verletzen... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 23:53 Uhr
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Der Feigling
Am Tage ich gelacht, ganz oberflächlich
Vergessen, um die falsche Hülle aufrecht zu erhalten
Allein in der Nacht, lege ich sie ab, werde nachdenklich
Verfalle ich in den Wahn mich zu vergessen, nicht mehr still zu halten
So sieht es niemand
So hört mich keiner
Wer soll das schon
So bin ich allein unter den Einsamen
So vergeht die Zeit
Ich werde nun gehen
Ganz weit entfernt, wo Ihr mich nicht findet
Dann bleib ich stehen
Bis Ihr mich vergisst, in Euch entschwindet
So werdet Ihr weiter eures Weges gehen
Es war schön mit Euch dies kurze Stück
Trete ich aus Euren Leben
Soviel Welt und Leben mich erdrückt
Ich danke Euch, und werde nun gehen
Und ich bitte Euch, blickt nicht zurück
Ich höre Sie, sie rufen mich
Ich muss nun gehen, es ist Zeit
Ich tue dies für Euch, auch aus Angst sicherlich
Noch reagiert Ihr mit Verständnislosigkeit
Wenn geschafft, und ich Euch fern
So werdet Ihr sehen, es war keine Dummheit
Ich mache dies, weil ich Euch so gern
Es geht nicht weiter
Es endet hier!
Die Stimme bricht
Es ist vorbei!
Keine Träne soll fliessen
Niemand soll trauern
Denn ich bin selbst Schuld
Hab es so gewollt
Es ist Zeit zu gehen...
Pain† |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 00:59 Uhr
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Versteckend in der Angst,
Dass niemand wird verstehen.
So Du ewig bangst,
Willst nie mehr wieder sehen
Die Hoffnung, welche einst gebracht,
Die Freude, die aus Dir gelacht,
Die Liebe, die so bald erstarb,
Die Macht, die finster um Dich warb.
Erstirbt nun,
erstirbt nun,
erstirbt nun...
Suche nicht nach Worten,
Die heil'gen deine Taten,
Durchschreit doch jene Pforten,
Ich kann lange warten.
Doch Du bist schon ergeben,
Willst so nicht mehr leben,
Weil Schwäche Du Dir eingeredet
Und schließlich nun vergehet,
Was Du getan,
was Du getan,
was Du getan...
Ich hoff' Du findest Kraft noch,
Nicht ergeben zu dem dunklen Joch,
Dem Du nun zugewendet.
Ich will nicht, dass es endet...
...
..
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~Bastian
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2002 um 23:16 Uhr
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Die Kammer ohne Ausgang
Starre an die Decke
In meiner Ecke
Die Augen schon ganz trocken von der Leere
Von der ich zehre
Schwermütig versinke ich im Vergessen
Es war von mir so vermessen
Nehme nichts mehr war
Was ich früher noch sah
Merke nicht mal, wie ich mein Selbst zerschneide
Jegliche Annäherung vermeide
Gehe nicht mehr raus
Langsam setzt alles aus
Verletze Euch ein letztes mal
Der Weg des Wahnsinns zu schmal
Und bleibe hier
Eingesperrt wie ein Tier
Wird es immer weiter
so ist es, seit her
unerreichbar jener Welt
aus der ich fliehe, die auseinahnderfällt
Schwäche die leicht eingeredet
Wird war, wogegen ich gebetet
Dunkelheit kehrt ein
Blendet wie ein schwarzer Schein
Die Pupillen weit geöffnet
Verweile ich, wo Ihr einst Kraft schöpftet
Aufgehört zu fragen
Nehme ich es hin, ohne zu klagen
Lass mich fallen
Höre auf, mich an Euch zu krallen
Verliere Euch und mich
Kein Ausweg in Sicht
Werde nicht mehr aufsteigen
Nicht einmal wie tot dahin treiben
Vegetiere un & gewollt weit von Euch
Somit Euch und mich enttäuscht
Pain† Geändert am 18.03.2002 um 20:20 Uhr von Painangel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.05.2002 um 15:36 Uhr
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Verschwommene Wirklichkeit
Vollkommen nackt
mit Fetzen die zu mir gehören
Liege ich auf den Asphalt
Ganz einsam auf der Strasse
Es fällt unschuldig Schnee
Links und rechts nur Finsternis
Blut! An meinen Händen
Ich stehe auf
Und lauf...ich lauf immer weiter
Keine Kleider die verdecken
Mich verstecken
Alles was ich getragen,
nicht meine Sachen waren
gehöre ich nicht zu Eurigen
fremdes Blut gemischt
mit dem meinigen
und der Weg wird zum Fluss
der Schmerzen
in dem ich zu ertrinken drohe
und das fallende, kalte Weiß
wird brennend grau
die tiefe Dunkelheit herum
eine belebte Stadt
darin das Leben was ich so satt
versuche ich ans Ufer zu schwimmen
um es doch zu versuchen
denn ich habe nur das
Pain†
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