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"Autor"

Am Wegesrand

Nutzer: via
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geschrieben am: 28.10.2001    um 19:55 Uhr   
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Einst saß ich mal am Wegesrand,
vor Tränen keinen Weg mehr fand.
Mein Herz es war so schwer.

Da saß ich nun und weinte blos
und kam nicht von der Liebe los,
die mich so sehr gekränkt.

Der Schmerz er drückte fürchterlich,
als ich schon dacht ich schaff es nicht,
ein Mensch des Weges kam.

Was weinst du so du armes Kind?
wenn es dir hilft, erzähl geschwind.
Ich hör dir gerne zu.

So saß er da die ganze Zeit
und hört sich an mein großes Leid
und bad nicht drum zu gehn.

Bald sprach er dann:" Ich kanns verstehn,
doch du musst nun nach vorne gehn.
Vergangen ist die Zeit.

Behalt im Herzen was dir bleibt.
So vieles nimmt dir weg die Zeit,
doch nichts ist von Bestand.

"Hab keine Angst, vertrau auf dich."
So sprach der Mensch mir ins Gesicht
und nahm mich bei der Hand.

Es ist nicht immer nur der Schmerz
der dich verletzt bis tief ins Herz.
Es gibt so viel was freut.

Ach guter Mensch ich danke dir,
ich wünscht du bliebst noch lang bei mir.
Jetzt werd ich weiter gehen.

Als ich dann meiner Wege ging,
kam mir noch oftmals in den Sinn,
der Mensch der mir so half.

Wie kommt es nur, wenn man betrübt,
dass man nicht mehr die Hoffnung sieht,
die uns doch immer bleibt.

Wie gut wenn man am Wegesrand
dann immer einen Menschen fand,
der einfach mal verweilt.

via
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Ein kleiner Dank

:-)




Geändert am 28.10.2001 um 20:00 Uhr von via
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Nutzer: fratzmausi
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Anzahl Nachrichten: 2216

geschrieben am: 28.10.2001    um 20:12 Uhr   
..war zwar sicher nicht für mich gedacht, fühle mich dennoch angesprochen..

Danke :-)

fratz
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"Autor"  
Nutzer: via
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Anzahl Nachrichten: 13

geschrieben am: 29.10.2001    um 09:28 Uhr   

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Jeder kommt mal an einen Punkt, in seinem Leben, wo er vom Schicksal mal richtig eins über die Mütze bekommt....wie und warum auch immer.
Jeder kommt mal an den Punkt, wo er sich fragt warum er weiter kämpfen soll und wo er die Kraft dafür herholen soll.
Jeder kommt mal an den Punkt, wo er denkt den Schmerz nicht mehr ertragen zu können.
Jeder kommt mal an den Punkt, wo er glaubt unter der Last, die ihm das Leben aufbürdet, zu zerbrechen.

Wohl dem, der dann am Wegesrand sitzt und einen Menschen trifft, der verweilt und sich etwas Zeit nimmt.

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