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*Gedichte zu Ostern* |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:43 Uhr
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Ostern
Jedes Jahr zur Frühlingszeit
macht sich der Osterhas bereit.
Eier, die ganz bunt befleckt,
werden flink im Gras versteckt.
Heißa, ist das eine Freude,
für kleine und auch große Leute.
Alle haben Spaß am Suchen.
Und danach gibt?s lecker Kuchen.
Hinterher wird gutgelaunt,
was man gefunden hat, bestaunt.
Selbst Opa, der so viel geschnattert,
hat im Gras ein Ei ergattert.
Der Has putzt müde seine Öhrchen
und knabbert schnell noch an dem Möhrchen.
Ganz geschafft legt er sich hin,
die Pfötchen ruhen unterm Kinn.
(Susann)
das bluemele
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:45 Uhr
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Das Osterei
Hei, juchhei! Komm herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!
Ist es noch so gut verstckt,
endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sind's zwei und drei.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben
das bluemele
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:46 Uhr
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Osterhäschen dort im Grase
Osterhäschen dort im Grase,
Wackelschwänzchen, Stuppernase,
mit den langen, braunen Ohren,
hast ein Osterei verloren!
Zwischen Blumen seh' ich's liegen.
Osterhäschen, kann ich's kriegen?
Unbekannt
das bluemele
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:48 Uhr
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Ostern
Es war daheim auf unserm Meeresdeich;
ich ließ den Blick am Horizonte gleiten,
zu mir herüber scholl verheißungsreich
mit vollem Klang das Osterglockenläuten.
Wie brennend Silber funkelte das Meer,
die Inseln schwammen auf dem hohen Spiegel,
die Möwen schossen blendend hin und her,
eintauchend in die Flut der weißen Flügel.
Im tiefen Kooge bis zum Deichesrand
war sammetgrün die Wiese aufgegangen;
der Frühling zog prophetisch über Land,
die Lerchen jauchzen, und die Knospen sprangen.
Enfesselt ist die urgewalt'ge Kraft,
die Erde quillt, die jungen Säfte tropfen,
und alles treibt, und alles webt und schafft,
des Lebens vollste Pulse hör ich klopfen.
Theodor Storm
das bluemele
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:50 Uhr
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Kinder, laßt uns Eier schmücken,
rot oder gelb, grün oder blau
einerlei, es wird entzücken
ein jeder komm' er her und schau.
Linien ziehn wir zart und fein,
da sitzt der Osterhase auf der Wiese,
und das sollen seine Kinder sein,
keine Eier sind so bunt wie diese!
Und eh der Tag noch wird sich neigen
haben wir sie hübsch gereiht,
und schon hängen sie an den Zweigen,
was ihr doch für Künstler seid!
Unbekannt
das bluemele
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.04.2003 um 10:51 Uhr
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Lütt Matten der Has
Wer springt da durchs Gras? - Lütt Matten, der Has'!
Er schnuppert am Flieder, summt lustige Lieder
und tanzt ganz allein auf nur einem Bein,
und tanzt ganz allein auf nur einem Bein.
Ganz plötzlich da huscht
der Fuchs aus dem Busch:
Da tanzt ja mein Essen,
jetzt gibt's was zu fressen!
Denn der Has`tanzt allein
auf nur einem Bein.
Und dann knickst er galant,
gibt dem Hasen die Hand:
Komm, ich bin deine Dame,
nimm mich in deine Arme.
Laß uns tanzen zu zwein
auf nur einem Bein.
Lütt Matten der Has
`denkt: Aus ist der Spaß!
Doch er reicht seine Pfoten
und der Fuchs pfeift die Noten.
Und sie tanzen zu zwein
auf nur einem Bein.
Und der Fuchs tanzt und lacht:
Wie hungrig das macht!
Reißt auf seinen Rachen
und weg ist sein Lachen...
Da beißt Matten der Has
ìhm ganz fest in die Nas`.
K.Groth/K.Agthe/F. Vahle
aus: "Der Liederspatz "
das bluemele
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