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Mutterwunde |
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geschrieben am: 30.10.2001 um 23:43 Uhr
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Mutterwunde
Ich fühle mich leer, wie ein geschändetes Grab,
wie ein Toter der seinen letzten Funken Ehre gab.
Verurteilt zu verrotten, von der Erde umschlossen,
die ungeschwängert - von den Tränen unvergossen,
auf den Laib mir drückt und keine Frucht je sah.
Trotz allem Schmerz und Leid das mein Leben gebar,
ist keine Erinnerung gewachsen, keine geblieben.
Als Splitter - uneins von der Welt geschieden,
als Splitter in der Erde steckend und verdammt,
durch Gaia, durch die Mutter von der Ich stammt'.
Mein Grab - eine Wunde in ihrem Gesicht,
mein Leben - eine Narbe die verblicht'.
-=morphos=-
(Wie lustig doch der Weltschmerz ist, wenn er sich jauchzend durch Herzen frisst... >:) |
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