| "Autor" |
Späte Erkenntnis |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 12:58 Uhr
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Da saß er nun, der junge Mensch,
des Lebens müde und todesmutig.
Das tödliche Gift hält er in seiner Hand,
die zittert und er weint.
Er ist am Ende und allein.
Sein Geist schwankt hin und her,
soll er es nehmen, das tödlich Gift
oder gab es noch einen anderen Weg?
War er zu feig für den letzten Schritt?
Doch schließlich siegt sein Mut.
Mit einem Zug leert er das Glas und
legt sich nieder auf das Bett.
Die müden Glieder weit von sich gestreckt,
erwartet er sein baldiges Ende.
Doch die Gedanken kreisen wirr umher...
war es gut...war es richtig?
Doch zu spät war`s nun allemal.
Die Sinne schwinden, der Magen schmerzt.
Das Gift wirkt schnell.
Der Mensch nur noch halb bei Sinnen
macht schließlich die Augen endgültig zu.
Oh welch herrliche Ruh, welch schönes Gefühl.
Ringsherum nur noch Stille und Frieden.
Der Mensch öffnet seine Augen und schaut umher.
Das war es also gewesen!! Der so gefürchtete Tod?
Oder war es nicht vielmehr die Erlösung?
Der Mensch denkt so bei sich - ja - es hat sich doch wirklich gelohnt.
Aus der Kampf, die Qual, das schreckliche Leben, das
er auf der Erde hat führen müssen.
War es doch so einfach gewesen, dies Leben zu beenden.
Und hier war nun die ersehnte Ruh und dieser Frieden,
wonach er sein ganzes Leben immer gesucht hatte auf Erden.
Hier nun schien endlich alle Qual vorüber.
Doch plötzlich erscheinen ringsherum Menschen, die er noch nie gesehn.
Sie schauen auf ihn hernieder und sagen seufzend und immer wieder:
"schon wieder einer Jener, die ihrem Schicksal vorgreifen mußten. Oh welche Schande, welcher Jammer.
Doch noch ist nichts verloren und vorbei.
Du hast noch viel Zeit mein Mensch."
Und sie springen tanzend, singend und lachend um ihn herum.
Er bekommt einen neuen Namen, eine Nummer und sie zeigen ihm seine neue Welt, auf der er nun mit kleinen Schritten weitergehen darf.
Ach, wie dumm war er gewesen, zu glauben er könne fliehen.
Fliehen vor sich selbst und seinem Schicksal.
Doch um das zu Erkennen hätte er kein Gift gebraucht auf Erden, sondern nur ein wenig Zeit.
Geduld und Zeit mit sich selbst und der Welt, um es zu erkennen:
Man kann vor sich SELBST nicht fliehen
N I E M A L S
Doch man kann sich SELBST ERKENNEN, denn dann ist alle Qual zuende.
Dann ist man endlich wieder zuhaus.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 14:43 Uhr
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Man kann vor sich selbst nicht davon rennen, es sei denn man nimmt sich mit...
lächelt erst zu shinyi, dann zu der person, die ihm diesen spruch einst beibrachte...
Aber es gibt auch keinen Grund davon zu rennen...
Jeder trägt einen Zauber in seinem Gesicht, der irgendjemandem gefällt-...
Wer das erfahren durfte, will nicht mehr vor sich selbst wegrennen.
und blickt dann noch zu der person, die ihm das beibrachte... auch wenn sie es nicht merkt...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.10.2001 um 17:17 Uhr
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gedanken
die mich nicht schlafen lassen
schmerzen, die mir die hoffnung geben, dass mein leben allein weitergeht
ein noch leeres haus, in das ich nie einziehen will,
der mann, der mir vertraut war und dem ich jetzt nicht sage, was vielleicht zu uns beiden gehört...
und ein paar tropfen blut würde das alles lösen, ich würde weiterleben, lachen, nichts würde sich ändern.
hoffnung...
ich hab dich lieb, vergiss das nicht..
tue nicht, was oben steht.. bitte...
In diesem Sinne Ocanes |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 10:25 Uhr
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Du bist stark, Du weißt es nur nicht!
Du besitzt die Liebe, den Glauben
und die Hoffnung, doch Du weißt es nicht!
Du schenkst Wärme und Freude,
doch Du weißt es nicht!
Nun sag ich`s Dir!
Du bist alles was ein Mensch
und ein guter Freund ausmacht.
Denk mal nach.
...auch du kannst das schaffen!
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