| "Autor" |
°°^° Lebensmüde °^°° |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 15:44 Uhr
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Reiß aus der Glut mich
Und von ihr getrennt, muß ich,
Wo alles andere sicher lebt, verderben.
Ich nähr mich nur von dem was glüht und brennt,
Und leb von dem woran die andern sterben.
Ich weiß wovon ich spreche
Gegenwehr ist sinnlos, wenn es Dich trifft
Gibst Du besser Deinen Adern freien Lauf
Denn ich dürste nach ihrem Gift
Und fang sorgsam Tropf um Tropfen auf.
So vergieße Deine Sorgen
Bitternis, Verzweiflung, hilfloser Verdruss
Bei mir liegen sie sicher geborgen
Welch süßes Gebräu, welch ein Genuss.
Von der lauen Leere dann bald aufgefressen
Weiss ich, ich werde selber sterben
Allein der Gedanke: ich bin noch von ihr besessen
Verurteilt mich zu unabwendbaren Verderben.
*vom Todestier heimgesucht*
Fux |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 15:49 Uhr
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chin up Fux, es ist bloß eine Frau...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.11.2001 um 15:50 Uhr
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ja-nein, "ihr" = die Lebensmüdigkeit...aber das eine schließt das andere ja nicht ganz aus.
Fux |
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