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geschrieben am: 05.11.2001 um 08:55 Uhr
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Wir standen da,
am Gleis 7,
und dann kam er,
der Zug des Grauens.
Er sieht wie ein normaler Zug aus,
doch weiß sie und ich das er uns trennt,
er ruft wieder das Grauen der Sehnsucht,
die uns wieder in Besitz nehmen wird.
Dann stieg ich ein und sah sie an,
sie sah traurig aus,
und dann wieder das Versprechen,
das Versprechen nicht zu weinen.
Doch plötzlich gab sie mir etwas,
ein Verbund aus Tuch, etwas Weichem und einer Karte,
Sie sagte ich solle es erst im Zug öffnen,
und ich willigte ein.
Ich küsste sie wohl das letzte Mal,
das letzte Mal für lange Zeit,
dann ein Pfiff,
und die Tür schloß sich und der Zug fuhr los.
Wieder hielt ich das Versprechen nicht,
ich konnte es nicht halten,
ob sie es konnte,
ich weiß es nicht dich ich erkannt es nicht.
Ich sah sie nicht mehr und weinte leise,
als ich mich besan und das Päckchen öffnete,
und sah was darin war,
dann als ich es sah weinte ich noch mehr.
Es war ein Tuch mihrem Dufte,
und ein kleiner Bär wo ich meine,
das er auch nach ihr richt,
aber da war eine Karte und ein Brief.
Ich sah die Karte und las die Zeilen darauf,
dann las ich den Brief,
und ihre lieblichen Worte,
wollten und sollten mich trösten doch sie schaften es nicht.
Sie bewirkten das Gegenteil,
Ich weinte noch mehr,
bis jetzt sind meine Tränen nicht versiegt,
sie rinnen seit 3 Stunden aus meinen Augen.
Wenn ich die Augen schließe,
dann seh ich sie und mich,
Szenen aus der Zeit mit ihr,
diese Zeit wohl zu schnell verging.
(zitat)Die Tränen,
ruhen sie aus Sehnsucht? oder aus Trauer?
Ich vermag es nicht zu sagen,
doch weis ich das sie aus reiner Liebe zu ihr entstanden.
(/zitat)
Die Zeit scheint still zu stehen,
wenn ich daran denke,
das ich sie bald wieder sehe,
wieder sehe um den Schrei der Sehnsucht zu befrieden.
Aber ich weiß auch das es dann wieder so weit ist,
das ist dann wieder weg muss,
weg muss von ihr,
um mit dem Zug des Grauens in die Sehnsucht zu fahren.
[2. Teil von Abschiedsschmerz] Geändert am 05.11.2001 um 08:58 Uhr von Exay |
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