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Von Julia an Romeo |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 14:37 Uhr
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Gab einst mein Wort, es nie zu brechen
Der unsern Familien Hasses Pflicht
Doch kann auch ich nicht versprechen
Was dem Herzen widerspricht
Oh wie schmerzend weichen deine Blicke
Von meiner, deiner Liebsten, Seite
Nehmen mir mein einzges Glücke
Und schweifen endlos in die Weite
Hörst du nicht meines Herzen Schlage?
Wie meine Seele Blut verliert?
Schon wird die Nacht für mich zum Tage
Und meine Liebe, sie gefriert
Löst dich von mir, gar ohne Worte
Senkst dein Haupt und küsst mich sacht
Weichst doch schnell von diesem Orte
Hast den Tag gemacht zur Nacht
Seh dir nach, meiner Augen Glanz nur karg
Tränen fallen stumm zu Boden
Sinke nieder, in meiner ewgen Liebe Sarg
Deiner Gedanken in den Schlaf gewogen
Athya de Sol
Die Schattenrose
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geschrieben am: 09.01.2002 um 17:55 Uhr
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| *sich eine Träne fort wischt* Wunderschön....wirklich einfach wunderbar..ich kann es nicht in Worte fassen wie ich bei diesem gedicht empfinde...wirklich es ist unsagbar |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 20:16 Uhr
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*seuftz und lächelt*
Schön das ich einmal eine Antwort bekomme
Dankke
Athya |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.01.2002 um 20:30 Uhr
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ROMEO
Auf Ehr, ich wills. - Laßt sein Gesicht mich schaun.
Mercutios edler Vetter ists, Graf Paris.
Was sagte doch mein Diener, weil wir ritten,
Als die bestürmte Seel es nicht vernahm?
Ich glaube, Julia habe sich mit Paris
Vermählen sollen: sagt' er mir nicht so?
Wie, oder träumt ichs? Oder bild ichs mir
Im Wahnsinn ein, weil er von Julien sprach?
O gib mir deine Hand, du, so wie ich,
Ins Buch des herben Unglücks eingezeichnet!
Ich bette dich in eine stolze Gruft.
Doch Gruft? Nein, helle Wölbung, Jungerschlagner!
Denn hier liegt Julia: ihre Schönheit macht
Dies Grab zur Feierhalle voll von Licht.
Toter, lieg da, von totem Mann begraben!
Er legt Paris in das Begräbnis.
Wie oft sind Menschen, schon des Todes Raub,
Noch fröhlich worden! Ihre Wärter nennens
Den letzten Lebensblitz. Wohl mag nun dies
Ein Blitz mir heißen. - O mein Herz! Mein Weib!
Der Tod, der deines Odems Balsam sog,
Hat über deine Schönheit nichts vermocht.
Noch bist du nicht besiegt; der Schönheit Fahne
Weht purpurn noch auf Lipp und Wange dir;
Hier pflanzte nicht der Tod sein bleiches Banner. -
Liegst du da, Tybalt, in dem blutgen Tuch?
O welchen größern Dienst kann ich dir tun,
Als mit der Hand, die deine Jugend fällte,
Des Jugend, der dein Feind war, zu zerreißen?
Vergib mir, Vetter! - Liebe Julia,
Warum bist du so schön noch? Soll ich glauben,
Der körperlose Tod entbrenn in Lieb
Und der verhaßte, hagre Unhold halte
Als seine Buhle hier im Dunkeln dich?
Aus Furcht davor will ich dich nie verlassen
Und will aus diesem Palast dichter Nacht
Nie wieder weichen. Hier, hier will ich bleiben
Mit Würmern, so dir Dienerinnen sind.
O hier bau ich die ewge Ruhstatt mir
Und schüttle von dem lebensmüden Leibe
Das Joch feindseliger Gestirne. - Augen,
Blickt euer Letztes! Arme, nehmt die letzte
Umarmung! Und, o Lippen, ihr, die Tore
Des Odems, siegelt mit rechtmäßgem Kusse
Den ewigen Vertrag dem Wuchrer Tod.
Komm, bittrer Führer, widriger Gefährt,
Verzweifelter Pilot! Nun treib auf einmal
Dein sturmerkranktes Schiff in Felsenbrandung!
Dies auf dein Wohl, wo du auch stranden magst!
Dies meiner Lieben! -
°Er trinkt.°
(William Shakespeare)
Athya Geändert am 09.01.2002 um 20:30 Uhr von AthyaDeSol |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 00:52 Uhr
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So grenzenlos ist meine Huld,die Liebe
So tief ja wie das Meer.Je mehr ich gebe
Je mehr auch hab ich:Beides ist unendlich
William Shakespeare
Romeo und julia |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 18:21 Uhr
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Ich könnte für Wiliam Shakespeare sterben
*schmacht dahin*
Athya |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 19:18 Uhr
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dann noch eins für dich Athya ......
Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?
Anmutiger,gemäßigter bist du.
Des Maies Liebling jagen Stürme von den
Zweigen,
Und nur zu früh gehn Sommers Pforten zu.
Bald scheint zu heiß des Himmels Auge,bald
Umdunkelt sich sein goldner Kreis;es weilet
Das Schöne nie in seiner Wohlgestalt.
Vom Zufall,vom Naturlauf übereilet,
Du aber sollst im ewgem Sommer blühn,
Nie deiner Schönheit Eigentum veralten;
Nie soll dich Tod in seine Schatten ziehn,
Wenn ewge Zeilen dich der Zeit erhalten.
Solange Menschen atmen,Augen sehn,
So lang lebt dies,und heißt dich fortbestehn.
William Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 19:33 Uhr
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*seuftz*
Schön, schön, schön
eine überglückliche Athya |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.01.2002 um 19:46 Uhr
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einfach schön, Menschen mit Worten glücklich zu machen...lächelnd spricht
Es gibt kein Paradies auf Erden.
Aber es gibt auf Erden überall
lebendige Erinnerungen
an das Paradies.
Wenn du das Leben mit Liebe
betrachtest,
kannst du sie allerorts
entdecken und genießen.
Und du kannst sie bewahren und
vermehren.......
Jule |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 14:31 Uhr
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lang nicht mehr sah die Schattenrose....
schaute schon in viele dunkle Ecken
doch fand sie nicht...
Dann sah ich sie
doch war sie klein
traurig
kaum zu erkennen
Jule
die mal wieder den Shakespeare ausgraben wird |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 16:04 Uhr
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In den Gedanken meines Wesens erblühte
die Fantasie, die Begierde nach dir
und die Liebe die ich fühlte
sie schauderte mir
Der Hauch eines Kußes
und ein Blick an mich
das Fließen des Flußes
entschuldigt dich
an manchen Tagen
und nur an jenen
die mich plagen
will ich vergeben
- doch kann es nicht
Bist mein Romeo gewesen
und verdienst es so sehr
doch ich kann nicht leben
denn du liebst mich nicht mehr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 14:39 Uhr
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Von Julia
Jeder Gedanke
Der mir zwischen Kopf und Seele stritt
seit ach so vielen Jahren
Finstre Träume die ich litt
Muss wachend nun erfahren
Jeder Kuss
Erfüllte mein Herz mit seichtem Licht
Verkraulte mir die Trauer
Um dein liebliches Gesicht
Verschwimmend im Nebelschauer
Jeder Liebste
Übt die alten Zauberlieder
lockt sie, die kaum ruhig war
Zum Schaukelkahn der süßen Torheit wieder
Erneut, verdoppelt die Gefahr
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