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Morgen vor einer Ewigkeit

Nutzer: ShinyiNiskow
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geschrieben am: 07.11.2001    um 01:31 Uhr   
Gold, so blitzt die Sonne mich,
Es blendet mir der jungen Haut –
Auf ewig schein ich jugendlich,
Doch hat sie mich längst durchschaut.

Im tiefen Mark, sitzt nur der Grame,
Nach außen hin, schwelge ich süß,
Verlassen von der feinsten Dame,
Ertrage ich, die Sühn und Büß.

Das Einerlei, es wird zur Tat,
Schroff pack ich an den Stein,
Hole mir der Alten Rat –
Und rede meine Seele rein.

Da liegt sie, unterhalb der Krume
Andächtig steh ich halb daneben,
Herze die noch frische Blume,
Und wüßte mit ihr gerne schweben.

Ins Ungewisse, scheidet sie nun,
Kniend setze ich den Lorbeer –
Dort drunten darf sie artig ruhn
Und ansehen, sich das Tränenmeer.

Geändert am 07.11.2001 um 12:11 Uhr von ShinyiNiskow
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