| "Autor" |
zu Spät |
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geschrieben am: 08.11.2001 um 11:39 Uhr
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Dem Horizont entgegen laufend,
dem Licht das gerade untergeht,
erst jetzt am Ende meiner Tage,
sehe ich das dieser Schein ist wunderschön
Ein roter Feuerball, der
brodelt und pulsiert,
so wärmend das Licht,
so hell der Glanz
Mein Leben galt der Dunkelheit,
die kalt und düster
Der einzige Strahl, der
leuchtende Mond, und auch er war so kalt
Und doch er hielt mich,
in seinem Bann gefangen,
und ließ mich leben,
in der Dunkelheit
Der Sonne trotzend,
da ich ihre Wärme nie verstand,
waren doch alle Menschen
auch nur kalt, wie
ein gefühlloser Gegenstand
Nun da der Sinn des Lebens verloren,
wird mir eine Liebe geschenkt,
erst sie lässt mich die Sonne lieben,
doch für mich ist es schon zu spät.
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