| "Autor" |
Raum |
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geschrieben am: 10.11.2001 um 11:21 Uhr
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Ein Raum in Dunkelheit
Kein Fenster durch das Licht scheinen könnte
Ein Raum so vertraut
Das man meint die Umrisse seines Inhaltes
Sehen zu können
Und doch umschließt mich die Dunkelheit
Nur mein Geist malt mir die Gegenstände
Aus meiner Erinnerung vor die Augen
Gerne würde ich nun ein Streichholz nehmen
Zu der großen Kerze gehen,
die auf dem Tisch in der Mitte des Zimmers steht
und sie entzünden
Sie wird den Raum erhellen
Wird Schatten an die Wände malen
Und die Flamme
Wird bei jedem Luftzug erneut flackern
Und doch ...
Der Raum wird dunkel bleiben
Für meine Augen ...
Auch wenn hier 1000 Kerzen stünden
Hell leuchtend und voller Sanftheit scheinend
So wird dieser Schein mir stets verborgen bleiben
Nur aus der Erinnerung lasse ich ihn für mich aufleben
So kann ich nachempfinden was ihr nun seht
Der Raum als Abbild in meiner Erinnerung
Doch wird diese Erinnerung ewig währen?
Wann wird sie verblaßen, an Farbe verlieren?
Werden meine Sinne zu einem neuen Raum finden?
Oder wird Leere bleiben ...?
Ich höre, ich fühle und doch ich kann nicht sehen
Angst verbreitet sich, füllt jeden meiner Gedanken
Eine Hand ergreift die Meinige
Umschließt und drückt sie
Die Hand leitet mich
Ein Stück, ein Teil meines Lebens
Doch wie lange wird sie mich leiten?
Und was wird am Ende für mich übrigbleiben? |
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