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Tödliche Idylle

Nutzer: Athya
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Registriert seit: 10.07.2001
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geschrieben am: 12.11.2001    um 16:21 Uhr   
Unvergänglich und rein,
wollte er sein
Lieblich und zart
war's ihre Art.

Unschuldig und klar,
nahm man ihn war
sie, süß und charmant
an ihren Liebsten gewandt

Voll süßer, ewger Liebe
saßen sie im Schnee
spürtn kaum vergangne Hiebe
sahen bloß den See

Die Augen weit auf
schauten auf's Wasser hinaus
kalt, wie gefroren
in Liebe geboren

Tiefe, kalte Züge,
störten der Flocken stille Flüge,
dichter Nebel stieg schweigend hervor
und dort in de Ferne, die Berge empor

In schützender Umarmung
lag sie da,
fühlte sich geborgen
fühlte sich ihm nah.

Die stille Idylle wurd' bloß gestört,
von schreiender Qual
doch niemand sie hört'

Und mit einem Mal,
ganz stull und rein,
lag im Schnee sie bloß, allein

Fort ist er,
sucht längst vergangnes Leben
doch niemand kann geben,
was sein wird nie mehr
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