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"Autor"

Zeit zu Leben

Nutzer: Maelstrom
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Registriert seit: 10.08.2003
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geschrieben am: 10.08.2003    um 14:16 Uhr   
Nachfolgender Text und weitere, speziell gekennzeichnete Passagen in Zugehörigkeit zu einem Gesamtwerk welches noch unvollständig ist, entzieht sich jeglicher Realität, ist frei erfunden und auch die Namen, mögen sie ähnlich oder gleich klingen und ebenso Handlung sind frei erfunden.

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Longinus Blutphönix
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(1)Zeit zu Leben



Dunkel war es, schattenhaft und kein Licht, kein schein, kein strahl von weisender Gewalt drang zu ihm durch wie er so lag, begraben unter jenen die es zu bekämpfen galt in seinem Herzen, seinem Geist... wie es sein Führer früher schon in seinen Geist gehaucht. War es wirklich rein sein Wille, wollte Er, Er selbst wirklich sein Schwert erheben und Blut verfliessen lassen in dunkler Erde die ihm nun den Rücken stärkt in seinem Grab oder war es nur die Stimme seines Herrn, seine Wünsche und sein Wille der ihm aufgezwungen ward und ihn nun trieb in diese Lage? Er nahm all seine Kaft zusammen, stämmte sich gegen den Tod der drückend schwer auf seinem Körper und auf seinem Herzen lag. Fester drückte er seine Arme von sich fort, spürte wie der Widerstand an seinen Händen und in seinem Geiste sich dem puren Willen unterwarf. Licht traf seine Augen, Hoffnung traf sein Herz und seine Hand schob voller Kraft, den ersten toten von sich fort und er stieg auf aus all den Leichen dieser Schlacht, wie ein Phönix ... nicht aus Asche sondern aus dem Blute das so Rot die Welt gefärbt. Seine Arme waren frei und auch sein Kopf erhob sich über alle, die sich ihm und seinem Herrn und auch seiner Armee in dieser Schlacht die nun beendet, in den Weg gestellt. Der Himmel Grau von drückender leere und sonst nur Blut und tot den er ersah mit seinen Augen, wie der Himmel... Grau in weiss und er erkannte was er und auch sein Herr für Leid gebracht und Er, Er zahlte tief in seinem Herzen, seinem Geist den Preis. Weich gaben die toten Leiber seinen füssen wagen halt als er so Schritt, zum ersten mal ganz frei, dorthin wo immer es ihn Zog. Sein Blick sah auf die toten Körper, sah Gesichter voller Schmerz doch waren diese Wesen wohl nicht mehr in der Lage so wie er, zu fühlen, denken... Leiden. Denn sie waren tot und trugen sein Mal, des seinen Schwertes Stigmata. Er stockte, wankte und hielt inne, sah ein Gesicht das ihm vertraut... sein Herr lag tot, geschlachtet vor ihm, seine Macht war nun vorbei. Nichts gab es mehr das ihn hielt, das ihn anwies zu tun was nicht sein Wunsch gewesen, niemals jeh sein Wunsch nur war. Und er war frei, vollkommen frei und nun begriff er was passierte denn er war nur ein Soldat, Soll Ohne Langes Denken Alles Tun... er war nur ein Soldat... gewesen. Er war erwacht und auferstiegen aus dem Blute seines Werkes, wie ein Phönix war er nun für seinen letzten Schritt bereit und nun wo niemand seinem Geiste, seinem tun die Fäden zog... war es Zeit zu Leben. Und er ging fort, weit fort von diesem Ort und es dauerte lange bis letzlich sämmtlicher Gestank von Blut und Leid und tot aus der Luft verschwunden war. Es war Zeit zu leben.

M.
Geändert am 10.08.2003 um 14:22 Uhr von Maelstrom

Geändert am 11.08.2003 um 00:05 Uhr von Maelstrom
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"Autor"  
Nutzer: Filiana
Status: Profiuser
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Registriert seit: 25.04.2002
Anzahl Nachrichten: 778

geschrieben am: 10.08.2003    um 17:28 Uhr   
...Wunderschön, mag wohl die meine Antwort darauf sein *leise sagt* Es hat mich sehr bewegt Maelstrom.

~Filiana~
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

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