| "Autor" |
Die Nacht |
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geschrieben am: 15.11.2001 um 09:00 Uhr
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Die Nacht
So dunkel
So ruhig
So klar
Sie legt sich wie eine kalte Decke über mich
Sie gibt mir Schutz, Geborgenheit
Kühler Wind streift durch die Wälder
Durch das Holz Jahrhundertealter Erinnerungen
Sterne funkeln in einem nimmerendenden Takt
Stille
Nur die Stille
Versuche ich etwas wahrzunehmen
Vergeblichst
Doch höret
Ist dort nicht eine Stimme
Ein Geschrei
Das im Dunklen so rasch verhallt
War da nicht ein Mensch der um Hilfe schrie
Oder waren es nur meine Gedanken
Geplagt von Bösem, von eigenen Dämonen
Nein
Und wieder diese Stimme
Ein Hilferuf
Oder nur ein Laut der Freude
Und wieder verhallt in der Dunkelheit
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