| "Autor" |
Jadestein |
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geschrieben am: 15.11.2001 um 12:12 Uhr
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Ich sah ihn damals vor mir liegen,
Er war ganz kalt, alleine.
Ich nahm ihn auf, begann zu lieben.
Doch erlebte ich auch seine?
Die Nächte waren wärmer,
So schön wie nie zuvor.
Die Trauer, sie glitt ferner
Doch was kam nun hervor?
Klar, Freunde hat ich viele,
Die waren auch noch da.
Ich vergaß nur unsere Ziele,
Doch wurd das mir gewahr?
Die Täler überflutet gar
mit königlicher Pracht!
Die Berge ich schon nicht mehr sah,
Doch was hat's mir gebracht?
Ich nehme meinen Jadestein;
Ich liebe ihn...
Ich kannte doch nur Höllenpain;
Ich liebe ihn...
Na und, dann ist's nunmal Granit;
Ich liebe ihn...
Doch er lebt in mir selber mit;
Und
Ich liebe ihn...
Und wenn mich etwas tadeln will,
Dann bin ich ruhig, dann schweig ich still.
Halt lieber meinen Jadestein,
Wenn auch ansonsten ganz allein.
Denn mehr kann ich nicht tragen
Ich verneine alle Fragen
Und am Ende werden alle sehn
Welch Weg ich musst alleine gehn.
Und das es lohnte, das wird offenbar;
Ich hinter dem Granit stets sah:
Dies Schimmern, ruhig und warm
Hielt schützend ich im Arm!
Und dann sie werden alle wein'
Um mich und meinen Jadestein.
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