| "Autor" |
das Ende der Heimat |
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geschrieben am: 17.11.2001 um 18:16 Uhr
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Der Nebel wabert im silbernen Mondschein.
Dicht wie ein Vorhang
umhüllt er die Ruinen einer großen Art.
Reich an Wissen und Weisheit,
doch so arm an Freundschaft und Liebe.
Ich suche nach Worten,
versuche zu beschreiben was ich fühle.
Aber nichts kann diesen Schmerz ausdrücken.
Sie alle sterben!
So drückt das Leben die Herzen der jungen schwer
und die Seelen der alten waren getrübt von Trauer.
Zu hunderten fielen sie durch sich selbst,
in den Tod getrieben durch
Einsamkeit und Unverständnis.
Und ich stehe tatenlos dabei,
kann nichts tun, bin hilflos.
Wird diese Wüste auch mich verschlingen?
Oder werde ich von der Schönheit ihrer Art
und von ihrem Todeskampf singen?
Von neuem brechen mir die Augen,
denke an Millionen Gräber,
Wölfe die Totenwache halten und Fledermäuse singen ihr Leid....
In diesem Sinne
Ocanes |
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