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ein Traum aus vergangener Zeit

Nutzer: Sanyarin
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geschrieben am: 17.11.2001    um 18:43 Uhr   
~~~Langsam in Selbstmitleid versinkend weine ich mir meine
Augen rot,
ertränk meine Träume im Meer der Tränen und wünsche
mich tot.
Vertief mich in Gedanken, die es nicht wert sind, sie
zu denken,
und würde dir vielleicht mein ganzes Leben schenken.

Fehler muß ich mir selber verzeihen, dann hast du sie verzieh’n,
ich muß nicht deine Füße küssen, vor dir niederknie’n.
Handle ich mit meinem Kopf und werde sehen,
man kann auch mit gebrochÂ’nen Beinen durch Scherben gehen.

Du weiß, ich werde trauern, vielleicht mein Leben lang,
wenn andre verliebt träumen, beim Sonnenuntergang.
Telepatisch in mich gekehrt hab ich dort gesessen,
und mein kleiner Schatz, du hast mich nicht vergessen.

Ich zähl auch die Tage, die noch nicht sind gezählt,
und du muss an mich denken, ich habe mir mein Leben nicht ausgewählt.
Wir haben verschiedene Ziele uns gesetzt, suchten nach Wegen und kannten keinen,
aber jetzt ist mein Herz verletzt, und ich trauer mit tagelangem Weinen.

Fehler muß ich mir selber verzeihen, dann hast du sie verzieh’n,
ich muß nicht deine Füße küssen, vor dir niederknie’n.
Handle ich mit meinem Kopf und ich werde sehen,
man kann auch mit gebrochÂ’nen Beinen durch Scherben gehen.

Ich glaube, du hättest mich so verwelken lassen,
wie ein armes Blümchen, dass alle hassen.
Wir wollten ja eigentlich das gleiche, aber schaue ich heute in dein Gesicht,
dann tut es sehr weh, wenn du sagst: "Ich liebe dich nicht"

~~~


In Mitten der Nacht,
bin ich erwacht,
aus dem Alptraum mit dem gewissen,
auch weiterhin deinen zarten Körper dürfen zu Küssen.
Denn als du hast gesagt,
als ich neben dir im Gras lag,
du liebst mich
und sollst wissen, auch ich liebe dich..

Ich liebe dich, mein Engel der Finsternis


In diesem Sinne

Ocanes
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"Autor"  
Nutzer: ShinyiNiskow
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geschrieben am: 17.11.2001    um 23:23 Uhr   
schaust mich an
aus grossen dunklen augen
dein schmerz wird immer grösser

und ich lache
will dich schwach sehen
ergötze mich an diesem anblick

bist am boden
innerlich taub gehst du
fort von mir, geh fort!

ich will dich
nie mehr sehen müssen
will dich nie mehr begehren

denn diese liebe
die mich langsam auffrisst
du weisst nicht von ihr

du weisst nicht
wie ich dich begehre
wie ich diese worte ersehne:

ich liebe dich

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"Autor"  
Nutzer: Sanyarin
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geschrieben am: 18.11.2001    um 01:05 Uhr   
Deine Worte sind Qual,
ich leide durch dich, du lässt mir keine Wahl.
Ich wünschte, du würdet mich lassen gehen,
doch bei dir hilft kein betteln, kein Flehen.

Ich bin zu schwach, mich zu entziehen seinem Bann
und sah weiter, wie er über mich Machst gewann.
Er spielte mit mir,
lange Zeit spielte er mit mir, hier..


Der Schmerz übermannt mich,
wieso lässt sie das mit sich machen, fragt man sich.
Aus Begierde tust du mir das an,
unterdrücken das Leid ich nicht mehr kann.


Ich fühle mich schwach,
wünschte ich würde bald sein wach.
Es sei alles nur ein schlimmer Traum,
Befinde ich mich schon an meiner Kräfte "Saum".


Und so werde ich leiden,
Immerda, Unter dir,
immer weiter meiden,
zu sagen "es" dir jetzt und hier.


Und dennoch weiß ich es ist Wahr,
Wahr und irgendwie Wunderbar,
Wahr und dennoch tötlich für mich,
denn wie deine Stimme Antwort gibt weiß ich nicht.

Denn du schickst mich fort,
fort von diesem Ort.
Aus deiner Nähe, aus deinem Sinn,
Vergeblich hoffte, das Vernumpft über dich gewinn.

Egal, ich liebe dich.






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Ocanes

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Nutzer: ShinyiNiskow
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geschrieben am: 18.11.2001    um 01:32 Uhr   
Wenn ich meine Liebe
In Worte fassen sollte
Ich hörte nicht mehr auf
Zu schreiben
Bis zu der Sekunde
Da der Tod
Einen von uns
Vom anderen trennt
Und ich verfluchte
Meine Mission
Die mir die Freude
Genommen hätte
Es Dir selbst zu sagen

------------------------------------

In mancher Nacht
Wenn ich wachliege
Dir beim Schlafen zuzusehen
Nimmt mich die Angst
In ihre Arme
Und ich beginne
Um Dich zu weinen
Nicht etwa
Weil ich Dich verloren hätte
Daß ich es könnte
Ist Nahrung genug
Für die Spuren von Salz
Die Morgendiamanten
Geboren
Aus meiner Liebe
Geborgen
In der Deinen


-----------------------------
Wenn die Seelen
Stillschweigend
Den Schlag der Herzen
In sich aufnehmen
In lautloser Freude
Einander sich ergeben
Ohne nach dem Grund
Die Frage zu stellen
Im Wissen
Um das erreichte Ziel
Das Ende der Suche
Ziert kein Silberstreif
Den Horizont
Denn die Erfüllung
Bedarf keiner Zeichen
Sie zu bedeuten
Sie ist, was sie ist







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"Autor"  
Nutzer: Sanyarin
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geschrieben am: 18.11.2001    um 02:21 Uhr   
An meinen Kleidern, Blut vor mir,
meine Gedanken sind bei dir.
Das Blut aus der Wunde von meinem Herzen,
nur meine Seele ist erfüllt von Schmerzen.

Denn ich habe einen Traum geträumt,
und habe fast versäumt
zu leben,
leben mit dir und alles dafür zu geben.

Meine Tränen sind das Blut,
das ich sie weine, glaube mir, ist gut.
Denn ich weine sie für dich,
der Sehnsucht nach dir, die mich zerfrisst.

So sehr liebt dich mein Herze,
ewig wird leuchten die Flamme der Leidenschaft Kerze.

Bist du nicht bei mir,
ich in deinem Arm, hier,
leide ich Höllenqual
denn du lässt mir keine Wahl.

Denn ohne die Liebe zu dir,
wäre mein dasein hier,
ohne Sinne.
Und so sage ich: "mein Blut, rinne!"

Und weiter tropft es zu Boden,
die Sehnsuchtsflamme weiter in mir auflodernd,
weiß ich das eine,
ich werde bleiben, immer deine.

Denn meine Liebe zu dir ist unverwundbar,
So ist sie, einfach wunderbar.
Du weißt, es ist wahr
und ich weiß, es ist dir klar.

Ich liebe dich
und du liebst mich.
Kann es etwas schöneres geben?
Was wäre ich bloß ohne dich, mein Leben?

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Ocanes

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Nutzer: ShinyiNiskow
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geschrieben am: 18.11.2001    um 15:49 Uhr   
Tränenüberströmte Knie
Liebesfeldzugstrauma
Jede Nacht erneut geboren

Verlustgebeugte Selbstachtung
Eremitendaseinsflucht
Gibt sich hin dem Schmerz

Angstverzerrte Wirklichkeit
Atheistenglaubenslüge
Bricht sich in der Dunkelheit

Selbstgebaute Unterwelt
Überlebenskampfkadaver
Hält mich im Nichts gefangen


---------------------------------------

Mit dem Bruch des Herzens
Stirbt das Lachen
Mit dem Fall der Tränen
Vergeht die Hoffnung
Tief eingegraben ist der Kopf
In die zittrigen Hände
Die nicht halten konnten
Was der Traum versprach
Verstaubte, stumpfe Gedanken
Stürzen in das Loch
Das der Verlust in die Seele riß
Aus der Stille der Trauer
Löst sich ein Teil von mir
Und versucht vergeblich
Das Loch wieder zu schließen



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Nutzer: Sanyarin
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geschrieben am: 20.11.2001    um 16:07 Uhr   
Es war ein Morgen, der keiner war
Es war ein Leben, das keines war
Ein schmerzhaftes Erwachen nach der letzten Nacht
Nach dem letzten Herzschlag
Ein schmerzhaftes Erwachen nach den Fehlern
So schmerzhaft,
weil all das Schlechte einst das all Gutes verdrängte
Es war ein Morgen, der keiner war
Denn sie wachte auf, so sicher das sie schlief
und sicher, dass die Sonne sich bald erhebt
sicher, dass ein neuer Tag beginnt
Es war ein Morgen der keiner war
denn sie war tot
Schmerzhaft erwacht aus dem Leben
Wusste sie, sie hatte es zu früh von sich gewiesen
aber jetzt war es vorbei
an dem Morgen, der keiner war
So kann sie doch nicht mehr zurück
weil diesen morgen gibt es nur ein einziges Mal
den morgen, der keiner ist

~...so sähe mein "Leben" aus, würde es dich nichtgeben...~


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Ocanes
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Nutzer: ShinyiNiskow
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geschrieben am: 20.11.2001    um 17:04 Uhr   
Wieder einer dieser Momente in denen mein Herz so laut
schreit, dass ich mir wünschte ich wäre taub. Taub für
Gefühle, abgestumpft gegenüber jeglichen Empfindungen
die sich immer wieder aufs neue in meine Seele fressen
wie Säure. Die mein Herz zersetzen, bis nichts mehr
davon übrig ist. Nur der Schmerz bleibt. Wie ein
schwarzes Loch sitzt er tief in mir und saugt alle
guten Gedanken auf.
Mir bleibt nichts, nur dieser immerwährende Schmerz.
Lange habe ich mich damit zufrieden gegeben mein Leben
in stiller Trauer zu fristen, in scheinbarer
Gleichgültigkeit habe ich mich von allen um mich herum
distanziert, jedoch nicht vollständig getrennt.
Aber jetzt will ich nicht mehr!
Jetzt hab ich genug!
Wann wache ich endlich auf aus diesem Alptraum? Wann
höre ich endlich das sonst so verhasste Klingeln eines
Weckers der mich ein für alle mal aus diese Illusion
reißt?
Ich kann so nicht leben, das weiß ich. Das Leben ist
für mich nicht mehr als ein weiteres Hologramm in
diesem Schauspiel, das man uns Tag für Tag vorgaukelt.
Kein Ziel. Keine Richtung. Keine Antwort auf das
Warum.
Also wozu sich noch weiter quälen lassen?
Die Realität hörte in dem Moment auf zu existieren,
als die Enttäuschungen sich häuften und mir keine Wahl
blieb, als mir selbts eine Hintertür zu anderen
Dimensionen zu öffnen. Da merkte ich wie verkehrt mein
Bild von dieser Welt bisher gewesen war. Alles woran
ich je geglaubt hatte war eine Lüge. Ein Netzwerk aus
Lügen in dem ich mich, wie alle andern auch,
verstrickt hatte.
Ich hasste sie, diese gigantische Spinne die dieses
Netz gewoben hatte. Ich hasste sie von ganzem Herzen.
Meine Hintertür war das einzige, was mich am Leben
hielt. Das einzige, das mich noch dazu zwang zu atmen,
war die Vorfreude auf den nächsten Trip ins Jenseits
dieses Universums.
Was weiss die Welt schon?
Was wissen die Menschen schon?
Sie wissen nichts von dem was sie umgibt und belügt,
nehmen an, dass alles was ihnen auf dem Silbertablett
serviert wird bahre Münze ist, ohne zu fragen wer
diese Münze geprägt hat.
Sie leben ihre glücklichen kleinen Leben, und freuen
sich wenn die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgeht.
Ich freue mich wenn sie untergeht, die radioaktive
Sonne, denn in der Nacht zeigt sich, was tagsüber
lieber verborgen bleibt.
Sie sind gefangen in ihrer eigenen Ignoranz und
verwerfen alles was anders ist.
Ich kann sie nicht mehr sehen!
Ich will sie nicht mehr sehen!
Menschen, erbärmliche Kreaturen die wie eine Krankheit
über diesen Planeten kriechen und ihn verpesten. Sie
sind vergiftet. Alle von ihnen.
Einschließlich mich.
Doch ist das Gift nicht das einzige, was meine Sinne
verwirrt.
Der Schmerz läßt mich alles andere vergessen.
Wer bin ich? Woher komme ich?
Der Schmerz legt sich über mich, wie eine tröstende,
eiskalte Hand. Er fährt mir sanft mit einem Finger
über die Wange, und wischt meine blutigen Tränen fort.
Dann umfässt er zärtlich meinen Hals und presst das
Leben aus meinem Körper. Meine Existenz geht weiter.
EndlichÂ…

Durch dich geht sie weiter....
Geändert am 21.11.2001 um 14:04 Uhr von ShinyiNiskow
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