| "Autor" |
Bekenntnis des Sterbens |
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geschrieben am: 20.11.2001 um 13:28 Uhr
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Ich "öffne" meine Augen.
Laute Musik dringt an mein Ohr.
Ich sitze auf meinem Bett.
Plötzlich merke ich einen süssen Schmerz.
Ich schau auf meine Hände, habe ein schwarzes Messer in ihnen liegen.
Blut auf meinem Arm, der süsse Schmerz des Brennens auf meinem Arm,
ich schau anteilnahmslos auf die Schnitte,
hebe das Messer wieder und ziehe es langsam und tief wieder durch den Arm.
Merken tue ich keinen Schmerz,
nur Ruhe,
innerliche Ruhe.
Nur das Brennen kommt wieder wenn ich aufhöre.
Ich lächle, fange an zu zittern und trinke einen Schluck Wein.
Betrachte meinen Arm ausgiebig und bewundere mein Muster.
War ich das?
Warum tue ich sowas?
War ich es nicht der früher diese Menschen "verurteilt" hat?
Aber es tut gut.
Es tut wirklich gut.
Wenn da nicht dieser beißende Gedanken wär das es "falsch" sein soll/ist.
Aber was ist schon Falsch? Wen es doch gut tut.
Man mal wieder seinen ganzen Körper spürt, wie damals auf der Wiese.
Das Leben fließt am Arm herunter.
Ich leck es auf und spüre es in mir.
Es tut wirklich gut.
Und wieder setze ich an.
Es ist einfach nur schön und so befreihend.... so befreihend.... |
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