Auf den Beitrag: (ID: 32190) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 297 Mal).
"Autor"

Hermann Hesse

Nutzer: yasoda
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 21.11.2001    um 13:27 Uhr   
Wenn Du die kleine Hand mir gibst,
die soviel ungesagstes sagt,
hab ich Dich jemals dann gefragt,
ob Du mich liebst?

Ich will ja nicht dass Du mich liebst,
will nur dass ich Dich nahe weiß,
und dass Du manchmal stumm und leis
die Hand mir gibst.
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Nutzer: Darknights
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Registriert seit: 03.06.2001
Anzahl Nachrichten: 79

geschrieben am: 21.11.2001    um 14:28 Uhr   
Seltsam im Nebel zu wandern
Einsam ist jeder Busch und Stein
Kein Baum sieht den anderen
Jeder ist allein

Voll von Freuden war mir die Welt
Als noch mein Leben Licht war
Nun da der Nebel fällt
Ist keiner mehr sichtbar

Wahrlich keiner ist weise
Der nicht das Dunkel kennt
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt

Seltsam im Nebel zu wandern
Leben ist einsam sein
Kein Mensch kennt den anderen
Jeder ist allein


..is mir jetz grad so dazu eingefallŽn..

D.
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Nutzer: Gast_Mystica
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Registriert seit: 16.07.2005
Anzahl Nachrichten: 98

geschrieben am: 21.11.2001    um 16:46 Uhr   

Bei Nacht

Nachts, wenn das Meer mich wiegt
Und bleicher Sternenglanz
Auf seinen weiten Wellen liegt,
Dann löse ich mich ganz
Von allem Tun und aller Liebe los
Und stehe still und atme bloß
Allein, allein vom Meer gewiegt,
Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.
Dann muß ich meiner Freunde denken
Und meinen Blick in ihre Blicke senken,
Und frage jeden still allein:
"Bist du noch mein?
Ist dir mein Leid ein Leid, mein Tod ein Tod?"
Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not
Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?"

Und ruhig blickt und schweigt das Meer
Und lächelt: Nein.
Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her.
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