| "Autor" |
Hermann Hesse |
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geschrieben am: 21.11.2001 um 13:27 Uhr
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Wenn Du die kleine Hand mir gibst,
die soviel ungesagstes sagt,
hab ich Dich jemals dann gefragt,
ob Du mich liebst?
Ich will ja nicht dass Du mich liebst,
will nur dass ich Dich nahe weiß,
und dass Du manchmal stumm und leis
die Hand mir gibst. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.11.2001 um 14:28 Uhr
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Seltsam im Nebel zu wandern
Einsam ist jeder Busch und Stein
Kein Baum sieht den anderen
Jeder ist allein
Voll von Freuden war mir die Welt
Als noch mein Leben Licht war
Nun da der Nebel fällt
Ist keiner mehr sichtbar
Wahrlich keiner ist weise
Der nicht das Dunkel kennt
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt
Seltsam im Nebel zu wandern
Leben ist einsam sein
Kein Mensch kennt den anderen
Jeder ist allein
..is mir jetz grad so dazu eingefallŽn..
D.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.11.2001 um 16:46 Uhr
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Bei Nacht
Nachts, wenn das Meer mich wiegt
Und bleicher Sternenglanz
Auf seinen weiten Wellen liegt,
Dann löse ich mich ganz
Von allem Tun und aller Liebe los
Und stehe still und atme bloß
Allein, allein vom Meer gewiegt,
Das still und kalt mit tausend Lichtern liegt.
Dann muß ich meiner Freunde denken
Und meinen Blick in ihre Blicke senken,
Und frage jeden still allein:
"Bist du noch mein?
Ist dir mein Leid ein Leid, mein Tod ein Tod?"
Fühlst du von meiner Liebe, meiner Not
Nur einen Hauch, nur einen Widerhall?"
Und ruhig blickt und schweigt das Meer
Und lächelt: Nein.
Und nirgendwo kommt Gruß und Antwort her. |
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