| "Autor" |
auf einem fremden meer.. |
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geschrieben am: 23.11.2001 um 10:07 Uhr
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wir sind wie fahrgäste, deren karten, vorab gelöst,
einen preis erwarten,
den wir zu zahlen nicht willens sind.
die bilder am fenster wechseln geschwind
-rätselhaft, unwirklich, surreal-,
machen jede empfindung zur qual.
keine reise ins land des todes gibt mehr
an rätseln als dieses leben her.
des schicksals zarte fäden im wind,
die wie aus seide gesponnen sind,
flattern ringsum-doch spüre ich,
wie fest ihr griff sich legt um mich...
das buch der gezählten leiden..
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