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"Autor"

1.Kapitel;)(von meiner lieben Schwester)

Nutzer: Shira
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geschrieben am: 23.11.2001    um 11:44 Uhr   
1. Kapitel


Es war ein Tag wie jeder andere : erst Englisch , Mathe , Deutsch und dann als Rest Bio , Geschichte und Sport . Jette war es schon aufgefallen das Mone ( Simone ) sich den ganzen Tag zurückhaltender als sonst verhalten hatte . In der Sportstunde nutzte sie die Gelegenheit und kloppte der Kleenen freundschaftlich auf die Schulter. Als Simone sich umdrehte und ihre langen, seidigen Haare durch die Luft gleiten ließ, sprach Jette in einem verständnisvollen Ton: "Ey Tusse, laß mal wieder abhängen und Žn paar geile Typen klarmachen!" Sie zwickte ihrer Freundin freundschaftlich in den Arsch und laberte:"Denn Du weißt ja, liebe Moni, Du kannst Dich immer an mich wenden, wenn Dich etwas bedrückt. Wir sind nun schon so lange die vertrautesten Freundinnen, die man sich nur vorstellen kann, und Deine Sorgen sind auch meine Sorgen. Alles, was Dein Herz belastet, soll auch das meinige kalt zusammenpressen. Jetzt will ich einen Saufen!"
Provozierend cool latschten die beiden sexy Girls an ihrem Sportlehrer vorbei. Der machte mal wieder voll den Streß. Mega-Mone und Joinijette ließen ihn sabbern und kratzten die Kurve. Kurz darauf liefen sie plaudernd Arm in Arm die Straße hinauf. Ihr Ziel war das kleine, nette Kaffeestübchen an der Ecke, in der die drollige, alte Wirtin, die wohl schon achtzig Jahre zählte, noch immer den besten Milchkaffee und den süßesten Kakao zubereitete. Als die beiden kurz danach ihr zweites Bier kippten, weiteten sich Monis Augen mit einem liebevollen Glanz, und ein seltsames Strahlen überspannte ihr zartes Gesicht. "Jetzt zieh Dir diesen Body rein, Joini, sowas Geiles ist Dir noch nie unter die Glubscher gelaufen!"
Henni drehte den Kopf, und die Freude des Erkennens spiegelte sich in ihrer tiefblauen Iris. Es war Joscha, ihr Nachbar, der gutaussehende, junge Mann, der bereits die höhere Schule besuchte und dem sie ihre ganze, kindliche Zärtlichkeit widmete. Mit bebenden Wimpern öffnete sie ihre kirschroten Lippen und rief ihn: "He, Alter, beweg Deinen knackigen Arsch zu mir auf den Hocker!"
Josh pflanzte sich neben Joini an die Bar und klebte ihr die Zunge an die Mandeln. Dann sagte er: "Süße, was machst du denn hier? Hat der Lehrer Dir mal wieder Dein kleines Popöchen verdroschen?"
Dann sah er Mega-Mone, die verlangend auf sein offenes Hemd starrte.
"Geile Schnecke haste da mitgebracht."
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"Autor"  
Nutzer: Shira
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geschrieben am: 23.11.2001    um 11:45 Uhr   
Moni schlug schüchtern die Augen nieder. Eine holde Röte erfüllte ihre heißen Wangen. Noch nie hatte ein Mann ihr noch so unschuldiges, reines Herz in ein solches Rasen versetzt.
Doch auch Henni fühlte sich zu ihm hingezogen, und sie genoß seine doch wohl eher brüderlich gemeinte Aufmerksamkeit in vollen Zügen, auch wenn sie wußte, daß er schon für mehreren jungen Mädchen den Rosenkavalier gespielt hatte.
Argwöhnisch ließ sie ihren Blick auf ihrer Freundin Moni ruhen, denn sie merkte ganz genau,
wie sich Mega-Mone an ihn ranschmiß. Josh warf einen anerkennenden Blick auf ihre langen Beine und sagte: "Schneckchen, Ihr kommt doch zu der Party, die hier morgen steigt. Und motzt Euch ordentlich auf."
Er erhob sich und verabschiedete sich mit einer höflichen Verbeugung. Dann sagte er noch: "Ach ja, laßt den Rest von Eurem Kindergarten zu Hause, wir werden da bestimmt nicht Topfschlagen spielen!"
Nachdem er das kleine Café verlassen hatte, fielen sich die beiden Mädchen freudestrahlend in die Arme. Noch nie waren sie bei einem dieser sagenumwobenen Tanzabenden gewesen!
Einen Moment überlegte Henni, ob sie Moni vielleicht auf die begeisterten Blicke ansprechen sollte, die ihr nicht entgangen waren. Dann entschloß sie sich jedoch, diese Sache vorerst ruhen zu lassen. Sie neigte den Kopf zu Moni hinüber, so daß ihre lustigen, braunen Löckchen wippten, und fragte:
"Also, warum haste vorhin so Žne Fresse gezogen? Sind's die Hormone oder hat Julia Dir Deinen Lover ausgespannt?"
"Ach, hör mit der Leier auf, mit Martin war doch nichts anzufangen, der kann ruhig weiter seine Milchsuppe schlürfen. Nee, weißte ..."
Ihre Stimme zitterte und eine glitzernde Träne bildete sich und blieb in ihren langen, schwarzen Wimpern hängen.
"Faß Dir ein Herz, liebe Moni, Du weißt ja, Du kannst mir alles anvertrauen." Henni blickte Moni mit großen Augen an.
"Nun gut, weißt Du, bei mir zu Hause, ach, Du hast sicherlich schon gehört, daß meine Schwester Tina ... naja, sie ..."

"Komm auf den Punkt!"
"Sie fliegt von der Schule, da gibts bei mir zu Hause ziemlich viel trouble, nur Gebrülle, meine Ollen gehen mir mal wieder tierisch auf den Geist."
Joini schüttelte ihre lange Lockenmähne. "Das kenne ich. Meine Erzeuger stressen auch ganz schön mit ihrem Gelabere. Vergiß es halt. Ich hab ein viel größeres Problem: Was soll ich morgen nur anziehen? Es sollte schon etwas nettes, elegantes sein, recht erwachsen schon, aber doch schlicht ...was nur?"
"Scheiße, ich hab auch nichts. Aber wir haben doch noch die Moneten von unserem letzten Deal, davon besorgen wir uns einfach ein paar schrille Fetzen und dann geht's ab!"
Henni strahlte: "Ja, daß Geld, das wir beim Babysitting verdient haben, hatte ich fast schon vergessen. Dann laß uns nun gehen, und in einer halben Stunde treffen wir uns zum Einkaufen! Zuvor muß ich aber noch meinen süßen Flocki ausführen. Der Kleine kommt sich sicherlich schon ganz einsam vor!"
"Gut, kümmere Dich um Deine Töle, und dann gehen wir Kohle verheizen!"


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