| "Autor" |
Auf Schwingen ins Vergessen |
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geschrieben am: 24.11.2001 um 22:45 Uhr
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Kalter Nebel wallt,
verstopft mir die Lungen,
verstopft meine Augen
wie Watte gefallen vom Himmel.
Alles ist dunkel
bis auf den Nebel
der weiß schimmert
durch das licht meiner Kerze.
Hände greifen nach meinem Kleid
Klagend mischt sich der Wind
unter das Wimmern Sterbender.
Aufeinmal wird es still,
Kälte löscht alle Furcht,
wie der Nebel mein Augenlicht löscht.
Und dann ist er da!
Der Engel der mich fortbringt
von hier.
Die Verzweifelten winden sich,
Ewig dauert ihre Qual wohl.
Höher steige ich,
geborgen in den Armen des Todes,
und endlich,
Ja....
Die Kerze verlischt,
mein Leben mit ihr,
und glücklich stürze ich
auf neugewonnenen Schwingen
dem Vergessen entgegen.
20.November.2001
Maharet |
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>Tschingis Aitmatov< |
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