| "Autor" |
Sternentöter |
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geschrieben am: 25.11.2001 um 18:10 Uhr
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Mit meiner Worte süßen Klang
Schenk ich Dir den Sonnenschein
Verführe Dich durch Deinen eignen Drang
Bald schon gehörst Du mir allein
Jauchzend springt Dein Glück über meine Klinge
Und Du flüchtest geborgen in meinen Arm
Erahnst nicht welch Schicksal ich Dir bringe
Noch sind meine Flüsterworte warm
Deine Seele erblüht zu Sternenknospen
Hungert nach dem ersehnten Lebenselexir
Wie es mich zerwühlt, ich muss Dich kosten
Ich bin so süchtig, erzittre wonnig unter Gier
Verzehren will ich Dich mit Haut und Haaren
Nein, vielmehr nur Deine Liebesschmerzen
Keine Angst, ich tu`es schon seit Jahren
Ich brech mit Perfektion die Unschuldsherzen
Dein Stern ist nun prall und fett geworden
Heute melk ich ihn und lab` mich satt
Damals wär` er ohne mich gestorben
Doch mein Plan läuft einfach diabolisch glatt
Und blutest Du aus tiefen Wunden
Suhle ich mich im Schmerz wie ein Köter
Erwecke längst vergessene Todesstunden
Denn ich bin Dein Sternentöter
für alle Sterne, die verurteilt sind zu stürzen
***
Fux Geändert am 26.11.2001 um 09:58 Uhr von Feuerfux Geändert am 26.11.2001 um 10:07 Uhr von Feuerfux |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2001 um 12:40 Uhr
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seufzt schwer und blickt auf Obriges
Naja... ich kann ja wenigstens versuchen mitzuhalten...
Rot, so sollten die Tränen sein,
Tot, so wirkte ihr matter Schein.
Verlorene Hoffnung und tiefer Verlust,
Ein quälender Schmerz in deiner Brust.
Fast tödliches Sehnen zu diesem Licht
Unmenschlich' Empfinden, schwache Sicht
Und eine einz'ge Träne zögerlich gleitet
Zu meiner Lippe, die ihren Tod bereitet.
Ihr Schimmern erhebt sich in dunkle Himmel.
Wird auch ein Teil nun von jenem Gewimmel,
Welches nach jedem Tag die Nächte ziert;
Bereit neu zu sterben und ewig noch friert
Aus blutenden längst vergess'nen Wunden
In denen sich suhlt wie ein Köter,
Erweckend längst vergess'ne Todesstunden
Und bald wird des Sternes Töter.
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