Auf den Beitrag: (ID: 32291) sind "1" Antworten eingegangen (Gelesen: 367 Mal).
"Autor"

Sternentöter

Nutzer: Feuerfux
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.12.2000
Anzahl Nachrichten: 152

geschrieben am: 25.11.2001    um 18:10 Uhr   
...
..
.
Mit meiner Worte süßen Klang
Schenk ich Dir den Sonnenschein
Verführe Dich durch Deinen eignen Drang
Bald schon gehörst Du mir allein

Jauchzend springt Dein Glück über meine Klinge
Und Du flüchtest geborgen in meinen Arm
Erahnst nicht welch Schicksal ich Dir bringe
Noch sind meine Flüsterworte warm

Deine Seele erblüht zu Sternenknospen
Hungert nach dem ersehnten Lebenselexir
Wie es mich zerwühlt, ich muss Dich kosten
Ich bin so süchtig, erzittre wonnig unter Gier

Verzehren will ich Dich mit Haut und Haaren
Nein, vielmehr nur Deine Liebesschmerzen
Keine Angst, ich tu`es schon seit Jahren
Ich brech mit Perfektion die Unschuldsherzen

Dein Stern ist nun prall und fett geworden
Heute melk ich ihn und lab` mich satt
Damals wär` er ohne mich gestorben
Doch mein Plan läuft einfach diabolisch glatt

Und blutest Du aus tiefen Wunden
Suhle ich mich im Schmerz wie ein Köter
Erwecke längst vergessene Todesstunden
Denn ich bin Dein Sternentöter



für alle Sterne, die verurteilt sind zu stürzen

***
Fux
Geändert am 26.11.2001 um 09:58 Uhr von Feuerfux

Geändert am 26.11.2001 um 10:07 Uhr von Feuerfux
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vile
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 13.04.2001
Anzahl Nachrichten: 195

geschrieben am: 26.11.2001    um 12:40 Uhr   

seufzt schwer und blickt auf Obriges

Naja... ich kann ja wenigstens versuchen mitzuhalten...


Rot, so sollten die Tränen sein,
Tot, so wirkte ihr matter Schein.
Verlorene Hoffnung und tiefer Verlust,
Ein quälender Schmerz in deiner Brust.

Fast tödliches Sehnen zu diesem Licht
Unmenschlich' Empfinden, schwache Sicht
Und eine einz'ge Träne zögerlich gleitet
Zu meiner Lippe, die ihren Tod bereitet.

Ihr Schimmern erhebt sich in dunkle Himmel.
Wird auch ein Teil nun von jenem Gewimmel,
Welches nach jedem Tag die Nächte ziert;
Bereit neu zu sterben und ewig noch friert

Aus blutenden längst vergess'nen Wunden
In denen sich suhlt wie ein Köter,
Erweckend längst vergess'ne Todesstunden
Und bald wird des Sternes Töter.


  Top