| "Autor" |
Bericht aus dem Garten |
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geschrieben am: 27.11.2001 um 03:44 Uhr
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Mit den feurigen Offenbarungen
von Rosen
zieht der Mittag in das Haus ein.
Im Esszimmer wird es still
für die Zeit,
bis das Fleisch verteilt
und die Gläser ausgetrunken sind.
Draußen wirft das Spalier seinen Schatten
auf den ruhenden Gärtner.
Er wird niemals erfahren,
was der Nussbaum verschweigt,
der am Nachmittag fallen muss
Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?
Plötzlich dunkelrot und jung und nah?
Ach, wir kamen nicht, sie zu besuchen.
Aber als wir kamen, war sie da.
Eh sie dar war, ward sie nicht erwartet.
Als sie dar war, ward sie kaum geglaubt.
Ach, zum Ziele kam, was nie gestartet.
Aber war es so nicht überhaupt?
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Sieben Rosen hat der Strauch
Sechs gehörn dem Wind
Aber eine bleibt, dass auch
Ich noch eine find.
Sieben Male ruf ich dich
Sechsmal bleibe fort
Doch beim siebten Mal, versprich
Komme auf ein Wort
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Die Rose sprach zum Mägdelein:
Ich muss dir ewig dankbar sein,
Dass Du mich an den Busen drückst
Und mich mit Deiner Huld beglückst.
Das Mägdlein sprach: O, Röslein mein,
Bild Dir nur nicht zuviel drauf ein,
Dass Du mir Aug und herz entzückst.
Ich liebe Dich, weil Du mich schmückst.
Geändert am 27.11.2001 um 03:46 Uhr von ShinyiNiskow |
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