Auf den Beitrag: (ID: 32346) sind "6" Antworten eingegangen (Gelesen: 366 Mal).
"Autor"

Undeutlich

Nutzer: XyrAryX
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Anzahl Nachrichten: 79

geschrieben am: 15.04.2003    um 13:35 Uhr   
Sichtlich gerichtlich sticht es in mich ,
flüchtig doch zerbrechlich zerfällt es in sich ,
eine Welt schnellt im Kopf sich erbauend ohne laut ,
voller Flammen in Eis brennend ein Stammeln hinaus ,
beginnt ein Reset verdeckt in sich versteckt ,
sich zu laden begraben Gaben der schwächeren Zeit ,
soweit längst bereit Körper Fleisch als auch Geist .

Die Augen jedes einzelne trainiert und fixiert ,
deren Aussehen verirrt doch verwirrend nur gehend ,
dennoch nur schneller sein Umfeld in sich sehend .

Dich finden erblinden in dem Angesicht versinken ,
Dich erfassen ertasten im Angesicht verblassen ,
Dich langsam zu spühren führen Türen in die Gänge ,
Dir endlich begegnen doch in welcher Länge ?

Die Hand leicht geöffnet eröffnet ein Schliessen ,
vergiessen das Blut und deren Knospen dann spriessen ,
willkürlich gehessig hasst eine Energie ,
fern ab doch nahe nähere ich mich ihr nie .

Öffne beide Hände ein Graben in Erde ,
neues Leben was weswegen wo ich werde ,
die Augen ein spalt nur letztendlich geschlossen ,
der Rest um mich Resistent und völlig verschlossen ,
wird nur weiter das Blut leis vergossen ,

Benutze verschmutze meine Seele meint ihr ,
ringt der Geist dennoch weiter im und mit Mir ,
kämpft mit der Stärke weiter wie Vier ,
und weiss was es heisst zu leben im Hier .

Fäusste geballt packend schnallt sich ein Spirit ,
In das innerste Innig aussen dennoch in Norm ,
waltend so klein doch die Macht gleich ein Sturm .

Der Wald um mich Bäume und Sträucher so zart ,
die Seele in sich langsam stählernes Hart ,
Energie abgefallen von Wissen und Logic ,
nie beschrieben in irgendeiner Chronik ,
rasches Knicken das Auge zu langsam ,
die Bäume weg von mir umfallen nicht grausam ,
geweht in reinem Wissen besessen unaufhaltsam .
Es reissen sich Büsche und Tiere umher ,
setzen sich jedoch niemals zur wehr ,
weichen verbleichen im Stoss jener Ruhe ,
wiedergibt sich eine Präsenz und eine Ende der Suche .

Als bald sich das Rauschen und das Rufen erholt ,
zählt völlig Alt ein neues Gebot ,
"Ernte deine Saht und deinen Will nebenbei" ,
"doch halte das Wissen anderer weiter in Zwei" .

Völlige Stille kein Laut nach dem Sturm ,
nie dagewesen - im Buch keine Zeilen zu lesen ,
der Würfel gefallen auf eine Kante undeutlich ,
niemals Ergebnisse die wären eindeutig ,
selbst jene Karte auf die Seite gelegt ,
kein Gedanken aus Mangel in jenem gehegt ,
doch weiss man der Weg hat sich einfach nur bewegt...

XyrAryX


Geändert am 15.04.2003 um 13:44 Uhr von XyrAryX
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Pebbelz
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Anzahl Nachrichten: 1851

geschrieben am: 15.04.2003    um 14:15 Uhr   
~anschautz und mal umarmtz~

das hast du schön geschrieben, bzw. beschrieben ...

~Pebbelz~
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 15.04.2003    um 14:16 Uhr   
Schöne Zeilen
Dich mal drückt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Filiana
Status: Profiuser
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Registriert seit: 25.04.2002
Anzahl Nachrichten: 778

geschrieben am: 15.04.2003    um 14:28 Uhr   
*nickt den beiden nur zu...wirklich schön...Hab dich lieb...
Filiana...
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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"Autor"  
Nutzer: XyrAryX
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Anzahl Nachrichten: 79

geschrieben am: 17.04.2003    um 00:28 Uhr   
Kann sich nur immerwieder für die Antworten bedanken ^-^ habt dank ....
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"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
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Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 17.04.2003    um 18:56 Uhr   
Also ich persoenlich finde deinen Text sehr ausdrucksstark. Deine Lyrik zu lesen erfordert sehr viel Zeit, vor allem wenn man versucht, sich auf Deine Bilder einzulassen. Scheinbar wahl- und ziellose Assoziationen und Empfindungen werden zusammengewürfelt und ergeben eine bunte Leinwand launischer Zeilen, die mich nach dem dritten Lesen aber letztendlich doch ans Ziel geführt haben. ;-)

Gruss Lama
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Nutzer: Maskerad
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Registriert seit: 07.08.2002
Anzahl Nachrichten: 257

geschrieben am: 17.04.2003    um 21:05 Uhr   
kann sich den Gedanken Lama's nur anschließen,
besser man schaut zweimal hin bevor man anfängt zu glauben ;) man hätte es verstanden...

aber trotzdem Hammer gedichte ohne wenn und aber .. mit ihrem eigenen Style,
schön so jemanden zu haben

^^Maskerad^^


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