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Ein Leben irgendwo nach Gott...

Nutzer: mogli.24
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geschrieben am: 30.11.2001    um 15:45 Uhr   
*Betrachtet man seine Jugend, sieht man etwas losgelöstes, ohne Verantwortung fern von Politik, Sorgen oder Religion. Ein Leben voll der unerträglichen Leichtigkeit des Seins; ohne konkretes Ziel, nur auf dem Weg ins Erwachsensein.

Vielleicht ist das Herrlichste, nach dem wir streben können, ein Leben voller Frieden, der verschwommene Bereich zwischen erträumtem und wahrem Leben - doch ich muss feststellen, dass ich selbst an diesen Worten zweifle.

Ich glaube, irgendwo auf der Strecke sind wir übers Ohr gehauen worden. Ich denke, der Preis, den wir für dieses goldene Leben zu zahlen haben, ist die Unfähigkeit, voll und ganz an die Liebe zu glauben; statt dessen haben wir uns eine Ironie zugelegt, die alles, was sie berührt, versengt. Und ich frage mich, ob diese Ironie der Preis ist, den wir dafür zahlen, dass wir Gott verloren.

Irgendwo ist da immer noch was, aber in welchen Spalten mag das wohl versickern....
Darüber macht man sich ab und zu tagelang Gedanken.
Manchmal glaube ich, es ist das einzige, worüber man nachdenken sollte....


mo :o)
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 30.11.2001    um 17:43 Uhr   
..ja und es fängt bereits damit an, dass kaum jemand wagt, zu dem zu stehen, was er denkt und tut.

Wenn das schon nicht geht - wie soll es dann mit dem Glauben funktionieren?
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Nutzer: demo
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geschrieben am: 19.10.2002    um 19:34 Uhr   
wahre worte...du solltest über diese worte echt mal nachdenken...und dein handeln verändern...ich glaube du würdest es sonst irgendwann bereuen

...demo...
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Nutzer: understanding
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geschrieben am: 19.10.2002    um 20:55 Uhr   
(zitat) Und ich frage mich, ob diese Ironie der Preis ist, den wir dafür zahlen, dass wir Gott verloren.(/zitat)

Was ich nicht besitz, wie sollte ich es da verlieren können?
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 19.10.2002    um 22:50 Uhr   
woher weißt du, dass du es nicht besitzt...
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Nutzer: Manegarm
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geschrieben am: 20.10.2002    um 21:13 Uhr   
man sollte das resultat nicht als unfähigkeit bezeichnen. manche und ich betone manche(!!!) haben gelernt, sie haben gelernt nicht an lügen zu glauben und sich nicht auf unbeweisbare thesen zu stützen und ihren kummer an solche zu heften. diese leute haben eingesehen, dass sie für ihr handeln selbst verantwortlich sind und dass sie ihr leben so meistern müssen, wie es das schicksal ihnen vorschreibt. diese leute sind wie ein windstoß, der die glut entflammt und das feuer rasend machen wird...

manegarm
Geändert am 20.10.2002 um 21:45 Uhr von Manegarm
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 21.10.2002    um 13:34 Uhr   
wenn dir jemand vor ein paar hundert jahren erzählt hätte, die erde sei rund und nicht zentrum des sonnensystems, dann hättest du das doch auch nicht beweisen können... du wärst als lügner bezeichnet worden
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Nutzer: understanding
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geschrieben am: 21.10.2002    um 14:06 Uhr   
Die Kirche ist nur noch eine INSTITUTION ... Bischöfe sind Manager geworden und lernen eher sich zu verteidigen, als dass Sie Botschaften bringen für Überzeugungslehren, um an das Wort Gottes zu glauben. Wer bitte schön, soll an einen Pfarrer sich wenden in Glaubensfragen, wenn jener nur seine Arbeit macht wie jeder normale Erdenbürger und pünktlich mit 65 Jahren in Rente geht.
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 21.10.2002    um 15:07 Uhr   
Ja, die Kirche ist wirklich total verkorkst, das will ich nicht bestreiten, weil ich das nämlich auch so finde, aber wieso hängt ihr das immer so zusammen?
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Nutzer: understanding
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geschrieben am: 21.10.2002    um 15:23 Uhr   
Deshalber Katze.. ;-)
Weil, wenn jemand Glauben rüber bringen will, dann, muß er überzeugend sein und nicht selber nach Ausflüchten suchen müssen, weil seine Glaubwürdigkeit erschüttert ist.
Ist doch so heut, wie müssen selber in den Glauben finden, ohne die sogenannte Kirche.
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