| "Autor" |
Komm mit mir ins Abenteuerland |
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geschrieben am: 01.12.2001 um 22:29 Uhr
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Ein Kind blickt in die triste Welt
Ins matte Grau, aufs kalte Blech
Und sieht, wie feuriger Regen fällt
Am Horizont des neuen Tages
Ein Kind hockt auf 'nem alten Stein
Im Lumpengewand, im Abenteuerland
Und sitzt und wartet auf Sonnenschein
Im Winterschoß des neuen Tages
Ein Kind stirbt achtlos vor sich hin
Im Gräbermeer, im steinigen Bett
Nun frage nur nicht nach dem Sinn
Am Spielplatz der Gerechtigkeit
To Mega Therion
Non serviam |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.12.2001 um 22:41 Uhr
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..ja, das ist die wirkliche Traurigkeit und Ungerechtigkeit unseres Daseins.
Und warum ist das so? Weil jeder einzelne von uns sich selbst viel zu wichtig nimmt und das Leid des Nachbarn
überhaupt nicht wahrnimmt.
Wollen wir es nicht sehen?
Könnte doch sein, dass mein Gewissen sich rührt
und ich spüre, dass ich Verantwortung trage
und diese wiegt schwer.
Zu schwer für mich?
Schöne Ausrede, nicht wahr?
fratz und wieder einmal dankbar ist für Dein Gedicht, weil es mein Gewissen anspricht. :-)
PS: könnte sein, dass ich etwas anderes daraus lese, aber verkehrt kann es dennoch nicht sein ,-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2001 um 04:12 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2001 um 13:30 Uhr
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(zitat)Könnte doch sein, dass mein Gewissen sich rührt
und ich spüre, dass ich Verantwortung trage
und diese wiegt schwer.
Zu schwer für mich?
Schöne Ausrede, nicht wahr? (/zitat)
Nein, das würde ich noch nicht mal als Ausrede betrachten, sondern vielmehr als realistische Erkenntnis.
So gerne man etwas ändern würde, es kommt irgendwann der Punkt, an dem man merkt, daß man es letzten Endes nicht kann.
Vielleicht für sich selbst und in seinem Denken. Das mag ein Anfang sein, und die Optimisten werden argumentieren, daß, wenn alle so denken würden, es doch ganz wunderbar sein könnte auf dieser Erde.
Das ist aber eben nicht so. Die Dinge haben die Angewohnheit ihren zweifelhaften und selbstzerstörerischen Lauf zu nehmen, so sehr man sich auch dagegen stemmt.
Vielleicht wollen wir es auch deshalb nicht sehen.
To Mega Therion
Non serviam |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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