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"Autor"

Eine Weihnachtsgeschichte

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geschrieben am: 07.12.2001    um 09:50 Uhr   
Es war einmal...


............ vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der
Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen
wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der
Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den
Druck zu spüren den er haben würde wenn er aus dem Zeitplan geraten
sollte. Dann erzählte ihm seine Frau daß Ihre Mutter sich zu einem
Besuch angekündigt hatte.

Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch
gefehlt.Als er nach draußen ging um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, daß 3
von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht
hatten, der Himmel weiß wohin. Welch Katastrophe. Dann begann er damit
den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der
Spielzeugsack fiel so zu Boden daß das meiste Spielzeug zerkratzt wurde
- Shit!

So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus um sich eine Tasse mit
heißem Tee und einem Schuß Rum zu machen. Jedoch mußte er feststellen
daß die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt
ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine
Stücke die sich über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab`s
natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen
mußte, daß Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten wollte
er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel
mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend:
"Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich
habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn
hinstecken?"

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der
Christbaumspitze begonnen........
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"Autor"  
Nutzer: schlau
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geschrieben am: 07.12.2001    um 10:19 Uhr   
:-))
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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geschrieben am: 10.12.2001    um 00:34 Uhr   
Mag denn keiner eine Geschichte hinzufügen???


desti
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geschrieben am: 14.12.2001    um 09:48 Uhr   
‚24. Dezember. Heute war Heilig Abend. Und wie jedes Jahr keine einzige Schneeflocke zu sehen’, dachte er. ‚Gott sei Dank! Es war auch so kalt genug.’ Er wickelte seinen Mantel fester um sich. Natürlich könnte er auch in die Missionsstation gehen, aber ihm war heute nicht nach Gesellschaft.

Früher, als die Welt für ihn noch in Ordnung war, hatte er schöne Weihnachten erlebt, mit seiner Frau und seinen Kindern. Weihnachten war immer die Zeit, in der ihm seine Familie am meisten fehlte. Zehn Jahre war es jetzt her. Sylvesterparty bei Freunden – sogar die Kinder waren eingeladen. Eigentlich hatte er gar nicht viel getrunken, ein paar Gläschen Sekt nur. Aber es schneite und die Straßen waren glatt, das Auto geriet ins Schleudern, sie kamen von der Fahrbahn ab und knallten gegen einen Baum. Elisabeth, Tobias und Mariechen waren tot, nur er - er hatte überlebt.

Ihn fröstelte wieder. ‚Manchmal lassen einen die schwarzen Sheriffs in der U-Bahn-Station übernachten.’ Aber irgendwie konnte er sich nicht aufraffen. So blieb er sitzen.

‚War da nicht eine Schneeflocke?’

Es wurde schon dunkel, wahrscheinlich hatte er sich geirrt.

Nun es kam wie es kommen musste, er fing nach dieser Geschichte an zu trinken. Sollte ihn der Alkohol doch auch noch haben, schließlich hatte er ihm auch seine Familie genommen.

Er verlor seinen Job, seine Wohnung, seine Freunde. Ihm war alles egal und wenn er genug trank, konnte er sogar manchmal seine Schuld vergessen. Nur heute, klappte es irgendwie nicht.

‚Da! Da glitzert schon wieder etwas!’ Er sah auf. ‚Tatsächlich es fing an zu schneien.’

Immer dicker und immer dichter fielen die Schneeflocken. Es war irgendwie beruhigend ihnen zuzusehen.



„Hallo! Was machst du da?“

Er blinzelte. Er hatte den Kleinen gar nicht kommen sehen. Wahrscheinlich war er kurz eingenickt. Vor ihm stand ein etwa 6jähriger blondgelockter Junge, mit einer dicken Pudelmütze.

„Hallo! Und was machst du hier?“, fragte er zurück. „Es ist schon spät, solltest du nicht zu Hause sein und auf das Christkind warten?“

„Nein, das kommt später. Ich war mit meinen Eltern in der Kirche, sie unterhalten sich da drüben mit Freunden. Und warum bist du nicht zu Hause?“

Er blickte in das Gesicht des Kindes. Sein Hals wurde ganz trocken und er musste kräftig schlucken:

„Ich habe kein zu Hause.“

„Oh! Aber wo willst du dann schlafen?“

„Nun, ich habe einen warmen Mantel und wenn es ganz kalt wird, dann gehe ich in die Mission; dort kann ich übernachten.“

„Hast du dort Familie oder Freunde?“

„Nein, ich habe keine Familie oder Freunde.“

Ein Schatten lief über das Gesicht des Kindes. „Oh! Aber heute ist doch Weihnachten. Und Weihnachten feiert man doch mit der Familie und Freunden.“ Angestrengt dachte der Kleine nach: „Wenn du niemanden hast, dann kann ja ich dein Freund sein.“

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geschrieben am: 14.12.2001    um 09:48 Uhr   
Er musste lächeln. Da stand dieses Kind und bot ihm seine Freundschaft an, obwohl es ihn gar nicht kannte.

„Das ist sehr nett von dir, danke.“

„Wie heißt du?“

„Josef. Und du?“

„Ich bin der Martin. Vom Josef hat der Pfarrer auch gerade erzählt. Als der am heiligen Abend mit der Maria unterwegs war, da hatten sie auch keinen Platz zum Schlafen.“



„Martin! Komm! Wir gehen!“ Die Eltern sahen ängstlich herüber.

‚Was wollte dieser Penner von ihrem Sohn?’

„Warte mal, ich komm gleich wieder.“, sagte der Junge und lief zu ihnen.

„Mama? Du, der Mann hat niemanden mit dem er Weihnachten feiern kann. Und ich bin jetzt sein Freund und er heißt Josef, so wie der Mann in der Bibel und er ist doch ganz alleine und es ist kalt. Kann er denn nicht mit uns Weihnachten feiern? Ich will auch auf meine ganzen anderen Weihnachtsgeschenke verzichten.“

Die Eltern sahen sich entsetzt an.

„Martin, mein Schatz. Wir können doch nicht einfach einen wildfremden Mann in unsere Wohnung mitnehmen. Er könnte ja auch ein böser Mann sein.“, meinte die Mutter.

„Nein! Er ist doch mein Freund!“

„Martin, das geht wirklich nicht.“, der Vater versuchte seinen Sohn an die Hand zu nehmen und ihn mitzuziehen.

Aber der Kleine riss sich los und stampfte mit dem Fuß auf. Tränen liefen über sein Gesicht.

„Ihr seid genauso, wie die Leute in der Bibelgeschichte, die wollten Josef und Maria auch nicht in ihr Haus lassen.“

Der Mann hatte die ganze Szene beobachtet und bis jetzt kein Wort gesagt. Nun stand er auf und ging hinüber, er beugte sich zu dem Kind hinunter und sagte:

„Martin, Deine Eltern haben recht, man kann nicht jeden wildfremden Menschen mit in seine Wohnung nehmen. Aber ich danke dir, dass du dir gewünscht hast, mich zu eurem Weihnachtsfest einzuladen. Das war das schönste Geschenk, das ich seit langem bekommen habe.“

Die Eltern blickten sich hilflos an, da kam dem Vater eine Idee.

„Gleich hier um die Ecke ist ein Hotel, die haben auch über Weihnachten geöffnet. Ich finde wenn es Martins Weihnachtswunsch ist, mit seinem neuen Freund Weihnachten zu feiern, dann sollten wir eine Möglichkeit finden ihm diesen Wunsch zu erfüllen.“ Er wandte sich dem Mann zu: „Darf ich Sie also einladen unser Gast zu sein. Wir werden zusammen essen und für diese Nacht, werden Sie in einem warmen Zimmer und einem weichen Bett schlafen.“

Der Mann wollte schon den Kopf schütteln und dankend ablehnen, als ihn der Kleine mit leuchtenden Augen an die Hand nahm und so lächelte er ihm zu und sagte:

„Nun, wenn das Martins Weihnachtswunsch ist, dann kann ich das nicht abschlagen. Herzlichen Dank für die Einladung“



Lange fragten sich die beiden Polizisten, an was der Penner, den sie am nächsten Morgen tot auf den Treppen der Marienkirche fanden, wohl zuletzt gedacht hatte.

Wie eine weiche Daunendecke hatte sich der Schnee über ihn gebreitet und auf seinem Gesicht lag ein Lächeln – es war sein letztes Weihnachten gewesen.

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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 14.12.2001    um 10:03 Uhr   
Weihnachtslied, chemisch gereinigt
(Nach der Melodie: "Morgen, Kinder, wird's was geben!")
von Erich Kästner

Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist's noch nicht soweit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachstmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt's Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen -
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heil'ge Nacht -
Weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte recht so weit ...
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
 
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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