Auf den Beitrag: (ID: 32470) sind "2" Antworten eingegangen (Gelesen: 211 Mal).
"Autor"

Der Traum

Nutzer: Sanyarin
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Anzahl Nachrichten: 85

geschrieben am: 06.12.2001    um 17:49 Uhr   
Ein Abgrund tut sich vor mir auf,
Ich bleibe stutzend stehen.
Wieso, zum Teufel, denke ich,
Kann ich allein ihn sehen?

Ich stelle an die Kante mich,
Schau runter in die Tiefe,
Kann nichts erkennen, außer daß
Die Welt darin verliefe.

Ich drehe mich und schau sie an,
Die Menschen, wie sie leiden,
Und frage mich wieso sie dann
Den Abgrund vor mir meiden.

Ich schließ die Augen als ich seh,
Wie eine der Gestalten
Springt über diesen Abgrund weg
Und landet wohlbehalten.

Ich tu's ihm gleich und renne los,
Hab Hoffnung es zu schaffen,
Doch grad am Absprung, einfach so,
Die Muskeln mir erschlaffen.

Ich stolpere, verlier den Halt,
Stürz' haltlos in das Dunkel,
Und in der Schwärze sehe ich,
Ein goldenes Gefunkel.

Dann wache ich auf...
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"Autor"  
Nutzer: Sanyarin
Status: Profiuser
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Registriert seit: 17.07.2001
Anzahl Nachrichten: 85

geschrieben am: 06.12.2001    um 17:54 Uhr   
danke Fanya
:)

In diesem Sinne

Ocanes
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"Autor"  
Nutzer: minensie
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Anzahl Nachrichten: 1087

geschrieben am: 07.12.2001    um 07:55 Uhr   
dunkelheit um mich herum
weiß nicht wo ich bin
weiß nicht wo ich bekomme kund
weiß nicht wo soll ich hin

also bleib ich ganz still stehen
habe angst ich könnt was sehen
sehen was ich nicht sehen will
atme flach, bleibe still

höre stimmen von irgendwo
ein ungutes gefühl, ich frag nicht wieso
bleib still stehen, beweg mich nicht
und doch will ich sehen was da spricht

neugierde die ich nicht halten kann
meinen schatten schon oft übersprang
lauf ich ein paar schritte weiter
höre die stimmen, grausig und heiter

die kälte die mich derzeit umgibt
ebenso leise zu mir spricht
flüstert und heuchelt von wärmender glut
vergess ich, wonach ich such

ein schwaches licht
das die dunkelheit bricht
lässt mich sehen und erkennen
und meine seele brennen

sind's wesen die ich lang schon vergaß
warum kehren sie wieder, warum haben sie spaß
spaß daran in erinnerungen mich zu quälen
ich kann sie nach all den jahren immernoch nicht verstehen

schließ ich die augen doch brennen sie mir
ich sehe vor mir nur ihre blutge gier
sehe bilder die ich längst schon vergessen
haben sie ein weiters stück meiner seele gefressen

der boden bebt, die dunkelheit lacht
der halt unter meinen füssen wegbrach
und ich fiel, fiel tief
bis ich aufrecht saß im bett
und merkte das ich schlief...

knubuz sanya und zum schatzerl hupf ;o)

dat minsche

(früh nimmer schreiben sollte weil die hälfte vergisst...lacht und nu wirklich weg sei
Geändert am 07.12.2001 um 07:58 Uhr von Minensie

Geändert am 07.12.2001 um 08:00 Uhr von Minensie
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